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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Parteien Allgemein >> Sind Parteien undemokratisch?

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1. revolutionsound, 17.01, 23:12 (Start) 
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   4. Bodo, 18.01, 13:47 (3) 
    5. revolutionsound, 18.01, 22:48 (4)  *
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       29. Bodo, 08.02, 22:01 (28) 
        30. revolutionsound, 09.02, 01:50 (29) 
31. revolutionsound, 03.02, 00:05 (21) 
 32. revolutionsound, 03.02, 00:11 (31) 
 33. Bodo, 03.02, 11:19 (31) 
  34. revolutionsound, 03.02, 11:43 (33) 

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Angezeigtes Thema: 'Sind Parteien undemokratisch?'
Beitrag Nummer 5 plus eine Antwort

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 18.01.2006 um 22:48 (1184 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2006-01-18 13:47 hat Bodo geschrieben:

Am 2006-01-18 10:59 hat revolutionsound geschrieben:

Das ist eine ebenso sinnvolle/sinnlose Frage wie ob Menschen undemokratisch sind oder gut sind oder schlecht sind. In China, wo es DIE Partei noch gibt, mag die Frage Sinn machen - sonst nirgendwo.

In Deutschland müssen sie demokratisch organisiert sein, sonst werden sie verboten.

Innerparteilich. Ich denke aber, dass Achim eher meinte, dass Parteien der Demokratie an sich schaden.

Vielleicht wäre die Bevölkerung im Schnitt zufriedener, wenn sie mehr partizpieren würde. Ich will mich nicht für eine Vollpartizipation aussprechen, das braucht es auch nicht. Aber wie viel Prozent der Bevölkerung sind in einer Partei - 2 Prozent? Das ist einfach ein kleiner Anteil.
Parteien haben sich mitunter aus gesellschaftlichen Konfliktlinien entwickelt, die wir zum Teil noch heute haben. Damit war es naheliegend, dass sie langfristig in die Politik 'eingehen' werden.
Übrigens hatte die Weimarer Republik mehr plebiszitäre Elemente als die Bundesrepublik. Der direkt gewählte mächtige Reichspräsident mutierte zum Selbstläufer. Vieles macht eine effiziente und stabile Demokratie aus.

Das halte ich für eine aus allgemeiner Unzufriedenheit geborenen Meinung.

Dahinter verbirgt sich auch die Vorstellung, dass eine Demokratie nur dann existiert, wenn das Volk die Entscheidungen direkt treffen kann.

Vor allem verbirgt sich dahinter die Vorstellung, dass das, was die Politik wirklich macht, nicht das ist, was das Volk will.

Es jedem recht machen kann sie so oder so nicht. Und ideale Verhältnisse herstellen kann sie auch nicht. Setzt das Volk vielleicht die Messlatte einfach zu hoch an?

Inwieweit das so ist, weiss ich nicht. Die Politik macht oftmals nicht das, was ich für gute halte und wahrscheinlich geht es Dir und Achim auch so. Das lässt sich aber nicht verallgemeinern und wahrscheinlich stossen nicht mal wir drei uns an denselben Dingen.

Sie macht auch einiges richtig und einiges können wir garnicht so richtig beurteilen. Aber Fehler in der Sozialpolitik werden intensiv wahrgenommen, kurz: 'Fehler' fallen mehr auf.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 19.01.2006 um 23:38 (1227 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi

Am 2006-01-18 22:48 hat revolutionsound geschrieben:

Vielleicht wäre die Bevölkerung im Schnitt zufriedener, wenn sie mehr partizpieren würde.

Vermutlich wäre sie zufriedener. Eine bessere Politik würde aber nicht gemacht werden.

Und der reale Einfluss ist ja ähnlich gering wie bei einer klassischen Wahl


Übrigens hatte die Weimarer Republik mehr plebiszitäre Elemente als die Bundesrepublik. Der direkt gewählte mächtige Reichspräsident mutierte zum Selbstläufer. Vieles macht eine effiziente und stabile Demokratie aus.

Genau. Das Volk will heute hüh und morgen hott. Damit ist keine langfristig ausgerichtete Politik zu machen.


Vor allem verbirgt sich dahinter die Vorstellung, dass das, was die Politik wirklich macht, nicht das ist, was das Volk will.

Es jedem recht machen kann sie so oder so nicht. Und ideale Verhältnisse herstellen kann sie auch nicht. Setzt das Volk vielleicht die Messlatte einfach zu hoch an?

Ich denke, die moralische Integrität unser Politiker lässt bisweilen/oft/meistens (bitte selbst auswählen) zu Wünschen übrig. Viele Ihrer Handlungen entsprechen nicht dem Wunsch des Volkes und sind auch nicht im Sinne des Volks (was das Volk will und was gut für es ist sind ja auch noch mal verschiedene Sachen).


Sie macht auch einiges richtig und einiges können wir garnicht so richtig beurteilen. Aber Fehler in der Sozialpolitik werden intensiv wahrgenommen, kurz: 'Fehler' fallen mehr auf.

Was auffällt, wählen die Medien aus. Worüber weder BILD, noch Die Nachrichten der grossen TV-Sender berichtet haben, dass wissen nur eine handvoll Prozent der Bevölkerung.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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