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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Politik Aktuell >> Vatikan zieht gegen Homo-Ehe

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1. revolutionsound, 31.07, 13:39 (Start) 
  2. revolutionsound, 01.08, 16:15 (1) 
    3. Bodo, 01.08, 18:17 (2)  *
      4. revolutionsound, 02.08, 00:15 (3)  *
        5. Bodo, 02.08, 00:43 (4) 
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  7. Bodo, 02.08, 03:05 (6) 
    8. revolutionsound, 02.08, 10:53 (7) 
  9. Sozialist, 07.08, 22:06 (6) 
    10. revolutionsound, 08.08, 00:02 (9) 
11. revolutionsound, 03.08, 20:23 (1) 
  12. Bodo, 04.08, 11:09 (11) 
    13. revolutionsound, 04.08, 15:52 (12) 

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Angezeigtes Thema: 'Vatikan zieht gegen Homo-Ehe'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 01.08.2003 um 18:17 (776 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-08-01 16:15 hat revolutionsound geschrieben:

Darüber sind sie sich einig: das Papier aus dem Vatikan findet Zustimmung bei Christdemokraten und bei mächtigen Persönlichkeiten. Geht es hier nicht eigentlich um die 'staatliche Ehe' und um das Prinzip? Die Ehe sei sakral - und die Verkünder haben nun die Beweislast, dass jeder Bürger, gleich welchen Glaubens oder gleich welcher Überzeugung, die (Un)Moral eines fiktiven Gottes einhalten sollte, der merkwürdigerweise gerne hinter das Staatsrecht geklemmt wird.

Deswegen haben wir klugerweise eine standesamtliche Ehe, die auch praktische Auswirkungen hat (Steuer, Erbrecht, Unterhalt etc.) und eine kirchliche, die sich der gönnen kann, der sie braucht. Bei Letzterer kann die Kirche dann Ihre Sicht durchsetzen und bei der Ersterer hat sie die Klappe zu halten.
"Entwertung der Ehe." Was für ein Schwachsinn! Der Wert einer Ehe liegt in der Beziehung der Ehepartner zueinander. Und deswegen kann auch keine Ehe durch andere Ehen entwertet werden. Würde man so denken, dann würde auch ein Ehemann, der seine Frau schlägt oder eine Fraue, die ihren Mann betrügt, die Ehe entwerten. Und wir wissen, das beides tausendfach täglich vorkommt. Die Ehe wäre also schon seit langem komplett wertlos.

Ich wünschte, die Kirche würde sich so sehr um prügelnde Ehemänner Sorgen machen, wie sie es um "männliche Ehefrauen" tut.

Da offenbart sich doch nur wieder mal die Lustfeindlichkeit der katholischen Kirche. Denn heteros kann man den Sex ja nicht verbieten, aber dann pfuschen wir wenigstens diesen schrecklichen Perversen rein. Armseelige Neider.

BTW: Der Steuervorteil durch die Ehe ist eigentlich auch obsolet. Verheiratete sollten genauso besteuert werden, wie Unverheiratete. Und dafür sollten ELTERN, egal ob verheiratet oder nicht, mehr Geld bekommen.

_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 02.08.2003 um 00:15 (745 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-08-01 18:17 hat Bodo geschrieben:

Am 2003-08-01 16:15 hat revolutionsound geschrieben:

Darüber sind sie sich einig: das Papier aus dem Vatikan findet Zustimmung bei Christdemokraten und bei mächtigen Persönlichkeiten. Geht es hier nicht eigentlich um die 'staatliche Ehe' und um das Prinzip? Die Ehe sei sakral - und die Verkünder haben nun die Beweislast, dass jeder Bürger, gleich welchen Glaubens oder gleich welcher Überzeugung, die (Un)Moral eines fiktiven Gottes einhalten sollte, der merkwürdigerweise gerne hinter das Staatsrecht geklemmt wird.

Deswegen haben wir klugerweise eine standesamtliche Ehe, die auch praktische Auswirkungen hat (Steuer, Erbrecht, Unterhalt etc.) und eine kirchliche, die sich der gönnen kann, der sie braucht. Bei Letzterer kann die Kirche dann Ihre Sicht durchsetzen und bei der Ersterer hat sie die Klappe zu halten.

Kirchenmitgliedschaft und Staatsbürgerschaft sind ja auch zwei verschiedene Dinge. Wie kann man eine Postulierung, von Argumentation kann man ja nicht sprechen, von so hoher Stelle dermassend undifferenziert in die Masse werfen? Es erinnert wirklich einem Schlachtruf.

"Entwertung der Ehe." Was für ein Schwachsinn! Der Wert einer Ehe liegt in der Beziehung der Ehepartner zueinander. Und deswegen kann auch keine Ehe durch andere Ehen entwertet werden. Würde man so denken, dann würde auch ein Ehemann, der seine Frau schlägt oder eine Fraue, die ihren Mann betrügt, die Ehe entwerten. Und wir wissen, das beides tausendfach täglich vorkommt. Die Ehe wäre also schon seit langem komplett wertlos.

De facto.

Ich wünschte, die Kirche würde sich so sehr um prügelnde Ehemänner Sorgen machen, wie sie es um "männliche Ehefrauen" tut.

Und ersteres in der eigenen katholischen Kirche, man denke nur an Spanien. Komisch, dass sie das vernachlässigt.

Da offenbart sich doch nur wieder mal die Lustfeindlichkeit der katholischen Kirche. Denn heteros kann man den Sex ja nicht verbieten, aber dann pfuschen wir wenigstens diesen schrecklichen Perversen rein. Armseelige Neider.

Was einfach ärgerlich ist: es ist ein Uraltphänomen. Wann ist diese Hürde der 'Entwicklung' endlich überwunden?

BTW: Der Steuervorteil durch die Ehe ist eigentlich auch obsolet. Verheiratete sollten genauso besteuert werden, wie Unverheiratete. Und dafür sollten ELTERN, egal ob verheiratet oder nicht, mehr Geld bekommen.

Warum wird mit Vergünstigungen 'in die Ehe gelockt'?

Die Diskussion um die Aussagen des Vatikans differenziert sich, auch bei den Christdemokraten offenbaren sich unterschiedlichen Meinungen: aus den Parteien differierende Reaktionen.

_________________
Die Justiz der Justiz ist das Volk.

geography matters

[ Geändert von revolutionsound am 02.08.2003 ]

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