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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Religion >> Religion und Homosexualität

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 27. revolutionsound, 23.04, 17:15 (26) 
  28. Bodo, 23.04, 17:30 (27)  *
29. revolutionsound, 23.04, 21:56 (28)  *
 30. Bodo, 23.04, 22:57 (29) 
  31. revolutionsound, 26.04, 22:34 (30) 
   32. Bodo, 27.04, 00:34 (31) 
    33. revolutionsound, 27.04, 13:43 (32) 
     34. Bodo, 27.04, 15:43 (33) 
      35. revolutionsound, 27.04, 22:31 (34) 
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            41. revolutionsound, 28.04, 22:23 (40) 

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Angezeigtes Thema: 'Religion und Homosexualität'
Beitrag Nummer 28 plus eine Antwort

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Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 23.04.2003 um 17:30 (1156 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-04-23 17:15 hat revolutionsound geschrieben:

Triebverleugnung ist wesentlicher Bestandteil von Kultur und Religion. Der Mensch zivilisiert sich, indem sein Geist lernt, seine Triebe und Gefühle zu beherrschen.

Oder sie zu 'verleugnen'... Schafft der Mensch sich dadurch nicht immens viele Probleme? Daraus könnte doch resultieren, dass Kultur und Religion 'dumm' ist - sie dienen zur Verkomplizierung des Lebens.

Natürlich tun sie das. Das Komplexere (und Höherwertige) ist meistens komplizierter als das Simple.


Nun kommen da aber diese bösen Homos, deren Sexualität so rein gar keinen Fortpflanzungscharakter hat sondern einfach aus banalem Spaß stattfindet. Und wenn jemand das betreibt, was man gerne tun möchte, aber selbst nicht darf, dann tritt ein durch Neid inspirierter Mechanismus in Kraft, der in negativen Gefühlen gegen diese Personen resultiert.

So gesehen ist Homosexualität doch ein natürlichermassen genialer Winkelzug der Natur, der das für Trieb'problem' eine 'banale' Lösung hat.

Verstehe ich nicht. Wessen Triebproblem?


Ist nicht eigentlich sogar jeder Mann, der masturbiert, ein Homo? Immerhin spielt er begeistern mit männlichen Geschlechtsorganen rum.


"Negative Gefühle" ist eine schöne Umschreibung, oder? Als vor ein paar Tagen die zwei mutmaßlichen Mörder der zwei Geschwister (Tom und Sonja?) gefaßt wurden, da umschrieb am nächsten Tag ein Beamter mit Blick auf die abgelegten Geständnisse den zweifachen Mord ein "Tötungsdelikt zum Nachteil der Kinder."

Ja. In der Justiz wird umschrieben.

Die Tage habe ich gelesen, dass in den USA Anträge auf finanzielle Unterstützung von Forschungsaufträgen etc. keine exliziten sexuellen Themen mehr haben sollten, weil sonst die Chancen, Geld zu bekommen, gegen Null sinken.

_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 23.04.2003 um 21:56 (1123 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-04-23 17:30 hat Bodo geschrieben:

Am 2003-04-23 17:15 hat revolutionsound geschrieben:

Triebverleugnung ist wesentlicher Bestandteil von Kultur und Religion. Der Mensch zivilisiert sich, indem sein Geist lernt, seine Triebe und Gefühle zu beherrschen.

Oder sie zu 'verleugnen'... Schafft der Mensch sich dadurch nicht immens viele Probleme? Daraus könnte doch resultieren, dass Kultur und Religion 'dumm' ist - sie dienen zur Verkomplizierung des Lebens.

Natürlich tun sie das. Das Komplexere (und Höherwertige) ist meistens komplizierter als das Simple.

Höherwertig?

Nun kommen da aber diese bösen Homos, deren Sexualität so rein gar keinen Fortpflanzungscharakter hat sondern einfach aus banalem Spaß stattfindet. Und wenn jemand das betreibt, was man gerne tun möchte, aber selbst nicht darf, dann tritt ein durch Neid inspirierter Mechanismus in Kraft, der in negativen Gefühlen gegen diese Personen resultiert.

So gesehen ist Homosexualität doch ein natürlichermassen genialer Winkelzug der Natur, der das für Trieb'problem' eine 'banale' Lösung hat.

Verstehe ich nicht. Wessen Triebproblem?

In den religiösen Konstrukten, die der Gesellschaft aufgeprägt werden, wird der Trieb problematisiert (beispielsweise ist es das eigene Fleisch (die Triebe), dass man in den Griff bekommen muss, wenn man 'im Geist' lebt). Bei Konstrukten, die probieren, lediglich die Heterosexualität aufgrund der Gegebenheit der so möglichen Fortpflanzungsmöglichkeit zu bejahen, hat man ja zumeist noch eine Bürde erlassen: kein Sex (oder sogar Ausleben irgendeiner Erotik) vor der Ehe. Begründung: der Sinn der Enthaltung würde darin liegen, dass eventuell ein Kind kommen könnte. Diese Möglichkeit erübrigt sich bei Homosexualität von selbst.
Man kommt eigentlich immer wieder zu dem Schluss: es wird gegen die sexuelle Freiheit gezielt.

Ist nicht eigentlich sogar jeder Mann, der masturbiert, ein Homo? Immerhin spielt er begeistern mit männlichen Geschlechtsorganen rum.

Na, deswegen gibt es ja auch Lehren, die selbst das als Sünde abstempeln. Da geraten die Gläubigen in herbe psychische Probleme, ja, sie werden in eine Ecke geschoben, von der sie aus 'Betreuung' benötigen, so absurd das klingt, es ist wahr.

"Negative Gefühle" ist eine schöne Umschreibung, oder? Als vor ein paar Tagen die zwei mutmaßlichen Mörder der zwei Geschwister (Tom und Sonja?) gefaßt wurden, da umschrieb am nächsten Tag ein Beamter mit Blick auf die abgelegten Geständnisse den zweifachen Mord ein "Tötungsdelikt zum Nachteil der Kinder."

Ja. In der Justiz wird umschrieben.

Die Tage habe ich gelesen, dass in den USA Anträge auf finanzielle Unterstützung von Forschungsaufträgen etc. keine exliziten sexuellen Themen mehr haben sollten, weil sonst die Chancen, Geld zu bekommen, gegen Null sinken.

Die USA haben ziemlich reaktionäre und/oder restriktive Gesetzgebungen gegenüber Homosexuelle und das Ausleben von sexueller Freiheit, einige Bundesstaaten ragen insbesondere hervor, natürlich darunter Bundesstaaten aus dem Bibelgürtel und - was soll man erwarten - Texas.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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