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© 2002 Bodo Kaelberer

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Forum: Der Wahlkampf der Union
Moderiert von: revolutionsound, Bodo
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Der Wahlkampf der Union >> Stoiber will Bürger milliardenschwer entlasten

Thread-View:
1. Kunstguerilla, 06.05, 15:41 (Start) 
  2. Bodo, 06.05, 21:14 (1) 
    3. Kunstguerilla, 07.05, 09:17 (2) 
4. Bodo, 07.05, 09:35 (3) 
  5. Kunstguerilla, 07.05, 10:09 (4)  *
    6. Bodo, 07.05, 13:42 (5)  *
7. Kunstguerilla, 07.05, 15:04 (6) 
  8. Bodo, 07.05, 15:48 (7) 
    9. Kunstguerilla, 07.05, 19:37 (8) 

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Angezeigtes Thema: 'Stoiber will Bürger milliardenschwer entlasten'
Beitrag Nummer 5 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 07.05.2002 um 10:09 (1219 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Scheisse Bodo, jetzt machst Du mir langsam aber wirklich richtig Angst - 9 Uhr 35!

Am 2002-05-07 09:35 hat Bodo geschrieben:

[Ökosteuer bei Union wech]

So, wie es jetzt ist, gefaellt es mir auch besser. Es gibt aber auch Leute, die sehen das ganz anders.

Hmm, ich glaube, das nennt man Demokratie Ich mag die Ökosteuer eigentlich sehr, gehöre sogar zu den Krassen, denen die noch nicht weit genug geht. Dass man z. B. ausgerechnet die Großindustrie als größte Ökosäue verschont hat, halte ich noch immer für einen Skandal.

Ich hab mich vor ein paar Monaten mit einem unterhalten, der total von Amerika geschwaermt hat.

Den hättest Du an mich verweisen sollen, dann hätte ich ihm den Stars-and-Stripes-Marsch geblasen.

So sollte es hier auch sein. Diese fanatastische Freiheit. Und als Beispiel fuer die fantastischen Auswirkungen dieser unfassbaren Freiheit nannte er, dass man in den USA so frei ist, dass man auf seinem eigenen Grundstueck sogar Altoel entsorgen darf. (-:

Toll, ja. Die Ansicht von "Freiheit" ist in den USA sehr seltsam, vor allem, weil es kein Problem ist, dass die Freiheit des Einzelnen auf Kosten Vieler gehen darf. Da darf man dann Holocaust-Opfer verhöhnen und es ist egal, dass das der verbale Eiertritt für die Hinterbliebenen der Ermordeten ist. Und in Sachen Öko ist die USA weltweit einer der Negativspitzenreiter. Sicherlich etwas, auf das man stolz sein darf

[Schwächelnde Wirtschaft schwächt röt-grün]

Genau. Soweit der Rest im Rahmen liegt, misst sich der politische Erfolg vor allem an den Wirtschaftsdaten. Und da hat man eben Glueck, oder halt nicht.

Das ist es und das ist irgendwie bitter. Politik interessiert nicht, sondern nur irgendwelche nichtssagenden Zahlen. Z. B. Wirtschaftswachstum: 0,9 % Wachstum wird als Katastrophe beizeichnet, das finde ich krass, denn Wachstum sollte doch eigentlich positiv sein, nicht? Oder z. B. das Totschlagargument, das die Union gebetsmühlenartig wiederholt: "Schröder hat Deutschland zum Schlusslicht von Europa gemacht." Da muss man erst einmal korrekt sagen, dass Deutschland im Moment in Sachen Wachstum Schlusslicht in Europa ist. Wird man dann noch genauer und betrachtet die Euro-Länder mit höherem Wachstum, dann findet man so Länder wie Portugal und Irland und selbst wirtschaftsunkundigen sollte sich doch schnell erschliessen, dass es für eine vergleichsweise schwache Wirtschaft wie die Irlands leichter ist, zu wachsen, als bei so einem Wirtschaftsriesen wie Deutschland, der schon ganz oben in der Weltwirtschaft mitmischt.

Aber wie hat Kohl es dann geschafft, so lange Kanzler zu bleiben. Hatte der immer zum Wahljahr eine Punktlandung bei den Wirtschaftsdaten?

Das fing ja schon bei Schmidt an: Der hatte das Pech zweier Ölkrisen, die die Wirtschaft zu Boden gerungen hatten. Da hatte Kohl leichtes Spiel. In den 90er Jahren war es für Kohl schon nicht mehr so einfach - vor allem wegen der Wiedervereinigung. Aber gerade die verschaffte Kohl durch das Versprechen "blühender Landschaften" wieder neue Wähler, die in erneut zum Kanzler machten. Und zuletzt hat die Union viele Anstrengungen unternommen, kurz vor Wahlen, die Wirtschaftsdaten zu schönen. Z. B. bei der Arbeitslosigkeit wurden 6 - 12 Monate vor der Wahl massenhaft ABM-Massnahmen etabliert, um somit kurzfrisitig bessere Zahlen bieten zu können. Ab 1996 ging die Rechnung aber nicht mehr auf und Schröder hatte leichtes Spiel.

Grüße, Andreas.


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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 07.05.2002 um 13:42 (1199 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-05-07 10:09 hat Kunstguerilla geschrieben:

[Schwächelnde Wirtschaft schwächt röt-grün]

Genau. Soweit der Rest im Rahmen liegt, misst sich der politische Erfolg vor allem an den Wirtschaftsdaten. Und da hat man eben Glueck, oder halt nicht.

Das ist es und das ist irgendwie bitter. Politik interessiert nicht, sondern nur irgendwelche nichtssagenden Zahlen. Z. B. Wirtschaftswachstum: 0,9 % Wachstum wird als Katastrophe beizeichnet, das finde ich krass, denn Wachstum sollte doch eigentlich positiv sein, nicht?

Ja. Aber nicht nur ein kleines bisschen. 0.9% ist so wenig, dass die Zahl der Beschaeftigten zurueckgeht. Da kann man, auch wenn die Zahl positiv ist, nicht gerade von einer positiven Entwicklung sprechen (zumal wenn gleichzeitig die Inflation 1.5% betraegt).
Und das die Politik an solchen Werten gemessen wird und nicht an dem, was sie tut, finde ich ok. Denn schliesslich soll sie ja das tun, was zu einer Verbesserung der Werte fuehrt. Die Qualitaet misst sich ja nicht an der Anzahl der verabschiedeten Gesetze.

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