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       24. Bodo, 08.07, 14:25 (23) 

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Angezeigtes Thema: 'Global Governance oder Global Government?'
Beitrag Nummer 15 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 20.06.2005 um 21:28 (1243 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2005-06-20 00:37 hat Bodo geschrieben:

Das eigentliche Problem dabei ist aber, dass grosse Mengen Geld in etwas gepumpt werden, dass sich selbst nicht tragen kann bzw. können wird.

Allerdings werden wohl auch Atommeiler nicht ohne staatliche Unterstützung gebaut. kernenergie.de

Noch dazu haben sie ein ungeheuren Gefahrenpotentional und machen selbst beim planmässigen Verlauf hochgefährlichen Abfall.

Wenn der Abfall wenigstens nach einem Jahr ungefährlich wäre, aber er bleibt's.

Im Moment gibt es keine perfekte Energiequelle. Vielleicht erhalten wir sie eines Tages mal, z.B. mit der Kernfusion.

# D + T → 4He + n + 17,588 MeV (größter Wirkungsquerschnitt)
# D + D → 3He + n + 3,268 MeV
Quelle: wikipedia
Ein Haufen Energie, eigentlich hervorragend. Ich frage mich, was mit den freiwerdenden Neutronen gemacht werden soll. Es ist schwer, diese Reaktion zu kontrollieren.

Aber bis dahin sollten wir lieber auf's Sparen setzen.

Ohne Ausnahme. Und wenn es irgendwann eine tolle Quelle geben sollte, dann auch. Die Sintflut kommt, es ist nur noch die Frage, wie schwer sie wird. Die Veränderungen auf unserem Globus sind langatmig und so oder so unumkehrbar.

Langfristig sieht es hinsichtlich Energiegewinnung und Technologie wohl so aus, dass die fossilen Brennstoffe teilweise abgelöst werden müssen. Das heisst, in alternativen Technologien muss man am Ball bleiben, obwohl es jetzt vielleicht auch ein wenig kostenintensiv ist.

Energiegewinnung ist im Grossen (Kraftwerke) effizienter. Kleine Energieproduzenten wir Solaranlage und Windkraft haben zwar den Vorteil des Dezentralen, aber der wird aus juristischen Gründen praktisch nicht genutzt. Man darf nämlich mit diesen Techniken keinen Strom für den eigenen Bedarf produzieren, sondern muss ihn ins öffentliche Netz einspeisen - wofür man dann Geld bekommt.

Jetzt ehrlich? Man kann doch sich selbst autark(er) machen, wenn man eigene Solarellen auf dem Dach hat, oder nicht?

Ausserdem haben Wind wie Sonne den Nachteil, dass sie nicht zuverlässig sind. Wer will schon nur dann kochen, wenn das Wetter paßt?

Die BRD z.B. kann ihren Stromverbrauch nicht wetterabhängig machen.

Da hast du Recht. Leider breitet sich auch hierzulande die Armut aus. Zwar macht sich noch nicht Hunger breit wie im US-Bundesstaat Oregon, aber die Entwicklungen sind alarmierend.

Was ist denn in Oregon?

In dem Bundesstaat der USA werden Essensrationen verteilt. Hunger in Oregon

Politik wird meist von wenigen gemacht.

Aber durchaus als Vetretung einer grösseren Gruppe. Aber selten als Vetretung aller.

Alle vertreten ist auch unmöglich. Besonders, wenn es noch eine Opposition gibt. In der Demokratie hofft man also, dass nicht alle vertreten werden. :->

Zu 'Global Governance und Global Government' hat die Frankfurter Rundschau einen interessanten Beitrag reingesetzt -
Recht, Gewalt und Moral Der Verfassungsrechtler Erhard Denninger beklagt, dass sich Recht und Gewalt immer weiter voneinander entfernten. Die seit dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs (1648) geltende Friedensordnung, die sich über das Recht definierte, gelte nicht mehr. Stattdessen etabliere sich eine "Weltgewaltordnung" einer einzelnen Macht.

