Angezeigtes Thema: 'Kriege der USA'
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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 19.01.2003 um 13:12 (1925 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-01-19 12:09 hat Sozialist geschrieben:

Am 2003-01-18 22:58 hat revolutionsound geschrieben:


Gestern habe ich ein Video von einem Gottesdienst einer riesigen Freikirche in Atlanta gesehen. Es ist echt der Hammer, wie die Bevölkerung fundamentalistisch verdummt wird - und separiert. Die Halle, wo dieser Gottesdienst (oder sollen wir sagen Gottessklaverei?) stattfand, war schon fast ein halbes Stadium! Mit Tribüne, alles drum und dran, speziellen Lichteffekten, Flutlichtern, Kameras, der Prediger auf Grossleinwand... Und der hat eine Show geliefert. Wahrscheinlich nehmen die meisten Besucher dort alles noch von Gott gegeben, was der Predigerheini gut wissen dürfte.

Ja, in den USA ist das schion heftig. Und die selben Leute beschweren sich über Islamischen fundamentalismus. schon bescheuert.

Bescheuert, aber intelligent gesteuert. Die politische Führung weiss das gut, argumentiert nach Innen dementsprechend, Aussen unterstützen sie Islamischen Fundamentalismus, wie in Herat/Afghanistan.


Solche Fanatiker kann man im Krieg sowohl im Land wie auch ausserhalb des Landes gut gebrauchen.

Bei der Gemeinde in Atlanta hatte ich eher den Eindruck, dass eine Art Leidensmentalität da ist. Viele Christen erdulden die Weltgeschichte und 'Verfolgung' und sehen die herannahende Endzeit und ihre Zeichen. Sie gehen davon aus, dass sie in Zukunft mehr verfolgt werden. Ideal für Manipulation. Wo sitzen dann die Verfolger? Theoretische könnten sie im selben Saal sitzen. Im Ernstfall kann der Nachbar zum Verräter werden: das ist doch überall so, wenn ein demokratisches System 'gestürzt' ist bzw. der Staat zum Stasi- und Spionagestaat wird.

Ja, so lange, wie sie für sie keine Gefahr sind. Danach lassen sie sie fallen, was wiederum den Antiamerikanismus in diesen Gebieten schürt.

Das Aufbauen und Erhalten von Feindbildern... im Konfliktfall nehmen die Akteure Bezug auf ungelöste Probleme aus der Vergangenheit.

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Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Von: Sozialist (Rang: Vielschreiber)   Beiträge: 783
Mitglied seit: 29.09.2002
Geschrieben am: 19.01.2003 um 13:31 (1890 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-01-19 13:12 hat revolutionsound geschrieben:

Am 2003-01-19 12:09 hat Sozialist geschrieben:

Am 2003-01-18 22:58 hat revolutionsound geschrieben:


Bescheuert, aber intelligent gesteuert. Die politische Führung weiss das gut, argumentiert nach Innen dementsprechend, Aussen unterstützen sie Islamischen Fundamentalismus, wie in Herat/Afghanistan.


Solche Fanatiker kann man im Krieg sowohl im Land wie auch ausserhalb des Landes gut gebrauchen.

Bei der Gemeinde in Atlanta hatte ich eher den Eindruck, dass eine Art Leidensmentalität da ist. Viele Christen erdulden die Weltgeschichte und 'Verfolgung' und sehen die herannahende Endzeit und ihre Zeichen. Sie gehen davon aus, dass sie in Zukunft mehr verfolgt werden. Ideal für Manipulation. Wo sitzen dann die Verfolger? Theoretische könnten sie im selben Saal sitzen. Im Ernstfall kann der Nachbar zum Verräter werden: das ist doch überall so, wenn ein demokratisches System 'gestürzt' ist bzw. der Staat zum Stasi- und Spionagestaat wird.

Die Verfolger sind beliebig. Darin liegt ja die Gefahr. Solchen menschen lässt sich sehr leicht erzählen, wer der angebliche Verfolger ist und das kann dann Situationsbedingt auch geändert werden. Solange sie nur annehmen, der Verfolger existiert, ist das für den Staat schon gut, da er das gegebenenfalls ausnutzen kann. Es sei denn, jemand kommt auf die Idee, ihnen zu erzählen, der Staat wäre selbiger verfolger. Aber solange Christenfundis wie Cheney in der FRegierung sitzen, besteht diese Gefahr wohl nicht.
Ja, so lange, wie sie für sie keine Gefahr sind. Danach lassen sie sie fallen, was wiederum den Antiamerikanismus in diesen Gebieten schürt.

Das Aufbauen und Erhalten von Feindbildern... im Konfliktfall nehmen die Akteure Bezug auf ungelöste Probleme aus der Vergangenheit.

Natürlich. Irgendeinen grund muss es ja immer geben.

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wieder da...

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