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Forum: Entwicklungen weltweit
Moderiert von: Bodo, revolutionsound
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Entwicklungen weltweit >> Privatisierung des Krieges

Thread-View:
1. revolutionsound, 03.04, 13:20 (Start) 
  2. Bodo, 03.04, 17:27 (1) 
    3. revolutionsound, 03.04, 22:18 (2)  *
4. Bodo, 04.04, 03:05 (3)  *
  5. revolutionsound, 04.04, 14:51 (4) 
    6. Bodo, 05.04, 00:58 (5) 
7. revolutionsound, 05.04, 18:00 (6) 
  8. Bodo, 06.04, 00:25 (7) 
    9. revolutionsound, 06.04, 16:16 (8) 

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Angezeigtes Thema: 'Privatisierung des Krieges'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 03.04.2004 um 22:18 (893 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2004-04-03 17:27 hat Bodo geschrieben:

Am 2004-04-03 13:20 hat revolutionsound geschrieben:

Werden Vergehen begangen, dann landen die Verantwortlichen nicht vor einem Militärtribunal oder einem Gericht, sondern werden schlichtweg entlassen. Aufarbeitung unerwünscht, denn es gilt, keinen Staub aufzuwirbeln.

Das ist das Hauptproblem. Sie unterstehen nicht der Kontrolle des Staates und damit auch nicht seiner Verantwortung. Ihm ist egal, was sie tun.

Das ist eine interessante bei dem Zitat Annans. Er erwog den Einsatz einer solchen Truppe. Auch die UNO hat noch keine einheitliche Richtschnur, die sie an die Firmen anlegen könnte.

Und weiteres grosses Problem ist, daß die Bevölkerung dann weniger Druck macht, wenn die Soldaten fallen, weil sie sie nicht als Teile der eigenen Bevölkerung empfinden.

Noch ein weiteres ist, dass diese Firmen vom Krieg leben. In ihrem Interesse muss es sein, dass irgendwo Krieg oder Krise oder eine Terrorismusbedrohung ist, sei es nur latent.

Mich überrascht, daß so etwas überhaupt legal ist. Es wird auf jeden Fall das Führen von Kriege dramatisch erleichtern und Rechtsverstöße schwerer zu ahnden machen.

Das ist so ne Sache. Das Pentagon setzt solche Firmen ein. Diese Firmen arbeiten für und im Ausnahmezustand. Das passt damit zusammen, dass die USA weltweit geltendes Recht ohnehin mit Füßen treten, sei es betreff des Strafgerichtshofes oder der Gefangenenlager Guantanamo und Diego Garcia.

Es ist aber auch für den, der die Söldner mietet, nicht ungefährlich. Denn damit gibt er auch Kompetenz und Wissen ab, das sich so weiter verteilt - bis hin zu möglichen Gegnern.

Das ist möglich. Wie jemand von Cisco zu HP wechselt, wechselt ein anderer von Dyncorp zu Blackwater. Das einerseits, andererseits sind die Firmen nicht staatsgebunden. Angeheuert wurde schon 'Altstahl' aus Chile, mit Pinochet-Plankette.

Wo die Privatisierung hinläuft, tja, vielleicht auf globale Verfügbarkeit. Kunde ist der, der besser zahlt oder einfach zahlt. Was global angeboten wird, wird auch überall erworben, wie bei Software. In Baghad wurde gewiss auch Windows eingesetzt. Und ausserdem hatte Hussein Dollar gehortet. So ist es nunmal auf dem Markt. Angebot trifft auf Nachfrage. Bei fehlenden Richtlinien - wird es zu einem Gordischen Knoten.

_________________
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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 04.04.2004 um 03:05 (875 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2004-04-03 22:18 hat revolutionsound geschrieben:

[Söldner]
Das ist das Hauptproblem. Sie unterstehen nicht der Kontrolle des Staates und damit auch nicht seiner Verantwortung. Ihm ist egal, was sie tun.

Das ist eine interessante bei dem Zitat Annans. Er erwog den Einsatz einer solchen Truppe. Auch die UNO hat noch keine einheitliche Richtschnur, die sie an die Firmen anlegen könnte.

Der UN mag man noch eher eine gute Absicht anrechnen, als man es hinlänglich den USA tut.


Noch ein weiteres ist, dass diese Firmen vom Krieg leben. In ihrem Interesse muss es sein, dass irgendwo Krieg oder Krise oder eine Terrorismusbedrohung ist, sei es nur latent.

Da kommt Laune auf.


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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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