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Re: Heute ist der Krieg aber wieder mal böse! (Punkte: 50)
von revolutionsound am Mittwoch, 21. Juni 2006 um 00:02
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
> Die USA verfolgt EGOistische Ziele. Die noch dazu idealisiert im Sinne von
> nicht realisierbar sind.

Sollte ein Staat, der erobert, keine egoistischen Zielen folgen? Das ist doch von vornherein klar, dass er tut. Sollte ein Staat durch Eroberung dem anderen Volk eine 'bessere' politische Ordnung bringen, wird sie es aus Eigennutz tun, nämlich, um sich ebenfalls mehr Sicherheit zu verschaffen.
Und was ist schon 'besser'?

Die USA droht sich zu übernehmen. Vielleicht hat sie Angst davor, eingeholt zu werden.


> Das wäre eine gute Basis zur Beurteilung. Schwierig allerdings ist,
> sich davon ein objektives Bild zu machen. Denn die eigene Regierung
> und die Medien werden wohl kaum sagen, dass die anderen besser
> sind.

Woran sollten sie es messen. Damit so eine Situation eintritt, müsste ja ein gehöriger Widerstand im Volk vorhanden sein, der im Falle des Angriffes sich auf die Seite des Angreifers schlägt. Oder könntest du dir noch eine andere Situation vorstellen? Denn wenn die Regierung den anderen Staat toll findet, dann kann sie doch mit dem anderen Staat einen Vertrag abschließen. Warum sollte überhaupt ein militärischer Akt erfolgen. Ist doch kein Konflikt da.



> Verteidigen ist ein sehr dehnbarer Begriff.

Und gedehnt wird er auch. Der Begriff kann in einer anderen Situation neu mit Bedeutung aufgeladen werden.


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