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© 2002 Bodo Kaelberer

mehr-demokratie-wagen.de: Foren-Beitrag

Forum: Wissenschaft und Politik
Moderiert von: revolutionsound, Bodo
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Wissenschaft und Politik >> Ein politphilosophisches Thema

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1. revolutionsound, 08.11, 13:52 (Start) 
 2. Bodo, 08.11, 15:44 (1) 
  3. revolutionsound, 08.11, 22:46 (2) 
   4. Bodo, 09.11, 00:38 (3) 
    5. revolutionsound, 09.11, 13:37 (4) 
     6. Bodo, 09.11, 14:12 (5) 
      7. revolutionsound, 09.11, 18:14 (6) 
       8. Bodo, 09.11, 19:46 (7) 
  9. Jan, 26.11, 12:10 (2) 
   10. Bodo, 26.11, 14:57 (9) 
    11. revolutionsound, 28.11, 14:44 (10) 
 12. Sozialist, 08.11, 17:57 (1) 
  13. revolutionsound, 08.11, 22:48 (12) 
   14. Sozialist, 09.11, 13:54 (13) 
    15. revolutionsound, 09.11, 18:21 (14) 
     16. Sozialist, 09.11, 18:49 (15) 
      17. Bodo, 09.11, 19:50 (16) 
       18. Sozialist, 10.11, 14:28 (17) 
        19. revolutionsound, 10.11, 22:59 (18) 
         20. Sozialist, 11.11, 13:09 (19) 
          21. revolutionsound, 11.11, 18:54 (20) 
           22. Sozialist, 11.11, 19:34 (21) 
            23. revolutionsound, 12.11, 00:25 (22) 
             24. Sozialist, 12.11, 14:45 (23) 
              25. revolutionsound, 12.11, 23:33 (24) 
               26. Sozialist, 13.11, 15:45 (25)  *
                27. revolutionsound, 14.11, 00:00 (26)  *
28. Sozialist, 14.11, 18:16 (27) 
 29. revolutionsound, 14.11, 22:30 (28) 
  30. Sozialist, 15.11, 15:26 (29) 
   31. revolutionsound, 15.11, 23:52 (30) 
    32. Sozialist, 16.11, 16:01 (31) 
     33. revolutionsound, 16.11, 17:26 (32) 
      34. Sozialist, 16.11, 17:52 (33) 
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        36. Sozialist, 18.11, 15:46 (35) 
         37. revolutionsound, 18.11, 16:42 (36) 
          38. Sozialist, 18.11, 17:19 (37) 
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             41. revolutionsound, 20.11, 00:21 (40) 
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                 45. revolutionsound, 21.11, 13:07 (44) 
                  46. Sozialist, 21.11, 18:23 (45) 
                   47. revolutionsound, 25.11, 14:14 (46) 
                    48. Sozialist, 26.11, 15:21 (47) 
                     49. revolutionsound, 28.11, 14:37 (48) 
                      50. Sozialist, 28.11, 17:26 (49) 
                       51. revolutionsound, 28.11, 22:31 (50) 
                        52. Sozialist, 29.11, 15:30 (51) 
                         53. revolutionsound, 29.11, 23:40 (52) 
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                                     57. revolutionsound, 02.12, 00:37 (56) 
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                                         61. revolutionsound, 04.12, 19:21 (60) 
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 68. revolutionsound, 11.11, 18:59 (67) 
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       78. revolutionsound, 09.12, 00:29 (73) 
    79. HeldenUndDiebe, 08.12, 01:45 (70) 

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Angezeigtes Thema: 'Ein politphilosophisches Thema'
Beitrag Nummer 26 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Sozialist (Rang: Vielschreiber)   Beiträge: 783
Mitglied seit: 29.09.2002
Geschrieben am: 13.11.2002 um 15:45 (1178 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2002-11-12 23:33 hat revolutionsound geschrieben:

Das Problem des Staatsapparates ist, er kontrolliert sich selber und wird nicht, wie es eigentlich sein sollte, von der bevölkerung kontrolliert, obwohl wir in einem demokratischen System leben.

