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Re: Heute ist der Krieg aber wieder mal böse! (Punkte: 50)
von Bodo (BodoKaelberer@webkind.de) am Montag, 19. Juni 2006 um 14:08
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de
>>> Aber die Demokratie mit undemokratischen Mitteln einführen?

>> Eine Frage der Verhältnismässigkeit.

> Ist es das nicht, was gerade die Regierung der USA sich aufgesetzt hat?
> Sie folgt idealistischen Zielen und erhoffen sich so mehr Sicherheit für
> sich (und erst danach für die Welt).

Die USA verfolgt EGOistische Ziele. Die noch dazu idealisiert im Sinne von
nicht realisierbar sind.


> Das heißt aber, dass seiner eigenen Bevölkerung eine Demokratie ist
> (hmpf) und der anderen Bevölkerung kurzzeitig ein totalitärer Staat
> von Außen. Das beißt sich.

Jemand kann mein Freund sind und mich gut behandeln und trotzdem
andere zum Feind haben und sie schlecht behandelns.


> Das Militär will nicht erörtern, es will verteidigen oder losschlagen.
> Wenn also das 'andere Militär' kommt, sollte man es dann
> gewähren lassen. Wenn ja, woran sollte man das festmachen?
> Daran, dass der andere Staat 'besser' ist?

Das wäre eine gute Basis zur Beurteilung. Schwierig allerdings ist,
sich davon ein objektives Bild zu machen. Denn die eigene Regierung
und die Medien werden wohl kaum sagen, dass die anderen besser
sind.


>> Das das Militär per se dazu da ist, zu zerstören und nicht um zu bewaren,
>> wird gänzlich ausgeblendet.

> Es kann dazu da sein abzuschrecken.

Die Abschreckung wirkt aber nur durch vergangene oder gegenwärtige
Taten. Was nicht eintreten kann, schreckt auch nicht.


> Eigentlich sind Staaten nach der UN-Charta dazu angehalten, nur
> im Verteidigungsfall das Militär einzuschalten...

Verteidigen ist ein sehr dehnbarer Begriff.


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