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Forum: Religion
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Religion >> Was ist Glaube?

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1. Bodo, 31.12, 16:58 (Start)  *
  2. HeldenUndDiebe, 31.12, 18:14 (1)  *
    3. Bodo, 31.12, 18:40 (2) 
      4. HeldenUndDiebe, 01.01, 01:33 (3) 
        5. Bodo, 01.01, 02:49 (4) 
          6. HeldenUndDiebe, 01.01, 04:27 (5) 
            7. Bodo, 01.01, 15:41 (6) 
              8. schwarzbart, 06.01, 13:19 (7) 
  9. Bodo, 06.01, 14:17 (8) 
    10. schwarzbart, 06.01, 16:01 (9) 
      11. Bodo, 06.01, 17:08 (10) 
12. Sozialist, 06.01, 14:40 (7) 
  13. Bodo, 06.01, 16:53 (12) 
    14. Sozialist, 06.01, 17:42 (13) 
      15. Bodo, 06.01, 18:06 (14) 
        16. Sozialist, 06.01, 19:46 (15) 
                      17. Bodo, 06.01, 23:05 (16) 
                        18. Sozialist, 07.01, 14:55 (17) 
                          19. Bodo, 07.01, 15:28 (18) 
                            20. Sozialist, 07.01, 18:13 (19) 
21. revolutionsound, 23.02, 10:41 (1)  *
  22. Bodo, 23.02, 11:02 (21) 
    23. revolutionsound, 23.02, 11:42 (22) 
      24. Bodo, 23.02, 11:53 (23) 

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Angezeigtes Thema: 'Was ist Glaube?'
Beitrag Nummer 1 plus 2 Antworten

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 31.12.2002 um 16:58 (2679 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Halloechen.

Ich will Euch gerne mal fragen, was ihr unter Glauben im religiösen Sinne versteht.
Ich hab mich diesbezüglich schon mehrmals mit meiner unbeschreiblich streitsüchtigen Gattin duelliert (<-:), aber Überzeugung gab es dabei für keinen von uns.
Ihrer Meinung nach ist der heute verbreitete christliche Glaube ein gemeinsames Wertebekenntnis, die Bibel und die sie umgebenden Geschichten eine Sammlung von Symbolen und Bildern um diese Werte zu transportieren.
Soweit sind wir uns einer Meinung. Gänzlich unterschiedlich sind unsere Meinungen bezüglich dessen, wie die anderen das auffassen. Sie meint, nahezu jeder, einschließlich die Theologen, würde das so sehen. Ich meine, daß eine ganze Menge Leute (und ich meine damit nicht nur die Fundis) wirklich glauben, daß es Gott als eine Art Wesen gibt, zu dem man reden kann, das einem zuhört, daß in ein menschlichen Leben eingreift - zum Guten wie zum Bösen.
Folglich bezeichnet sie sich als gläubige Christin (obwohl sie eben nicht daran glaubt, daß die Bibel über den reinen Zufall hinaus Wahrheiten enthält, daß es einen Himmel oder eine Höhle gibt etc.), weil sie die damit begründeten Wertvorstellungen teilt.
Ich hingegen bezeichne mich, obwohl ich dieselben Werte teile, als Ungläubigen, weil ich diese Geschichten für Verarsche halte, weil sie so tun, als ob sie wahr wären (und das auch von der Kirche, dem Religionsunterricht etc. so vermittelt wird - so zumindest mein Eindruck). Würde es nur um die Ideen gehen, sollte man das auch als Märchen verpacken und müßte nicht so einen Pompus darum machen.

Also was ist religiöser Glaube?

_________________
Bin doch schon lange wieder da!!!

[ Geändert von Bodo am 31.12.2002 ]

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Antworten:
Von: HeldenUndDiebe (Rang: Regular)   Beiträge: 213
Mitglied seit: 05.12.2002
Geschrieben am: 31.12.2002 um 18:14 (3289 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-12-31 16:58 hat Bodo geschrieben:


