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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Entwicklungen weltweit >> Wie demokratisch darfs im Irak denn werden?

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1. revolutionsound, 26.12, 19:53 (Start)  *
  2. Bodo, 28.12, 12:08 (1)  *
    3. revolutionsound, 28.12, 13:13 (2) 
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          18. Bodo, 03.01, 23:53 (17) 

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Angezeigtes Thema: 'Wie demokratisch darfs im Irak denn werden?'
Beitrag Nummer 1 plus eine Antwort

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 26.12.2004 um 19:53 (1455 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Irak hat sich als Krisenregion fest in der Weltgeschichte verankert. Die Wahlen stehen an. Mit wie viel Demokratie dürfen wir dort unten den rechnen? Eine andere Einzelheit erscheint heikel: 26. Dezember 2004 Zwischen der amerikanischen Regierung und führenden irakischen Politikern gibt es nach Angaben der Zeitung "New York Times" Gespräche darüber, daß sunnitischen Repräsentanten eine gewisse Zahl von Führungspositionen in der künftigen irakischen Regierung oder womöglich auch Plätze in der Nationalversammlung garantiert werden sollen. Und da sollte keiner auf die Idee kommen, dass diese Regelung nicht gerecht ist? Diese Regelung, so sie angewendet wird, wird doch weitere Wut nach sich ziehen. Ist das nicht naheliegend?

Diese Regelung solle auch dann gelten, wenn sunnitische Kandidaten anderen Bewerbern bei der Wahl Ende Januar eigentlich unterlegen wären. Grund für die Überlegungen sei die auch unter führenden Schiiten verbreitete Sorge, daß ein schlechtes Abschneiden der sunnitischen Araber in der Wahl weitere Gewalt zur Folge haben könnte, vor allem im sunnitischen Dreieck. Sollen sich Sunniten und Schiiten wieder mehr beissen und die GIs in Ruhe gelassen werden?

Der Bevölkerungsanteil der sunnitischen Araber, auf die der frühere Machthaber Saddam Hussein, selbst ein Sunnit, seine Herrschaft stützte, beträgt ebenso wie der der Kurden rund zwanzig Prozent. Die Mehrheit der Iraker, etwa sechzig Prozent, sind Schiiten. Die "New York Times" zitiert einen amerikanischen Regierungsmitarbeiter mit den Worten, es bestehe eine "gewisse Flexibilität", um einer möglichen politischen Marginalisierung der Sunniten entgegenzuwirken. So sei "der Wille vorhanden, mit dem Wahlergebnis zu spielen" ...

Gesetzlich geregelte Wahlfälschung. Amerika will Sunniten im Irak fördern

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Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 28.12.2004 um 12:08 (1911 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2004-12-26 19:53 hat revolutionsound geschrieben:

...Gespräche darüber, daß sunnitischen Repräsentanten eine gewisse Zahl von Führungspositionen in der künftigen irakischen Regierung oder womöglich auch Plätze in der Nationalversammlung garantiert werden sollen. [/i] Und da sollte keiner auf die Idee kommen, dass diese Regelung nicht gerecht ist? Diese Regelung, so sie angewendet wird, wird doch weitere Wut nach sich ziehen. Ist das nicht naheliegend?

Ich denke, die kommende Wahl wird sich in Punkto Demokratie grosse Mängel aufweisen. Die Zustände im Land sind chaotisch, es ist damit zu rechnen, dass die Anschläge sich im Vorfeld der Wahl noch verstärken und ein demokratieerfahrenes Volk sind die Iraker auch nicht.
Geschweige denn andere wichtige Punkte wie objektiv informierende Medien und offener Wahlkampf.

Insofern wurde ich eine garantierte Sitzzahl für sinnvoll halten - für ALLE Bevölkerungsgruppen.


Diese Regelung solle auch dann gelten, wenn sunnitische Kandidaten anderen Bewerbern bei der Wahl Ende Januar eigentlich unterlegen wären. Grund für die Überlegungen sei die auch unter führenden Schiiten verbreitete Sorge, daß ein schlechtes Abschneiden der sunnitischen Araber in der Wahl weitere Gewalt zur Folge haben könnte, vor allem im sunnitischen Dreieck. Sollen sich Sunniten und Schiiten wieder mehr beissen und die GIs in Ruhe gelassen werden?

Dass sind wahrscheinlich zwei verschiedene Dinge. Die Attentate auf das irakische Volk sowie auf die Besatzer werden von einem organisierten "Widerstand" durchgeführt. Deren Mitglieder haben nur ein geringer Anteil an der Gesamtbevölkerung und er hat wahrscheinlich auch nur sehr geringen Rückhalt in der Bevölkerung selbst.

Eine bügerkriegsähnliche Auseinandersetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen hätte ganz andere Ausmaße und Auswirkungen und zugleich würde der organisierte Terrorismus parallel dazu weiter aktiv sein.



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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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