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Forum: Wissenschaft und Politik
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Wissenschaft und Politik >> Mehr Leben im All?

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1. revolutionsound, 22.05, 12:27 (Start) 
  2. Bodo, 22.05, 13:39 (1) 
    3. revolutionsound, 22.05, 15:35 (2)  *
      4. Bodo, 22.05, 19:25 (3)  *
        5. revolutionsound, 22.05, 20:34 (4) 
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8. Bodo, 23.05, 13:36 (7) 
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      18. Bodo, 26.05, 02:28 (17) 
        19. revolutionsound, 26.05, 21:20 (18) 
          20. Bodo, 26.05, 21:31 (19) 
            21. revolutionsound, 26.05, 22:12 (20) 

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Angezeigtes Thema: 'Mehr Leben im All?'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 22.05.2003 um 15:35 (1240 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-05-22 13:39 hat Bodo geschrieben:

Am 2003-05-22 12:27 hat revolutionsound geschrieben:

Welchen Effekt hätte es auf das 'moderne Weltbild', wenn mehr Leben im All offiziell für möglich erklärt wird bzw. sogar eine zweite Genesis stattgefunden hat? Ist das die endgültige Abkehr vom Glauben zum Wissen?

"Glauben zum Wissen"? Was meinste denn damit?

Sehr oft bekommt man die Frage vorgesetzt: "Glaubst du an Gott?" oder "Glaubst du an Ausserirdische?" Religion beispielsweise war sehr stark bedingt dadurch, dass Leute an etwas glauben (ob sie freiwillig glaub(t)en, ist noch eine andere Frage). Wie war es, als das Weltbild von geozentrisch ins sonnenzentrische korrigiert wurde? Das war praktisch ein Paradigmawechsel, dass durch viele Disziplinen ging und gehen musste. Wenn jedoch etwas erwiesen, bewiesen ist, dann gehen in Zukunft die Fragen eher in Richtung: "Was weisst du?" Glauben wird passé.

Unser Wissen ist doch etwas dynamisches. Täglich wird neues entdeckt und fast ebenso häufig stellt sich bisher anerkanntes Wissen als fehlerhaft heraus und wird korrigiert. Sollte sich rausstellen, daß es Leben auf dem Mars gibt oder mal gegeben hat, dann würden wir diese Information an der entsprechenden Stelle einordnen und fertig.

Wir gehören zu den Leuten, die keine Angst vor Neuentdeckungen haben und Wissen als etwas dynamisches verstehen. Aber manche Weltbilder, die heute noch gelehrt werden, basieren darauf, dass solche Neuentdeckungen nicht anerkannt werden (dürfen). Die Reaktionen sind stets gespalten.

Ich sehe da kein möglichliches Ereignis, das unsere Vorstellung von Wissen bedeutend erschüttern könnte.

Uns wird auch das wissenschaftliche Denken nicht vorenthalten. Manche Ergebnisse werden in der Forschung erwartet, und wenn sie dann tatsächlich auftreten, ist man nicht überrascht.

Die Menschen sind auf dem Mond gewesen. Sie haben die Erdumgebung mit Satelliten bestückt. Sie spähen mit immer ausgeklügelteren Teleskopen ins All. Doch das alles zählt nicht im Vergleich mit der einen kosmischen Obsession: dem Mars. Für die Menschheit ist er seit gut 200 Jahren die steingewordene Frage: Gibt es Leben jenseits der Erde? Auf der Suche nach der zweiten Genesis

Mir ist das ziemlich gleich. Interessant wäre außerirdischen Leben dann, wenn man mit ihm interagieren/kommunizieren könnte. Das ist aber weder mit Mikroben vom Mars noch mit sprechenden Pferden von Alpha Weissnixwas in 10000 Lichtjahren Entfehrnung möglich. Insofern wäre Leben auf dem Mars für mich nicht senationeller, als die Entdeckung einer neuen Tierart auf der Erde.

