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Forum: Parteien Allgemein
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Parteien Allgemein >> Wie kommen Parteien zu ihren Farben?

Thread-View:
1. Bodo, 12.04, 19:33 (Start) 
  2. PeterWiehe, 17.04, 19:03 (1) 
    3. Bodo, 17.04, 19:25 (2) 
4. PeterWiehe, 17.04, 19:50 (3) 
  5. PeterWiehe, 17.04, 19:59 (4) 
    6. demokrat, 12.04, 16:40 (5) 
7. Kunstguerilla, 19.04, 18:55 (2) 
  8. PeterWiehe, 21.04, 19:03 (7)  *
    9. Kunstguerilla, 01.05, 14:11 (8)  *

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Angezeigtes Thema: 'Wie kommen Parteien zu ihren Farben?'
Beitrag Nummer 8 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: PeterWiehe (Rang: Teilnehmer)   Beiträge: 66
Mitglied seit: 05.03.2002
Geschrieben am: 21.04.2002 um 19:03 (1311 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)

Historisch ist es ein wenig wackelig, was Du zum Thema schreibst, aber das kann man schon so stehen lassen. Wir sind ja keine Historiker. Dennoch einige Anmerkungen:

Gerne könntest Du auch noch etwas geraderücken.
MIch interessiert so was sehr.
Ich selber weiß z.B. das die Namen teilweise noch anders sind, ich meine
aber im Prinzip sind die so richtig.
Der Prozeß der Idden geht sehr weit zurück und ist sehr lang.
Somit auch die Farben. Aber es zieht sich wie ein roter (keine Anspielung
Faden durch die dt. Geschichte.
Interessant sind z.B. die Göttinger Sieben, zu denen die Gebrüder Grimm
und der Schreiber der Nationalhymne gehört.

Nein, durch das "National-" wird aus links ein rechts. Ein "Linker" ist nie nationalistisch gesonnen.

Das finde ich himmelsschreiend falsch.
Kann nicht ein PLanwirtschaflter auch nationalsitsch denken, ein Nationalist
planwirtschaftlerisch?
Waren die KOmmunisten im Osten Europas nicht Nationalisten?
Sind Planwirtschaft und Nationalismus nicht Seelenverwandte?
Haben Lenin und Stslin nicht Juden in Massen umgebracht?
Haben nicht in Südamerika Linksextremisten udn REchtsextremisten
zusammengearbeitet?
Poltern nicht Chinesische Kommunisten nationalistisch, arabische ebenso?
Waren die roten Khmer (Kommunisten) nicht Nationalisten?

....denn es lässt sich schlicht nicht vergleichen. Die Kapitalismuskritik "linker" Politiker und Gruppierungen ist eine Kritik am Kapitalismus. Die Kapitalismuskritik rechtsnationaler und rechtsextremer Gruppierungen ist Polemik und Populismus, um Stimmen im Lager der Enttäuschten zu erwischen.
Vergleiche einfach einmal die Kritik, die die PDS am Kapitalismus äußert und dann sieh' bei der NPD nach. Das ist wie Apfel und Birne.

PDS klar, die reden ja sehr klug, gemäßigt, durchdacht, pragmatisch, also kurz
gesagt sehr logisch.
UNd ja, meistens trifft das zu, daß die Linken Kapiltaismus ernstahft, systematisch hinterfragen.
Aber das heißt nicht, daß es nicht trotzdem Show, Lüge und Stimmenfang ist.
Beispiele: Es gibt keine Logik, die Honeckers, Fidels, Maos usw. System rechtfertigt
Es ging/geht nur um Macht und "Opium für das Volk" (diesmal nicht
von Priestern sondern Kommunisten)

Mit fruendlichen Grüßen
Peter Wiehe

Aktionen:   Informationen zu PeterWiehe   Antworten mit Zitieren   Antworten ohne Zitieren
Antworten:
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 01.05.2002 um 14:11 (1294 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Lieber Peter!

Am 2002-04-21 19:03 hat PeterWiehe geschrieben:

Gerne könntest Du auch noch etwas geraderücken.
MIch interessiert so was sehr.

