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Amerika verstehen
Verfasst am Freitag, 03. Oktober 2014 um 18:13 von pabstha
Freigegeben von Master

Herausforderung: Globalisierung pabstha schreibt:

"We d´ont let that money go outside !
Gemeint war der mühsam erkämpfte Gewinn der Marke AUDI.


Anfang der 70er durfte ich mit einem Topmanager eines Zulieferers in einem Country- Club-Meeting zahlreicher Händler, Großhändler und reicher Investoren in Texas teilnehmen. Sie hatten Sympathien zu mir und plauderten offen. Einer wollte eine neue Fabrik für Kompressoren bauen und fragte um Rat und Beteiligungswillige. Die Risikobereitschaft erstaunte mich.
Audi machte gute Geschäft zu dieser Zeit, das erregte Aufsehen. Dann fiel dieser Satz:
„ We d´ont let that money go outside !”
Ich wusste nicht wie ich das verstehen sollte. Jahre später erlebte ich wie VW in Westmoreland eine tolle Autufabrik baute mit dem am Markt vorbeientwickelten Golf (zu teuer, zu klein, schlechtes Innendesign, schlechte Qualität: Aussage eines leitenden Ingenieurs von GM) alternativlos auf die Schnauze fiel und mit großem Verlust die Fabrik wieder verkaufen musste.
Es kamen verlustbringende $- Kursschwankungen, viele verlorene Prozesse, die Selbstläufer-Verleumdung gegenüber AUDI, buy american Kampagnen, erneuter Aufbau einer Autofabrik in Amerika – der VW-Verkauf ist z.Z. immer stärker rückläufig. Wie endet das? Es fehlt an Modellen, die von den Amerikanern gefragt sind.
Die Propaganda des VDA bezüglich des US-Marktes ist immer geschönt. AUDi hat gerade einen Marktanteil von 1,5 %.
Woran liegt das unter dem Strich schlechte Geschäft?
Es fehlt an vertrauenswürdigen Beratern. Mit deutschem Besserwissentum und deutschem Management ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Amerika fühlt sich allen überlegen, sie sind super-souverän. Deutschland ist es nicht. Bei uns gibt es kein Ende des verlorenen Kriegs, die bedingungslose Kapitulation ist der einzig gültige Vertrag. Sogar in der UN sind wir noch „Feindland”.
Deutschland sollte seine Handelspreferenzen neu überdenken. Auf der Welt gibt es viele Länder die uns wohlwollender gesinnt sind, z. B. Südamerikaner, Araber, Perser, Asiaten. Das wären mehrfach so viele Menschen wie wir kleines 80 Mio- Volk. Voll ausreichend für gute, faire Geschäfte.
"

 
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