Das ist so ähnlich, wie das berühmte Problem, auf diese Frage aufmerksam machen will: "Wer bewacht den Wächter?"
- Wer kontrolliert den Kontrolleur?

Eben. Niemand kontrolliert den Kontrolleur.
Wir übertragen die Entscheidung über unseren staat einer -relativ- kleinen machtelite, die diese dann eine Weile nach gutdünken umsetzt. Sie sind auch nicht verpflichtet wahlversprechen einzuhalten oder sonstige vereinbarungen einzuhalten, sondern machen die entscheidungen unter sich aus. Dabei ist es auch unerheblich, wer gerade in de Regierung und wer in der Opposition ist, da beide ersteinmal ihre interessen vertreten. Wenn man daraus folgert, dass der Staatsapparat seine Existenz nicht mehr rechtfertigt, was setzt man dann an seine Stelle? Womit ihn ersetzen?

Die Probleme sind nicht gelöst, wenn der Staat auf einmal weg ist. Aber wenn man annimmt, dass die Parlamentsmitglieder relativ ungebunden sind, ist man auf den Irrweg. Alle Mitglieder sind doch irgendwie in der Privatwirtschaft und sonstigen Gepflogenheiten verzettelt. Der Staat agiert nicht personenunabhängig. Dass der Staat seine Kontrollfunktion ausnützt, ist ja nun schon oft genug aufgefallen. Und dass er Ungerechtigkeit, Raub, Hintergehung nicht löst, ist auch total klar. Ein kompliziertes Banken-, Versicherungs-, Finanz-, Haushaltssystem tut da sein übriges. Wer durchschaut so etwas? Da muss man schon Insider sein. Das Staatssystem ist untransparent gebaut. Es kann sich selbst hintergehen. Das beweisen juristische Fälle en masse. Deswegen tut man schlau daran, wenn man ein neues System einführt, es transparenter zu machen. Das Misstrauen würde sinken, man wäre nicht einem ständigen Unwissen in Sachen Steuern ausgesetzt usw. (wer kapiert heutzutage die Steuererklärungen noch - dafür braucht man Berater - und das Geld fliesst doch...). Schon dann wäre einiges gewonnen.

Niemand nimmt heute mehr ernsthaft an, die Parlamentarier wären ungebunden und nicht in die Wirtschaft verstrickt. aber das löst anscheinend keinen großen aufschrei aus, niemand scheint sich ernsthaft daran zu stören, es gibt keine gesellschaftliche Diskussion über dieses Thema und wenn es sie doch gibt, wird sie auf Bildzeitungsniveau geführt, oder nur in kleinen abgeschotteten Gruppen, wo sie von der breiten mehrheit der bevölkerung gar nicht wahrgenommen wird. Die Fälle von Korruption werden immer krasser und jede Partei kann es sich leisten in immer grössere Schwarzgeldaffären zu geraten, da sie daraus unbeschadet herrauskommen, da die breite Mehrheit annimmt, alle Parteien wären so, wo ja auch einiges dran ist.
Und wenn man eine Anrchie an seine Stelle setzt, also dem Staat die Gewalt entzieht, wie kontrolliertman dann diese Regeln, von denen in deinem Posting die rede ist? Wenn die Kontrollmechanismen, die dafür nötig sind, über keine macht mehr verfügen, wie setzen sie dann diese "Ordnung" durch? Das ist meiner meinung nach das Problem der Anarchie, dass ich bisher noch nicht auflösen konnte.

Keine Frage: Erziehung ist wichtig. Als Basiszellen sehe ich tatsächlich Familien, Freundschaften, Nachbarschaftshilfen, Wohn- und Hausgemeinschaften, andere Netzwerke, ... Es ist ein langer Weg, eine ehrliche Welt zu kreiieren - das steht ausser Zweifel. Ausreisser müssen doch irgendwie 'gebrandmarkt' werden, denn schädliche Willkür darf nicht entstehen. In einem gesünderen sozialen System gäbe es auch dafür schlechtere Karten.


