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© 2002 Bodo Kaelberer

"Demonstranten im Irak fordern Saddams Hinrichtung"
Verfasst am Dienstag, 29. November 2005 um 12:37 von Anonymous
Freigegeben von MarkArne

Weltpolitik Anonymous schreibt:

"Pro-Todesstrafe-Schreier verdienen die Bezeichnung "wahrer Mensch" nicht.

Auch Täter wie Saddam sind Menschen, deren Verbrechen zwar nicht schlimmer sein könnten - aber dennoch bleiben sie Menschen, die auch als solche behandelt werden müssen. Es steht keiner Gesellschaft zu, diese Menschen als weniger wertvoll zu betrachten und sie aufgrund von Gesetzen in den Tod zu schicken. Alle Gesellschaften, die diese Form der Bestrafung immer noch als legitimes Mittel anerkennen und ausüben, haben diesen moralischen Sprung zur Menschwerdung noch nicht vollzogen und sind nicht besser als die Täter, die sie hinrichten wollen oder hinrichten lassen, denn Todesstrafe bedeutet ebenfalls Terror, Hass, Rache und blutige Vergeltung. Bei der Ermordung durch die Todesstrafe werden dem Menschen jegliche Verarbeitungsmöglichkeiten zum Besseren genommen. Durch das gewaltsame Auslöschen des Lebens wird lediglich der materielle Körper der/des Kriminellen vernichtet sowie das Bewusstsein aus der gegenwärtigen Zeit und Gesellschaft eliminiert. Ganz im Sinne der "Scheinlebensweisheit": "Aus den Augen aus dem Sinn." Die Schuld bleibt jedoch moralisch ungelöst und bis zu ihrer wirklichen Lösung eine drückende Last im Gedächtnis des Gewissens. Eine Aburteilung und Strafzuführung, wenn die Schuldbaren gefasst werden, sollen human, gerecht und angemessen sein (z.B. bei Mord eine lebenslange Verbannung unter Aufsicht und Belehrung), jedoch niemals durch den Tod geahndet werden. Der einzige Grund, warum ein Mensch einen anderen Menschen töten darf, ist zur Selbstverteidigung, um sein eigenes oder eines andern Menschen Leben in reiner Notwehr zu schützen.

Achim Wolf"

 
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10 Kommentare
Grenze
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Re: (Punkte: 0)
von revolutionsound am Dienstag, 29. November 2005 um 21:36
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
> Eine Aburteilung und Strafzuführung, wenn die Schuldbaren gefasst werden, sollen
> human, gerecht und angemessen sein (z.B. bei Mord eine lebenslange Verbannung
> unter Aufsicht und Belehrung)

Das hätte ich gerne etwas mehr ausgeführt. Was heisst "Verbannung", wer "beaufsichtigt" und "wo", in welcher Form wird "belehrt" und was wird "belehrt"?


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Re: (Punkte: 0)
von Bodo (BodoKaelberer@webkind.de) am Donnerstag, 01. Dezember 2005 um 00:57
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de
> Es steht keiner Gesellschaft zu, diese Menschen als weniger wertvoll zu
> betrachten und sie aufgrund von Gesetzen in den Tod zu schicken.

Eine Strafe hat doch nichts mit dem Wert eines Menschen zu tun (sollte sie
zumindest nicht), sondern mit dem Vergehen.

Da kann man genauso argumentieren: Kein Mensch ist so wertlos, dass
er eingesperrt werden sollte.


> Bei der Ermordung durch die Todesstrafe werden dem Menschen
> jegliche Verarbeitungsmöglichkeiten zum Besseren genommen.
> Durch das gewaltsame Auslöschen des Lebens wird lediglich der
> materielle Körper der/des Kriminellen vernichtet...
> Die Schuld bleibt jedoch moralisch ungelöst und bis zu ihrer
> wirklichen Lösung eine drückende Last im Gedächtnis des
> Gewissens.

Wessen Gewissen? Das des Toten?


> Der einzige Grund, warum ein Mensch einen anderen Menschen töten
> darf, ist zur Selbstverteidigung, um sein eigenes oder eines andern
> Menschen Leben in reiner Notwehr zu schützen.

Auch preventiv?


[ Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden ]

  • Re: von Achim am Donnerstag, 01. Dezember 2005 um 13:39
    • Re: von Bodo am Samstag, 03. Dezember 2005 um 10:35

 
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