Was galt bislang (Grundsätze der Vereinten Nationen)
- der souveränen Gleichheit aller Mitglieder, wobei die Völkerrechtssubjektivität im wesentlichen nur Staaten zukommt;
- des Gewaltverbotes ( mit Ausnahme eben des Rechts zur Selbstverteidigung);
- sowie des Interventionsverbotes (Gebotes der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten)


Was hat sich angebahnt:
2) In der "nachwestfälischen" Perspektive des internationalen Rechts, die spätestens seit dem Kosovokonflikt auch das europäische Bewusstsein erreicht hat, erleiden diese tragenden Grundsätze des "klassischen" Völkerrechts folgenreiche Relativierungen. Das "Interventionsverbot" musste einer Rechtfertigung aus Gründen "humanitärer Intervention" weichenDeswegen wurde auch der Eingriff in den Sudan diskutabel.

Entterritorialisierung und zugleich begrifflich-tatbestandliche Entgrenzung der Zulässigkeit der Anwendung von Waffengewalt in internationalen Konflikten

Neue Sicherheitsstrategie:
(1) Nur eine permanente, unanfechtbare militärische Überlegenheit der Vereinigten Staaten von Amerika kann den Weltfrieden dauerhaft sichern. (2) Der Einsatz bewaffneter Gewalt muss zeitlich und räumlich unbegrenzt möglich, aber auch legitimierbar sein. (3) Er sei insbesondere legitimierbar als Gewalt gegen so genannte "Schurkenstaaten", "rouge States", welche zusammen die "Achse des Bösen" bilden.

Daraus ist abgeleitet, dass ein Staat zur eigenen Sicherheit präventive (mehr als nur präemptive) Schläge führen kann.


Freilich können nicht viele Staaten gegeneinander diese Strategie verfolgen. Einer (oder ein Bündnis) muss die Richtschnüre anlegen, deswegen: Ein solcher moralisch abgestützter machtrealistischer Unilateralismus tendiert dazu, die ganze Welt moralisch binär zu codieren, und er entwickelt entsprechend missionarische Züge. Entweder man bekennt sich zur Sache des "Guten" oder man gehört schon zur Seite des "Bösen"; es gibt keinen Pluralismus der Gerechtigkeitskonzeptionen, auch keinen "überlappenden Konsens".

Der hat der 11.9. doch tatsächlich bewirkt, dass mehr Unilaterismus auf der Welt möglich wird.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 21.06.2005 um 23:04 (1215 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2005-06-20 21:28 hat revolutionsound geschrieben:

# D + T → 4He + n + 17,588 MeV (größter Wirkungsquerschnitt)
# D + D → 3He + n + 3,268 MeV
Quelle: wikipedia
Ein Haufen Energie, eigentlich hervorragend. Ich frage mich, was mit den freiwerdenden Neutronen gemacht werden soll. Es ist schwer, diese Reaktion zu kontrollieren.

Weiss nicht. Ich habe die Fusion unter saubere Energiequelle abgelegt.


Jetzt ehrlich? Man kann doch sich selbst autark(er) machen, wenn man eigene Solarellen auf dem Dach hat, oder nicht?

Meines Wissens nicht. Vielleicht in Gebieten, in denen kein Stromanschluss vorhanden ist.

Das, was so viele Leute auf dem Dach haben, sind auch keine Solarzellen, sondern Dingsbumse, die Wasser warm machen, das dann im Heizungskreislauf oder Warmwasser verwendet wird..


Ausserdem haben Wind wie Sonne den Nachteil, dass sie nicht zuverlässig sind. Wer will schon nur dann kochen, wenn das Wetter paßt?

Die BRD z.B. kann ihren Stromverbrauch nicht wetterabhängig machen.

Das wär ein Zustand (-:


Danke für die wortgewaltigen Zitate (-;


_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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