Da es s ein langer Weg ist, sollte man irgendwann einmal damit anfangen. Aber wie, ohne eine gesellschaftliche Bereitschaft dazu?

_________________
wieder da...

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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 14.11.2002 um 00:00 (1120 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Das Problem des Staatsapparates ist, er kontrolliert sich selber und wird nicht, wie es eigentlich sein sollte, von der bevölkerung kontrolliert, obwohl wir in einem demokratischen System leben.

Das ist so ähnlich, wie das berühmte Problem, auf diese Frage aufmerksam machen will: "Wer bewacht den Wächter?"
- Wer kontrolliert den Kontrolleur?

Eben. Niemand kontrolliert den Kontrolleur.

Die Idee war auf Schaudiagramm oder Papier eigentlich die gegenseitige Kontrolle. Aber politische Entscheidungen werden halt nicht nur im Parlament und solchen Örtlichkeiten getroffen, sondern auch mal beim Kaffeekränzchen oder im Urlaub, etc. :->

Niemand nimmt heute mehr ernsthaft an, die Parlamentarier wären ungebunden und nicht in die Wirtschaft verstrickt. aber das löst anscheinend keinen großen aufschrei aus, niemand scheint sich ernsthaft daran zu stören, es gibt keine gesellschaftliche Diskussion über dieses Thema und wenn es sie doch gibt, wird sie auf Bildzeitungsniveau geführt, oder nur in kleinen abgeschotteten Gruppen, wo sie von der breiten mehrheit der bevölkerung gar nicht wahrgenommen wird. Die Fälle von Korruption werden immer krasser und jede Partei kann es sich leisten in immer grössere Schwarzgeldaffären zu geraten, da sie daraus unbeschadet herrauskommen, da die breite Mehrheit annimmt, alle Parteien wären so, wo ja auch einiges dran ist.

Mit den Skandalvorwürfen wird dann auch noch Politik gedreht. Eine Alternative im Parteienstaat (genauer: Zweieinhalbparteiensystem) steht so schnell nicht an. Also ein wenig von der Parteilastigkeit des Machtaufbaus hierzulande...

Keine Frage: Erziehung ist wichtig. Als Basiszellen sehe ich tatsächlich Familien, Freundschaften, Nachbarschaftshilfen, Wohn- und Hausgemeinschaften, andere Netzwerke, ... Es ist ein langer Weg, eine ehrliche Welt zu kreiieren - das steht ausser Zweifel. Ausreisser müssen doch irgendwie 'gebrandmarkt' werden, denn schädliche Willkür darf nicht entstehen. In einem gesünderen sozialen System gäbe es auch dafür schlechtere Karten.


Da es s ein langer Weg ist, sollte man irgendwann einmal damit anfangen. Aber wie, ohne eine gesellschaftliche Bereitschaft dazu?

Anfangen und nie aufhören. Es ist eine Sache des Bewusstseins der breiten Bevölkerung. Die Mechanismen, die in Miseren führen, wiederholen sich doch. Dazu muss man keine Fachmann sein, um das zu sehen: das merken die Schüler in der Schule und die Arbeitenden zuhause, zumindest, dass etwas nicht stimmt. Zuordnen können sie es nicht oder tun sie allzu oft falsch. Aber es ist irgendwie noch eine gewisse Ohnmacht da, ein Zweifel daran, dass man tatsächlich etwas bewegen kann. Es fehlt an Initiative. Die muss vorgelebt und geschult werden. Ausserdem scheinen wir eine Gesellschaft haben, wo die einzelnen Mitglieder zuhauf in eigenen persönlichen Problemen verstrickt sind - hat auch Folgen für Politik und Initiative für die einzelnen. Das ist wirklich auffällig.


_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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