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Forum: Skandale & Bananen
Moderiert von: revolutionsound, Bodo
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Skandale & Bananen >> Der Schreiber-Vorwurf

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1. revolutionsound, 16.05, 03:02 (Start)  *
  2. Kunstguerilla, 16.05, 09:26 (1)  *
    3. Bodo, 16.05, 11:14 (2) 
      4. revolutionsound, 17.05, 21:45 (3) 
      5. Kunstguerilla, 19.05, 11:33 (3) 
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          7. Kunstguerilla, 20.05, 10:44 (6) 
8. Bodo, 20.05, 12:26 (7) 
  9. Kunstguerilla, 21.05, 09:34 (8) 
    10. revolutionsound, 26.05, 01:04 (9) 
      11. Kunstguerilla, 26.05, 11:38 (10) 
        12. Bodo, 26.05, 14:16 (11) 
        13. revolutionsound, 26.05, 17:49 (11) 
          14. Kunstguerilla, 28.05, 21:51 (13) 
15. revolutionsound, 28.05, 23:08 (14) 
  16. Kunstguerilla, 29.05, 10:44 (15) 
    17. Bodo, 29.05, 12:20 (16) 
      18. revolutionsound, 31.05, 17:09 (17) 
        19. revolutionsound, 09.06, 11:27 (18) 

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Angezeigtes Thema: 'Der Schreiber-Vorwurf'
Beitrag Nummer 1 plus eine Antwort

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 16.05.2002 um 03:02 (1275 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Der Artikel in der tz war interessant zu lesen. Der Geschäftsmann Schreiber legt die Karte auf den Tisch: er hat der CSU Ende der 80er rund 2,6 Mio Euro zukommen lassen. Noch brisanter ist die Bekanntgabe von Schreiber, dass er über den bereits verstorbenen Spendensammler Dannecker eine Million Mark überwiesen hat. Das wäre ein Hinweis auf schwarze Kassen bei der CSU. Wie nahe oder fernliegend ist es nun, dass der Kanzlerkandidat (oder einfach andere Parteimitglieder) davon wusste(n)? Die Belege hielt Schreiber zurück. Das ist interessant, denn er sagte, er wolle etwas anderes zeigen. Und hat er das nicht schon? Er hat bewiesen, dass hinter den Parteien noch ganz andere dubiose Geschäfte laufen. Alle Kniffe der finanziellen Hintergehung scheinen unsere Staatsmänner zu kennen. Wie wird das Gericht urteilen, da es doch an Belegen fehlt? Oder darf das Urteil, wie auch immer es ausfällt, als Hinweis dafür genommen werden, dass Politik, wie sie zuvor und gerade geführt wird, nicht ehrlich ist, da skandalös? Wäre ein Skandal wieder vor der Öffentlichkeit ausgebreitet, warum sollte es nicht zahlreiche geben? Der Ministerpräsident muss sich nun verantworten. Die Ehre muss erneut erhalten bleiben, der Verleumdungsvorwurf gegen Schreiber ist schon aufgetischt, und es wird ein Spiel um Lüge und Wahrheit, der sich nicht einmal die Justiz entziehen kann. Allerdings ist die Aussage Glücks, dass Schreibers Handeln ein Racheakt sei, bei der Brisanz nicht sehr ernstzunehmen, dafür sind die Männer, die im Spiel sind, gestanden genug. Eher Glücks Aussage ist bezeichnend, denn er pokert ja mit.

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Antworten:
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 16.05.2002 um 09:26 (1639 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Morgen!

Am 2002-05-16 03:02 hat revolutionsound geschrieben:

Der Artikel in der tz war interessant zu lesen. Der Geschäftsmann Schreiber legt die Karte auf den Tisch: er hat der CSU Ende der 80er rund 2,6 Mio Euro zukommen lassen. Noch brisanter ist die Bekanntgabe von Schreiber, dass er über den bereits verstorbenen Spendensammler Dannecker eine Million Mark überwiesen hat. Das wäre ein Hinweis auf schwarze Kassen bei der CSU. Wie nahe oder fernliegend ist es nun, dass der Kanzlerkandidat (oder einfach andere Parteimitglieder) davon wusste(n)? Die Belege hielt Schreiber zurück. Das ist interessant, denn er sagte, er wolle etwas anderes zeigen. Und hat er das nicht schon?

Mich würde ja so eine "Offenbarung" freuen, ginge sie doch Stoiber ans Bein. Aber was bei der Figur "Schreiber" eben ärgerlich ist und ärgerlich bleibt ist, dass er keine Beweise vorlegen kann. Und auch wenn es um Stoiber geht, gilt für mich die Unschuldsvermutung. Und ohne Beweise ...

Er hat bewiesen, dass hinter den Parteien noch ganz andere dubiose Geschäfte laufen. Alle Kniffe der finanziellen Hintergehung scheinen unsere Staatsmänner zu kennen. Wie wird das Gericht urteilen, da es doch an Belegen fehlt? Oder darf das Urteil, wie auch immer es ausfällt, als Hinweis dafür genommen werden, dass Politik, wie sie zuvor und gerade geführt wird, nicht ehrlich ist, da skandalös?

Nein, eine Gerichtsverhandlung wird es ohne Beweise erst gar nicht geben. Und das wäre nicht einmal ein politisch motivierter Skandal, sondern im Sinne unseres Rechtssystems. Sonst könnte auch jemand Schröder auf die Anklagebank bringen, indem er nur behauptet, dieser würde Kinder vergewaltigen. So geht es dann auch nicht - politische Gegnerschaft hin oder her.

Wäre ein Skandal wieder vor der Öffentlichkeit ausgebreitet, warum sollte es nicht zahlreiche geben? Der Ministerpräsident muss sich nun verantworten.

Ohne Beweise sicherlich nicht. Er wird vor dem Spendenuntersuchungsausschuss auf Antrag von SPD und Grüne aussagen müssen, aber was soll dabei schon heraus kommen, wenn der Ausschuss keine Beweise präsentieren kann.

Schreiber ist ein Blender und solange er nicht Beweise auspackt bleibt er das auch.

Die Ehre muss erneut erhalten bleiben, der Verleumdungsvorwurf gegen Schreiber ist schon aufgetischt, und es wird ein Spiel um Lüge und Wahrheit, der sich nicht einmal die Justiz entziehen kann. Allerdings ist die Aussage Glücks, dass Schreibers Handeln ein Racheakt sei, bei der Brisanz nicht sehr ernstzunehmen, dafür sind die Männer, die im Spiel sind, gestanden genug. Eher Glücks Aussage ist bezeichnend, denn er pokert ja mit.

Wobei ich Schreibers Umsichschlagen schon auch als Racheakt interpretieren könnte. Schliesslich wurde er extrem von der Union und gerade der CSU fallen gelassen. Denn dass da mal etwas gelaufen ist, steht ausser Frage. Nur beweisen muss er es können, sonst ist es die Filmrolle nicht wert, auf dem er seine Beschuldigungen ausspricht.

Grüße, Andreas.


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