Verständlich, aber ein Diskussionforum ist sicherlich nicht der Ort, um historischen Unterricht zu betreiben. Denn um historisch korrekt zu sein, müsste man ausführlich sein, und dafür befinden wir uns im falschen Medium. Da böte sich ein Artikel an - alleine, die Zeit!

[...]
Nein, durch das "National-" wird aus links ein rechts. Ein "Linker" ist nie nationalistisch gesonnen.

Das finde ich himmelsschreiend falsch.

Damit muss ich leben, aber nationalistisch und links schliesst sich per definitionem aus.

Kann nicht ein PLanwirtschaflter auch nationalsitsch denken, ein Nationalist planwirtschaftlerisch?

Erstens ist es - diesmal verwende ich das Vokabular - himmelschreiend falsch, links schon wieder mit Planwirtschaft gleich zu setzen. Planwirtschaft ist eine mögliche linke Wirtschaftspolitik, daneben bestehen zig andere.
Und zweitens meinst Du "national", oder "national gesinnt", das geht wohl schon und hat dann wohl etwas mit "Vaterlandsliebe" zu tun. Du hast aber den Begriff "nationalistisch" verwandt und der passt nicht. Das wäre die gleiche falsche Gleichsetzung wie "islamisch = islamistisch".

Waren die KOmmunisten im Osten Europas nicht Nationalisten?

Die eigenen Landesinteressen zu verteidigen, macht noch keinen Nationalisten aus. Da gehört mehr dazu.

Sind Planwirtschaft und Nationalismus nicht Seelenverwandte?

Wenn Du beides auf die staatliche Bevormundung reduzierst sicherlich.

Haben Lenin und Stslin nicht Juden in Massen umgebracht?

Das Ermorden von Juden oder anderer ethischen Gruppen macht vor keinem Parteibuch und keiner Gesinnung halt. Gerade die Juden wurden in ihrer langen Geschichte schon von den polytheistischen Ägyptern, von Katholiken, von Nationalsozialisten, von Kommunisten und Islamisten verfolgt und ermordet.

Haben nicht in Südamerika Linksextremisten udn REchtsextremisten zusammengearbeitet?

Ja und? Ausnahmen bestätigen die Regeln oder besser: Von diesen Einzelbeispielen kannst Du nicht allgemein ableiten, dass sich links und nationalistisch verträgt. Gerade für die aktuelle europäische Linke nicht. Der Anteil der Multikulti-Bevörworter innerhalb der Linken ist immens gross. Da passt der ganze Nationalismus-Brüllaffen-Müll nicht dazu.

Poltern nicht Chinesische Kommunisten nationalistisch, arabische ebenso? Waren die roten Khmer (Kommunisten) nicht Nationalisten?

Es hilft nichts, weil Du Despoten, die sich links gaben, mit Linken allgemein gleich setzt. Darauf hatte ich schon in einem andern Posting hingewiesen. Stalin war die eine Sorte, Bert Brecht eine gänzlich andere, Willy Brandt wieder eine andere ...
Es ist nicht so einfach.

PDS klar, die reden ja sehr klug, gemäßigt, durchdacht, pragmatisch, also kurz gesagt sehr logisch.
UNd ja, meistens trifft das zu, daß die Linken Kapiltaismus ernstahft, systematisch hinterfragen.
Aber das heißt nicht, daß es nicht trotzdem Show, Lüge und Stimmenfang ist.

Klar, hey, links zu sein (oder zu behaupten, es zu sein), schliesst ja Machtmissbrauch nicht aus. Arschlöcher gibt es in allen politischen Lagern.

Beispiele: Es gibt keine Logik, die Honeckers, Fidels, Maos usw. System rechtfertigt

Doch, das Streben nach Macht. Es scheint zumindest logisch zu sein, dass Mensch ganz allgemein gesprochen nach Macht strebt. Und da wartet das Despotische bereits im Detail. Deshalb kann die einzige Demokratiesichernde Methode sein, Macht zu begrenzen auf auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Das war der Hauptfehler in der Interpretation der Marxschen Utopie durch Lenin und später Schlimmere.

Es ging/geht nur um Macht und "Opium für das Volk" (diesmal nicht von Priestern sondern Kommunisten)

Ja, aber ist das dann automatisch "links"?

Grüße, Andreas.


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