Viele haben Leben überhaupt - im gesamten Weltall - schlicht und einfach als unwahrscheinlich deklariert: es müssten zuviele Faktoren für die Ermöglichung des Lebens gegeben sein. Bei einer Entdeckung von Leben auf dem Mars hätten wir Leben auf dem Nachbarplaneten. Das würde für die Unwahrscheinlichkeitshypothese (die auch gerne mathematisch 'untermalt' wurde) ein bald vernichtender Schlag sein.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 22.05.2003 um 19:25 (1149 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-05-22 15:35 hat revolutionsound geschrieben:

"Glauben zum Wissen"? Was meinste denn damit?

Sehr oft bekommt man die Frage vorgesetzt: "Glaubst du an Gott?" oder "Glaubst du an Ausserirdische?" Religion beispielsweise war sehr stark bedingt dadurch, dass Leute an etwas glauben (ob sie freiwillig glaub(t)en, ist noch eine andere Frage)... dann gehen in Zukunft die Fragen eher in Richtung: "Was weisst du?" Glauben wird passé.

Naaaja. Das ist mir doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Erstens werden wir sicher nie einen Zustand erreichen, in dem wir wirklich alles mit Gewissheit wissen und zweitens gibt es vieles Wissen, bei dem wir uns persönlich unsicher sind und bei dem uns auch niemand helfen kann. Z.B: Was hab ich letzten Donnerstag zu mittag gegessen? Ich GLAUBE, es war...


Viele haben Leben überhaupt - im gesamten Weltall - schlicht und einfach als unwahrscheinlich deklariert: es müssten zuviele Faktoren für die Ermöglichung des Lebens gegeben sein.

Es hat immerhin mindestens ein mal geklappt. Und was ein mal klappen kann und nicht von sich aus ein zweites Mal ausschliesst (z.B. kann man selbst nur ein einziges Mal sterben, weil wenn es einmal passiert ist, kann es sich nicht wiederholen), kann auch zwei, fünf oder hundertausend mal passieren.

Außerdem machen die meistens Theorien, die Wahrscheinlichkeiten für außerirdische Existenzen berechnen wollen, Annahmen über Rahmenbedingungen, die ziemlich willkürlich sind. Z.B. Gehen sie davon aus, daß Wasser vorhanden sein müßte. Wir kennen es nicht anders - aber ist es deswegen wirklich nicht anders möglich?


Bei einer Entdeckung von Leben auf dem Mars hätten wir Leben auf dem Nachbarplaneten. Das würde für die Unwahrscheinlichkeitshypothese (die auch gerne mathematisch 'untermalt' wurde) ein bald vernichtender Schlag sein.

Wenn es zwei unterschiedliche Formen von Leben wären, würde das in der Tat nahelegen, daß es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, unter denen Leben entstehen kann. Wenn allerdings beide Lebensformen identisch sind (z.B. die DNA auf denselben Basen aufbaut und durch dieselben Enzyme synthetisiert wird), dann würde das entweder nahelegen, daß Leben nur auf eine Art entstehen kann (laut des Artikels hat der Mensch es aber schon geschafft, DNA mit anderen Basen künstlich herzustellen - ist also eher unwahrscheinlich) oder daß das Leben auf Erde und Mars gemeinsam entstanden ist oder einer den anderen "befruchtet" hat.

Es gilt übrigens glaub als bewiesen (ich hab mal einen Artikel gelesen - weiß aber nicht mehr sicher, ob es um eine Theorie oder um Tatsachen ging), daß Bakterien die Erde verlassen können und so auf andere Planeten übersiedeln können (oder natürlich anders herum). Das kann z.B. passieren, wenn bei Einschlägen von Meteoriten oder Vulkanausbrüchen Materie (inkl. Bakterien) so weit in die Atmosphere geschleudert wird, daß sie die Erde verläßt.
Manche Bakterien (fragt mich bitte nicht nach Namen (-;) können nachweislich unter den Bedingungen des Weltalls überleben. Die fliegen dann gefroren herum, bis sie in Bedingungen geraten, unter denen sie leben können.

Noch etwas erstaunliches, das vielen gar nicht bewußt ist: (Manche) Bakterien leben ewig. Die pflanzen sich ja durch Zellteilung fort und dabei stirbt keine der Zellen ab, sondern beide leben weiter und teilen sich und leben und teilen sich. Das einzelne Bakterium durchläuft daher keinen Alterungsprozeß.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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