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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Parteien Allgemein >> Sind Parteien undemokratisch?

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   25. Bodo, 04.02, 16:09 (24) 
    26. revolutionsound, 04.02, 21:26 (25) 
     27. Bodo, 06.02, 11:27 (26) 
      28. revolutionsound, 06.02, 22:48 (27) 
       29. Bodo, 08.02, 22:01 (28) 
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31. revolutionsound, 03.02, 00:05 (21) 
 32. revolutionsound, 03.02, 00:11 (31) 
 33. Bodo, 03.02, 11:19 (31) 
  34. revolutionsound, 03.02, 11:43 (33) 

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Angezeigtes Thema: 'Sind Parteien undemokratisch?'
Beitrag Nummer 7 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 20.01.2006 um 01:25 (1230 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am frühen Morgen wünsch ich Dir einen schönen Tag!

Am 2006-01-19 23:38 hat Bodo geschrieben:

Hi

Am 2006-01-18 22:48 hat revolutionsound geschrieben:

Vielleicht wäre die Bevölkerung im Schnitt zufriedener, wenn sie mehr partizpieren würde.

Vermutlich wäre sie zufriedener. Eine bessere Politik würde aber nicht gemacht werden.

Besonders würde die Bevölkerung merken, dass die Interessen auseinander gehen - wie auch ausserhalb der Politik. In der Demokratie gibt es einmal das gütliche Einvernehmen und ein andermal die Konkurrenz. Es geht sehr oft darum sich durchzusetzen. Das gilt auch innerhalb der Partei.

Und der reale Einfluss ist ja ähnlich gering wie bei einer klassischen Wahl

Die Zahl der Entscheidungsträger und Entscheidungsmacher ist relativ gering im Vergleich zur Gesamtheit. Und auch eine Demokratie mit mehr direktdemokratischen Elementen braucht Wortführer. Warum? So sind nunmal die Menschen (flachs gesagt). Parteien haben sich auch zur Aufgabe gesetzt, solche politischen Führungspersönlichkeiten ausfindig zu machen und zu rekrutieren.

Übrigens hatte die Weimarer Republik mehr plebiszitäre Elemente als die Bundesrepublik. Der direkt gewählte mächtige Reichspräsident mutierte zum Selbstläufer. Vieles macht eine effiziente und stabile Demokratie aus.

Genau. Das Volk will heute hüh und morgen hott. Damit ist keine langfristig ausgerichtete Politik zu machen.

Zum Beispiel macht eine gute Verfassung sehr viel aus. Gewalteinteilung, Gewaltenverschränkung, gegenseitige Kontrolle. Eine Demokratie kann gefährlich kippen, wenn das Volk mit dem demokratischen System nicht zufrieden ist oder wenn das System zu exekutivlastig ist und zuwenig Kontrolle erfährt. Es kann auch an Wirksamkeit verlieren, wenn es auf wenig Akzeptanz stösst oder sich die Gealten zu sehr behindern. Dann wächst die Unzufriedenheit auch.

Vor allem verbirgt sich dahinter die Vorstellung, dass das, was die Politik wirklich macht, nicht das ist, was das Volk will.

Es jedem recht machen kann sie so oder so nicht. Und ideale Verhältnisse herstellen kann sie auch nicht. Setzt das Volk vielleicht die Messlatte einfach zu hoch an?

Ich denke, die moralische Integrität unser Politiker lässt bisweilen/oft/meistens (bitte selbst auswählen) zu Wünschen übrig. Viele Ihrer Handlungen entsprechen nicht dem Wunsch des Volkes und sind auch nicht im Sinne des Volks (was das Volk will und was gut für es ist sind ja auch noch mal verschiedene Sachen).

An Politikern sind hohe Messlatten angesetzt. Allerdings heben eigene Versprechungen die Erwartungshaltungen an und ebenso das Frustpotential (und in Sachen Frust sind die Deutschen ziemlich leicht zu haben). Das hat Frau Merkel richtig gemacht und gleich auf harte kommende Zeiten hingewiesen.

Sie macht auch einiges richtig und einiges können wir garnicht so richtig beurteilen. Aber Fehler in der Sozialpolitik werden intensiv wahrgenommen, kurz: 'Fehler' fallen mehr auf.

Was auffällt, wählen die Medien aus. Worüber weder BILD, noch Die Nachrichten der grossen TV-Sender berichtet haben, dass wissen nur eine handvoll Prozent der Bevölkerung.

Nun, was würde passieren, wenn die Medien einfach nur alle 'Fehler' auftischen würden? Wahrscheinlich verlangt die Leserschaft die Konzentration auf wenige Themen, die delikat erscheinen, wie es jetzt der Einsatz des BND im Irak zu sein scheint: die alte Regierung, aber auch der neue Aussenminister werden zitiert.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 20.01.2006 um 13:41 (1176 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2006-01-20 01:25 hat revolutionsound geschrieben:

Ich denke, die moralische Integrität unser Politiker lässt bisweilen/oft/meistens (bitte selbst auswählen) zu Wünschen übrig. Viele Ihrer Handlungen entsprechen nicht dem Wunsch des Volkes und sind auch nicht im Sinne des Volks (was das Volk will und was gut für es ist sind ja auch noch mal verschiedene Sachen).

An Politikern sind hohe Messlatten angesetzt.

Nicht zu unrecht. Immerhin legen wir ihnen die Entscheidungen über unsere Zukunft in die Hand. Sie sind für unser materielles, körperliches und seelisches Wohlergehen verantwortlich. Und sie werden von uns dafür bezahlt.
Da kann man höchste Ansprüche stellen.


Was auffällt, wählen die Medien aus. Worüber weder BILD, noch Die Nachrichten der grossen TV-Sender berichtet haben, dass wissen nur eine handvoll Prozent der Bevölkerung.

Nun, was würde passieren, wenn die Medien einfach nur alle 'Fehler' auftischen würden?

Was der eine für einen Fehler hält, hält der andere für richtig.
Es gibt Vergehen, die fast durch die gesamte Bevölkerung auf Ablehnung stossen, z.B. Bestechlichkeit.
Aber ist nun die Zustimmung zum Irakkrieg ein Fehler oder die Ablehnung? Sollen AKWs weg oder doch lieber bleiben. Das sind keine Fragen, auf denen jeder dieselbe Antwort nennt. Und die entziehen sich dadurch auch einer exakten Bewertung.


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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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