Angezeigtes Thema: 'Wann kommt die Einheitsrente für Alle!'
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Von: amilberg (Rang: Neuling)   Beiträge: 4
Mitglied seit: 04.08.2005
Geschrieben am: 15.08.2005 um 19:48 (3150 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
In der Tat: "Die Deutschen" gibt es nicht. Es gibt mehrere Gruppen von unterschiedlich bewerteten Deutschen. Während der kleine Mann sich Gedanken machen muss, woher er das Geld für die nächste Pflichtübung der Ausmerzung von Missmanagement öffentlicher Gelder hernehmen soll, werden die Pensionen der Beamten Deutschlands überhaupt nicht diskutiert. Am 1. Januar 2003 hatte laut dem (Quelle: http://www.vbb.dbb.de/aktuelle_nachrichten/Anlagen/versorgungsbericht_080605.pdf ) 3. Versorgungsbericht der Bundesregierung (Seiten 48 & 62) der Bund 1,4 Millionen Versorgungsempfänger, für die man insgesamt jährlich 33,9 Milliarden Euro auszugeben hatte. In 2010 werden es (Laut Seiten 65 und Seiten 68 des gleichen Berichtes) voraussichtlich insgesamt 1,55 Millionen Versorgungsempfänger sein, für die wir insgesamt 41,7 Milliarden Euro ausgeben werden. Sind diese Zahlen berücksichtigt in dem berühmten Agenda 2010 der Bundesregierung? Soll der Kelch der Pflichtübungen schon wieder an Beamten vorbeiziehen, so dass der kleine Mann nicht nur seine eigene Rente privat finanzieren, sondern ein öffentliches Defizit für Pensionen auffangen muss. Das Verhältnis von in 2003 einem monatlichen Durchschnittsruhegeld eines Beamten (im Westen Deutschlands) von 2.620 Euro :o (Seite 55 des gleichen Berichtes) zu der monatlichen Durchschnittsrente (laut Regierungonline Renten ABC Quelle: http://www.bundesregierung.de/artikel-,413.513725/Renten-ABC.htm#Durchschnittsrente ) - wohl gemerkt am 1.1.2004 und nicht in 2003 - der restlichen arbeitenden Bevölkerung von Euro 1.064 für versicherte Männer und Euro 722 für versicherte Frauen müsste uns darüber hinaus auch einiges zu denken geben. :roll:

Wann kommt die Einheitsrente für Alle?

Quelle: http://www.anne-koark.de

[ Geändert von amilberg am 15.08.2005 ]

[ Geändert von amilberg am 15.08.2005 ]

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 15.08.2005 um 21:24 (3882 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Wir stehen vor einem riesigen Dilemma. Arbeitsplätze wurden in der letzten Dekade zuhauf wegrationalisiert oder auch wegtechnisiert. Und zugleich haben wir für die Zukunft wenig Nachschub von potentiellen Arbeitnehmern. Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung arbeitet nicht. Die Unternehmen haben sich auf Raubtierkapitalismus eingestellt und verlagern ihre Produktion in Billiglohnländer. Da ist es um die Rente schlecht bestellt. Kommt man tatsächlich nur noch mit privaten Vorsorgen aus dem Schneider. Man las noch, dass die Erbschaften immer größer werden. Wird manch einer sein Eigentum los. Habt ihr Forenteilnehmer Vorschläge für eine bessere Zukunft? Lasst sie uns doch hier zumindest mal diskursiv anreissen.

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Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 15.08.2005 um 22:38 (3896 mal angezeigt)   ( 2. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2005-08-15 19:48 hat amilberg geschrieben:

In der Tat: "Die Deutschen" gibt es nicht. Es gibt mehrere Gruppen von unterschiedlich bewerteten Deutschen. Während der kleine Mann sich Gedanken machen muss, woher er das Geld für die nächste Pflichtübung der Ausmerzung von Missmanagement öffentlicher Gelder hernehmen soll, werden die Pensionen der Beamten Deutschlands überhaupt nicht diskutiert. Am 1. Januar 2003 hatte laut dem (Quelle: http://www.vbb.dbb.de/aktuelle_nachrichten/Anlagen/versorgungsbericht_080605.pdf ) 3. Versorgungsbericht der Bundesregierung (Seiten 48 & 62) der Bund 1,4 Millionen Versorgungsempfänger, für die man insgesamt jährlich 33,9 Milliarden Euro auszugeben hatte. In 2010 werden es (Laut Seiten 65 und Seiten 68 des gleichen Berichtes) voraussichtlich insgesamt 1,55 Millionen Versorgungsempfänger sein, für die wir insgesamt 41,7 Milliarden Euro ausgeben werden. Sind diese Zahlen berücksichtigt in dem berühmten Agenda 2010 der Bundesregierung? Soll der Kelch der Pflichtübungen schon wieder an Beamten vorbeiziehen, so dass der kleine Mann nicht nur seine eigene Rente privat finanzieren, sondern ein öffentliches Defizit für Pensionen auffangen muss.

Sieh's mal so: Wenn der Staat zahlungsunfähig wird, bekommen die Beamten gar nichts mehr, aber die, die eine privaten Versicherung haben, noch ein paar Euro (-;

Die Einheitsrente ist kaum durchzusetzen. Sinnvoll wäre sie schon. Der, der zu Arbeitszeiten mehr verdient hat, hat wenn er in Rente geht auch mehr angehäuft (auf seinen Konten, grösseres Haus etc.). Dem geht's auch mit weniger Rente noch besser.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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