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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Entwicklungen weltweit >> Die altneue Ordnung in Afghanistan

Thread-View:
1. revolutionsound, 05.07, 14:46 (Start)  *
  2. Bodo, 06.07, 16:54 (1)  *
    3. revolutionsound, 07.07, 00:42 (2) 
      4. revolutionsound, 18.07, 19:31 (3) 
        5. revolutionsound, 01.08, 11:00 (4) 
          6. revolutionsound, 13.08, 00:41 (5) 

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Angezeigtes Thema: 'Die altneue Ordnung in Afghanistan'
Beitrag Nummer 1 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 05.07.2002 um 14:46 (1413 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Die Architekten des neuen Afghanistan lassen die Rechtsgrundlagen offen: "Auch nach dem Sturz der Taliban wird es in Afghanistan öffentliche Hinrichtungen geben. Exekutionen, Steinigungen un Amputationen entsprächen dem islamischen Recht, der Scharia, und würden beibehalten, sagte ein Richter des Obersten Tribunals in Kabul, Ahamat Ullha Sarif.

Die Internationale Konferenz zur Wiederaufbauhilfe für Afghanistans, die am 21. und 22. Januar 2002 in Tokio stattfand, macht die Fernsteuerung der afghanischen Regierung durch die Westmächte deutlich: Die von den USA, der EU und Japan in Aussicht gestellten Mittel werden nicht - wie sonst üblich - in einen sonderfonds eingezahlt, aus dem sich das Empfängerland bedienen kann, sondern direkt nach Kabul transferiert. Der Kreditgeber erhält hierdurch unmittelbare Einsichtnahme in die Mittelverwendung und kann gegebenenfalls den Geldhahn sperren (...). Außerdem sind die Mittel nicht für dringend benötigte Entwicklungsmaßnahmen (Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Aufbau einer elementaren Infrastruktur, Trinkwasser und Schulen etc.) vorgesehen; sie dienen überwiegend der materiellen Sicherung des Regierungsapparates (ca. 170.000 Beamte und Angestellte) und dem Aufbau einer neuen Armee, die 250.000 Mann stark sein soll.
(BIERMANN/KLÖNNE 2002)

Einige Fragen:
Dient der Feldzug der Errichtung einer neuen Diktatur?
Soll der Krisenherd in Afghanistan beibehalten bleiben?
Woher wird die Armee mit 250.000 Mann ihre Waffen beziehen?
Was passiert mit den Opium-Altbeständen?
Warum wird der Eingriff von Menschenrechtsorganisationen weitgehend behindert?

Weiter schreiben BIERMANN/KLÖNNE:

Die heutigen Verhältnisse gleichen denen im Dezember 1979. Auch damals kam eine ausländische Macht einer demokratisch nicht legitimierten Regierung zur Hilfe. Auch damals waren es fremde Bajonette, die die Macht sicherten.

Sollen wir etwa zustimmen, dass auch in Zukunft Geschichte wiederholbar ist?

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 06.07.2002 um 16:54 (1829 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-07-05 14:46 hat revolutionsound geschrieben:

Einige Fragen:
Dient der Feldzug der Errichtung einer neuen Diktatur?

Er diente dazu, dass erstens die US-Regierung ihren Schaefchen zeigen konnte, dass sie sich um sie kuemmert und zweitens um den Islam eines auf die Muetze zu geben.


Soll der Krisenherd in Afghanistan beibehalten bleiben?

Ich weiss nicht, ob man da so viele Alternativen hat. Irgendwie sind dort alle etwas durchgeknallt und kampfgeil, ausserdem schuldet man der Nordallianz etwas, weil sie im Bodenkrieg da den Kopf hingehalten hat, wo man selbst nicht wollte und letztens will niemand die naechsten 10 Jahre zehntausende UN-Blauhelme dort stationieren.
D.h. man kommt um die derzeitigen Machthaber gar nicht herum. Und das heisst, es wird auf jeden fall etwas fundamentalistisches rauskommen.
Vielleicht bessert sich das im Lauf der Jahre.


Woher wird die Armee mit 250.000 Mann ihre Waffen beziehen?

Natuerlich von den Nationen, deren Waffen sich im Krieg bewaehrt haben (-;
So wild kann es aber nicht werden, weil die alle komplett auszuruesten, kann und will sich niemand leisten.


Was passiert mit den Opium-Altbeständen?

Da wird sich sicher jemand fuer finden (-;


Die heutigen Verhältnisse gleichen denen im Dezember 1979. Auch damals kam eine ausländische Macht einer demokratisch nicht legitimierten Regierung zur Hilfe. Auch damals waren es fremde Bajonette, die die Macht sicherten.

Meint das die Russen? Da kann man nicht gerade von einer erfolgreichen Machtsicherung sprechen.



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