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© 2002 Bodo Kaelberer

Alte Artikel: Geschlechtsspezifische Verfolgung
Verfasst am Montag, 24. Juni 2002 um 05:35 von revolutionsound
Freigegeben von Webmaster

Edmund Stoiber revolutionsound schreibt:

"Die politische und gesellschaftliche Benachteiligung der Frauen ist ein weltweites Phänomen, dass es zu unterbinden gilt.
"Geschlichtsspezifische Verfolgung, meint die C-Partei, dürfe nicht als Fluchtgrund anerkannt werden." TAZ, 22./23. Juni 2002 Geschlechtsspezifische Verfolgung ist Politische Verfolgung.

Wir dürfen uns Gedanken machen darüber, welche Bedeutung es hätte, gäbe es die politische und gesellschaftliche Benachteiligungen der Frauen weltweit nicht. Der Kampf gegen ihre Gleichstellung geschieht durch Verfolgung der staatlichen Behörden, wie es Beispiele überall auf der Welt zeigen, ob in Afghanistan, Mexiko, Saudi Arabien oder in Zimbabwe (und leider geschieht die Verfolgung oft auch durch Familienmitglieder usw.). So gibt es in Saudi Arabien die Mutawa, die Religionswächter, die Frauen rigoros verfolgen und bestrafen dürfen, sollten sie sich am Dresscode nur geringfügig vergehen. Dabei greifen sie manchmal auch zur Tötung. Soll das nicht als Fluchtgrund anerkannt werden? Ist das nicht indirekt die Beteiligung an und/oder Ermöglichung solcher Vergehen? Dabei kann doch davon ausgegangen werden, dass es in vielen Ländern solche Vergehen gibt. Nein, die Nichtanerkennung der geschlechtsspezifischen Verfolgung als Fluchtgrund ist ein böser Schachzug!
Wie heisst es in dem Film 'Reise nach Kandahar': "Die Frauen wollen gesehen werden." Sie werden jedoch gesetzlich gezwungen, sich zu verhüllen. Ist es nun nicht offensichtlich, dass die Religion politisch missbraucht werden kann? Ist es nicht alles nur Politik?

U.a. wird das Beispiel von Ska Ngwenya in einem Bericht der TAZ erwähnt. Ska Ngwenya lebt lesbisch und vertrat dies in Zimbabwe öffentlich. Dies ist ein Schritt, der tief in die Gesellschaft greift. Eine Anerkennung ihrer 'Orientierung' würde vieles in Frage stellen (und ich sage nur: endlich!!!). Ihr Schritt richtete sich gegen den Präsidenten selbst, der nicht zuletzt als ihr politischer Verfolger betrachtet werden muss. Tatsächlich wurde sie von der Polizei verfolgt und geschlagen. Heute wird sie in Köln 'geduldet'. Sie ist eine von vielen Frauen und wohl unter den ersten, die diesen Mut bewiesen haben, in Zimbabwe sich lautstark zu äussern. Sie hat einen massstäblichen Weg eingeschlagen, der hoffentlich vielen Frauen Mut zugesprochen hat.*
Ein anderes Beispiel wurde mir persönlich von einer Indiofrau aus Mexiko bekannt. Sie berichtete in einem Vortrag, dass sie sich gegen gängige männliche Dominanzstrukturen wandte. Sie musste daraufhin von der eigenen Familie 'Verfolgung' erleiden. Das hiess u.a., dass sie geschlagen wurde und an den Haaren über das Feld gezogen wurde. Das ist keine politische Verfolgung? Bei allen Paragraphen, was ist es dann?
Die Benachteiligung der Frauen ist ein Phänomen, dass sich über Jahrtausende (!) hingezogen hat und damit stets einen Grossteil der Menschen betraf. Jetzt ist die Chance, an den Wurzeln anzupacken.

* Doch offensichtlich könnte ihre Unterstützung an der gesellschaftlichen Thematisierung liegen - Homoerotik - auch in der BRD ein heikles Thema. Die Union äusserte sich schon durch ihr Bekenntnis zur Nichtaufhebung der Naziunrechtsurteile.
Siehe auch: Aufhebung der NS-Unrechtsurteile.

Der heikle Umgang mit dem Thema Verfolgung in anderen Ländern wurde schon zuvor erwähnt: http://www.mehr-demokratie-wagen.de/modules.php?op=modload&name=Forum&file=viewtopic&forum=27&topic=116&post=1265."

 
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