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1. revolutionsound, 30.08, 15:58 (Start)  *
  2. Sozialist, 18.10, 21:04 (1)  *
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13. revolutionsound, 23.10, 21:03 (12) 
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      16. Sozialist, 24.10, 23:44 (15) 
        17. revolutionsound, 25.10, 13:30 (16) 

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Angezeigtes Thema: 'Internationale Beziehungen'
Beitrag Nummer 1 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 30.08.2002 um 15:58 (2694 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Die Internationalen Beziehungen sind ein Gegenstand in den Politischen Wissenschaften. Um sie zu verstehen, ist immer wieder ein Blick in die Zeitgeschichte erforderlich.

Wissenschaft will selber Phänomene sachlich behandeln, so weit wie möglich, Kausalitäten ergründen, Zusammenhänge herstellen, Theorien herstellen, erklären und/oder verstehen, je nachdem.

Auf dem Gebiet der Internationalen Beziehungen tritt ein Problem auf, dass zu logischen Lücken führen muss: die Aktivitäten von Geheimdiensten, ihr Aufbau und ihre Aufgaben werden kaum berücksichtigt. Logisch ist es deshalb, da es ihrer Natur wiederspricht, Geheimdienste müssen geheime Informationen und Aktivitäten führen. Eine Offenlegung würde sie verraten. Offiziell besteht eine ihrer Aufgaben darin, den Staat zu schützen.

Ein gegnerischer Geheimdienst darf die eigenen Aktivitäten nicht erkennen oder wissen, deswegen ist das Streuen von Falschinformation eine wichtige Taktik der Geheimdienste. Doch damit treten grundsätzliche Probleme zutage. Welchen Stellenwert haben Geheimdienste in den internationalen Beziehungen? Gerade im Krisenfall wird die Zusammenarbeit des Staatsapparates mit Geheimdiensten (offiziell) intensiviert. Können politische Abläufe eigentlich noch ohne Brille beurteilt werden?

Eher muss doch der Verdacht aufstossen, dass eine "objektive" Sichtweise der internationalen Beziehungen nicht möglich ist. Die offizielle Geschichtsschreibung berücksichtigt die inoffiziellen Entwicklungen und Entscheidungen kaum, besonders nicht zeitgleich. Dementsprechend fallen auch skeptische Studien und Darlegungen eher in unabhängige Forschungseinrichtungen.

Müssen sich die Politischen Wissenschaften in Zukunft den Vorwurf der logischen Lücken gefallen lassen? Oder arbeitet ein Anteil des Lehrpersonals an den Universität verdeckt? Wer kann das nachprüfen? Ist Wissenschaft doch unsachlich? Liegt eine inoffizielle Zeitgeschichte neben der offiziellen vor? Wie sollen wir mit dieser Lücke umgehen?

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Antworten:
Von: Sozialist (Rang: Vielschreiber)   Beiträge: 783
Mitglied seit: 29.09.2002
Geschrieben am: 18.10.2002 um 21:04 (3308 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-08-30 15:58 hat revolutionsound geschrieben:

Die Internationalen Beziehungen sind ein Gegenstand in den Politischen Wissenschaften. Um sie zu verstehen, ist immer wieder ein Blick in die Zeitgeschichte erforderlich.

Wissenschaft will selber Phänomene sachlich behandeln, so weit wie möglich, Kausalitäten ergründen, Zusammenhänge herstellen, Theorien herstellen, erklären und/oder verstehen, je nachdem.

Auf dem Gebiet der Internationalen Beziehungen tritt ein Problem auf, dass zu logischen Lücken führen muss: die Aktivitäten von Geheimdiensten, ihr Aufbau und ihre Aufgaben werden kaum berücksichtigt. Logisch ist es deshalb, da es ihrer Natur wiederspricht, Geheimdienste müssen geheime Informationen und Aktivitäten führen. Eine Offenlegung würde sie verraten. Offiziell besteht eine ihrer Aufgaben darin, den Staat zu schützen.

Ein gegnerischer Geheimdienst darf die eigenen Aktivitäten nicht erkennen oder wissen, deswegen ist das Streuen von Falschinformation eine wichtige Taktik der Geheimdienste. Doch damit treten grundsätzliche Probleme zutage. Welchen Stellenwert haben Geheimdienste in den internationalen Beziehungen? Gerade im Krisenfall wird die Zusammenarbeit des Staatsapparates mit Geheimdiensten (offiziell) intensiviert. Können politische Abläufe eigentlich noch ohne Brille beurteilt werden?

Eher muss doch der Verdacht aufstossen, dass eine "objektive" Sichtweise der internationalen Beziehungen nicht möglich ist. Die offizielle Geschichtsschreibung berücksichtigt die inoffiziellen Entwicklungen und Entscheidungen kaum, besonders nicht zeitgleich. Dementsprechend fallen auch skeptische Studien und Darlegungen eher in unabhängige Forschungseinrichtungen.

Müssen sich die Politischen Wissenschaften in Zukunft den Vorwurf der logischen Lücken gefallen lassen? Oder arbeitet ein Anteil des Lehrpersonals an den Universität verdeckt? Wer kann das nachprüfen? Ist Wissenschaft doch unsachlich? Liegt eine inoffizielle Zeitgeschichte neben der offiziellen vor? Wie sollen wir mit dieser Lücke umgehen?

Geheimdienste abschaffen?:-D

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wieder da...

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