Ich will mal ne Frage, was ihr unter Glauben im religiösen Sinne versteht.
Ich hab mich diesbezüglich schon mehrmals mit meiner unbeschreiblich streitsüchtigen Gattin duelliert (<-:), aber Überzeugung gab es dabei für keinen von uns.
Streit über den Glauben ist leider eine Alltagserscheinung, obwohl man es doch eigentlich jeder für sich selbst entscheiden müsste
Ihrer Meinung nach ist der heute verbreitete christliche Glaube ein gemeinsames Wertebekenntnis, die Bibel und die sie umgebenden Geschichten eine Sammlung von Symbolen und Bildern um diese Werte zu transportieren.
Soweit sind wir uns einer Meinung. Gänzlich unterschiedlich sind unsere Meinungen bezüglich dessen, wie die anderen das auffassen. Sie meint, nahezu jeder, einschließlich die Theologen, würde das so sehen. Ich meine, daß eine ganze Menge Leute (und ich meine damit nicht nur die Fundis) wirklich glauben, daß es Gott als eine Art Wesen gibt, zu dem man reden kann, das einem zuhört, daß in ein menschlichen Leben eingreift - zum Guten wie zum Bösen.
Folglich bezeichnet sie sich als gläubige Christin (obwohl sie eben nicht daran glaubt, daß die Bibel über den reinen Zufall hinaus Wahrheiten enthält, daß es einen Himmel oder eine Höhle gibt etc.), weil sie die damit begründeten Wertvorstellungen teilt.
kleiner schreibfehler, natürlich gibt es höhlen, um das zu wissen, brauche ich keine Bibel
Ich hingegen bezeichne mich, obwohl ich dieselben Werte teile, als Ungläubigen, weil ich diese Geschichten für Verarsche halte, weil sie so tun, als ob sie wahr wären (und das auch von der Kirche, dem Religionsunterricht etc. so vermittelt wird - so zumindest mein Eindruck). Würde es nur um die Ideen gehen, sollte man das auch als Märchen verpacken und müßte nicht so einen Pompus darum machen.
Glaube, was ist glaube, es ist schwer zu definieren, für mich ist glaube eine interpretation der gleichnisse, die uns von den heiligen büchern gegeben werden. denn das und nicht mehr enthält ein heiliges buch, gleichnisse, es gibt keine klare antwort auf eine frage, man muss intrerpretieren.

_________________
el pueblo unido, jamás sera vencido

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 23.02.2006 um 10:41 (3066 mal angezeigt)   ( 2. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi,

Altes Thema, aber zeitlos.

Am 2002-12-31 16:58 hat Bodo geschrieben:

Halloechen.

Ich will Euch gerne mal fragen, was ihr unter Glauben im religiösen Sinne versteht.
Ich hab mich diesbezüglich schon mehrmals mit meiner unbeschreiblich streitsüchtigen Gattin duelliert (<-:), aber Überzeugung gab es dabei für keinen von uns.

Beide so wortgewandt? :->

Ihrer Meinung nach ist der heute verbreitete christliche Glaube ein gemeinsames Wertebekenntnis
die Bibel und die sie umgebenden Geschichten eine Sammlung von Symbolen und Bildern um diese Werte zu transportieren.

Besonders wurde die Bibel zusammengestellt, um eine gewisse Ordnung und Einheit in die bis dahin so ungeordnete "christliche Bewegung" zu bringen - allerdings wohl nicht ganz erfolgreich, aber immerhin.

Soweit sind wir uns einer Meinung. Gänzlich unterschiedlich sind unsere Meinungen bezüglich dessen, wie die anderen das auffassen. Sie meint, nahezu jeder, einschließlich die Theologen, würde das so sehen.
Ich meine, daß eine ganze Menge Leute (und ich meine damit nicht nur die Fundis) wirklich glauben, daß es Gott als eine Art Wesen gibt, zu dem man reden kann, das einem zuhört, daß in ein menschlichen Leben eingreift - zum Guten wie zum Bösen.

Habe ich das jetzt richtig verstanden: Sonnenblume glaubt also eigentlich auch nicht daran, dass es Gott gibt?

Folglich bezeichnet sie sich als gläubige Christin (obwohl sie eben nicht daran glaubt, daß die Bibel über den reinen Zufall hinaus Wahrheiten enthält, daß es einen Himmel oder eine Höhle gibt etc.), weil sie die damit begründeten Wertvorstellungen teilt.
Ich hingegen bezeichne mich, obwohl ich dieselben Werte teile, als Ungläubigen

Ich meine, dass sogar die Bibel dieses "Phänomen" kennt: jemand handelt und lebt, als ob er "gläubig" wäre und somit gerecht. Allerdings ändert sich der Status (laut SPauslus), sobald sie vom "Evangelium" gehört haben.

weil ich diese Geschichten für Verarsche halte, weil sie so tun, als ob sie wahr wären (und das auch von der Kirche, dem Religionsunterricht etc. so vermittelt wird - so zumindest mein Eindruck). Würde es nur um die Ideen gehen, sollte man das auch als Märchen verpacken und müßte nicht so einen Pompus darum machen.

Genau das erweckt die Vermutung, dass es nicht allein um eine Wertevermittlung geht.

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Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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