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Forum: Wissenschaft und Politik
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Wissenschaft und Politik >> Botenstoffe für und wider die Erinnerung

Thread-View:
1. revolutionsound, 20.12, 14:26 (Start) 
  2. Bodo, 21.12, 00:08 (1)  *
    3. revolutionsound, 21.12, 13:37 (2)  *
      4. Bodo, 21.12, 14:19 (3) 
        5. revolutionsound, 21.12, 23:42 (4) 
        6. Bodo, 22.12, 01:17 (5) 
          7. revolutionsound, 22.12, 11:12 (6) 
            8. Bodo, 22.12, 11:55 (7) 
              9. revolutionsound, 22.12, 12:04 (8) 
10. Bodo, 21.12, 12:35 (1) 
  11. revolutionsound, 21.12, 13:41 (10) 
12. Bodo, 22.12, 23:37 (1) 
  13. revolutionsound, 24.12, 11:38 (12) 
    14. Bodo, 24.12, 15:09 (13) 

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Angezeigtes Thema: 'Botenstoffe für und wider die Erinnerung'
Beitrag Nummer 2 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 21.12.2003 um 00:08 (3284 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-12-20 14:26 hat revolutionsound geschrieben:

Es reicht, bestimmte Gene, Botenstoffe oder Rezeptoren durch Wirkstoffe zu aktivieren oder zu blockieren. Dann könnten Erinnerungen schneller gebildet werden, besser haften bleiben, rascher abgerufen werden. Oder Erinnerungen werden gelöscht oder erst gar nicht verankert.
Nanotechnik des Vergessens

Soll man das willkommen heissen oder nicht?

Kommen wird es - egal wie wir es heissen. Und wie die meisten Neuerungen hat es positive wie auch negative Potentiale. Vergesserles-Mittel ins Trinkwasser und der Staat muss sich keine Sorgen mehr machen.

Glauben wir lieber an die positiven Möglichkeiten.
Wege, die Aufnahme in das Gedächnis zu beeinflußen gibt es bereits: Wer sich konzentriert, der merkt sich mehr, wer im Stress ist oder keine Lust zu lernen hat, merkt sich weniger.
Wichtig für eine sinnvolle Nutzung wäre, daß die Mittel gezielt eingesetzt werden können. Zeitlich oder auf bestimmte Themen begrenzt. Sind merkt man sich alles und erstickt in den eigenen Erinnerungen.
Ich hab mal gelesen von einem Russen, der hatte eine Krankheit, die dazu führt, daß er sich jeden Scheissdreck merkt. Ständig. Der Mann war nicht mehr fähig sein Leben zu meistern, weil er ständig mit so vielen Gedächnisinhalten besturmt wurde, daß er keinen klaren Gedanken fassen konnte.

Bleibt auch noch die Frage: Ist Erinnern dasselbe wie Verstehen? Verstehe ich das, was ich weiß? Sich erinnern kann auch ein Computer - sogar perfekt. Aber dennoch versteht er nicht, was er tut.

_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 21.12.2003 um 13:37 (1236 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-12-21 00:08 hat Bodo geschrieben:

Am 2003-12-20 14:26 hat revolutionsound geschrieben:

Es reicht, bestimmte Gene, Botenstoffe oder Rezeptoren durch Wirkstoffe zu aktivieren oder zu blockieren. Dann könnten Erinnerungen schneller gebildet werden, besser haften bleiben, rascher abgerufen werden. Oder Erinnerungen werden gelöscht oder erst gar nicht verankert.
Nanotechnik des Vergessens

Soll man das willkommen heissen oder nicht?

Kommen wird es - egal wie wir es heissen. Und wie die meisten Neuerungen hat es positive wie auch negative Potentiale. Vergesserles-Mittel ins Trinkwasser und der Staat muss sich keine Sorgen mehr machen.

Der Staat wird von Menschen geführt. Vielleicht vergessen die Abgeordneten den Weg ins Parlament. Also Negativszenario: die Mächtigen probieren so weit als möglich, die Kontrolle über die Vergesspillen zu bekommen.

Glauben wir lieber an die positiven Möglichkeiten.
Wege, die Aufnahme in das Gedächnis zu beeinflußen gibt es bereits: Wer sich konzentriert, der merkt sich mehr, wer im Stress ist oder keine Lust zu lernen hat, merkt sich weniger.

Stimmt es, dass man sich an Dinge, die mit Berührung zu tun haben, am Besten errinnern kann?

Wichtig für eine sinnvolle Nutzung wäre, daß die Mittel gezielt eingesetzt werden können. Zeitlich oder auf bestimmte Themen begrenzt. Sind merkt man sich alles und erstickt in den eigenen Erinnerungen.

Dann müsste es doch auch möglich sein, 'versteckte Erinnerungen' durch ähnliche Mittel hervorzuholen.

Ich hab mal gelesen von einem Russen, der hatte eine Krankheit, die dazu führt, daß er sich jeden Scheissdreck merkt. Ständig. Der Mann war nicht mehr fähig sein Leben zu meistern, weil er ständig mit so vielen Gedächnisinhalten besturmt wurde, daß er keinen klaren Gedanken fassen konnte.

Das ist so ein ähnliches Phänomen, dass auch vorkommt: eine Person nimmt 'alles' wahr, das Gehirn kann aber nicht zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Sie kann sich beispielsweise nicht ein Gespräch 'fokussieren', weil ständig andere Geräusche stören. Aber solche Fälle müsste man dann doch behandeln können.

Bleibt auch noch die Frage: Ist Erinnern dasselbe wie Verstehen? Verstehe ich das, was ich weiß? Sich erinnern kann auch ein Computer - sogar perfekt. Aber dennoch versteht er nicht, was er tut.

Ich würde jetzt mal sagen, Erinnern ist nicht dasselbe. Man kann sich an eine Situation erinnern, aber beispielsweise das Gesagte später anders verstehen (vorausgesetzt sei, dass die Erinnerung sich nicht verändert hat). Oder: man kann sich an ein Wort erinnern, aber erst durch das Verstehen bekommt es Inhalt.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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