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Angezeigtes Thema: 'Global Governance oder Global Government?'
Beitrag Nummer 13 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 18.06.2005 um 22:36 (1214 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2005-06-18 19:20 hat Bodo geschrieben:

Am 2005-06-14 10:57 hat revolutionsound geschrieben:


[Subventionen]
Aber auf Subventionen, die letztendlich dazu dienen, dass Leute, die ohnehin viel Geld haben, ihr Geld dort investieren um aus Steuerkassen Gewinne zu bekommen (Geld in Windparks anlegen etc.), kann man vielleicht auch verzichten.

Ist es denn zum maßgeblichen Teil so?

Bei Windkraft meines Wissens schon. Die meisten investieren da der Rendite wegen und nicht wegen der Umwelt. Die würden auch in Panzergeschäfte investieren (-;

Beinahe spekulative Sache.
Rentabilität Windkraftanlagen - das wird ja vorgerechnet wie bei einem Beratungsgespräch bei der Deutschen Bank.

Das eigentliche Problem dabei ist aber, dass grosse Mengen Geld in etwas gepumpt werden, dass sich selbst nicht tragen kann bzw. können wird.

Allerdings werden wohl auch Atommeiler nicht ohne staatliche Unterstützung gebaut. kernenergie.de

Es ist ja grundsätzlich sinnvoll, dass der Staat innovative oder andersweitig wichtige Technologien fördert. Aber dann mit dem Ziel, dass diese längerfristig sinnvoll bleiben und rentabel werden.

Langfristig sieht es hinsichtlich Energiegewinnung und Technologie wohl so aus, dass die fossilen Brennstoffe teilweise abgelöst werden müssen. Das heisst, in alternativen Technologien muss man am Ball bleiben, obwohl es jetzt vielleicht auch ein wenig kostenintensiv ist.

Genau deswegen denke ich, dass es nicht in den Genuss des Wohlstandes kommen kann, in dem die BRD war bzw. ist, nur ein paar Regionen Chinas werden das erreichen - und die liegen vornehmlich an der Küste.

Auch hierzulange ist in manchen Regionen die Chance in Wohlstand zu leben weit geringer als in anderen.

Da hast du Recht. Leider breitet sich auch hierzulande die Armut aus. Zwar macht sich noch nicht Hunger breit wie im US-Bundesstaat Oregon, aber die Entwicklungen sind alarmierend.

* Wenn ich also im Thema oben von 'Global Governance' rede, dann mit der Vorstellung, dass sie, und auch das 'Global Government' demokratisch ausgerichtet wären. Aber vielleicht ist eine 'Weltdemokratie' nicht möglich?!

Politik ist immer von den Interessen Einzelner geprägt. Das fängt beim Bürgermeister an, der die Interessen seiner Stadt vertritt und geht hoch bis zum Regierungschef, der die Interessen seines Landes vertritt (in unserem Fall eher vergeigt - aber egal (-;).

Politik wird meist von wenigen gemacht.

Und so wäre es auch in einer Weltdemokratie, deren Mitglieder eben auch primär die Interessen derer vertreten würden, von denen sie gestellt wurden.

Es würde sicherlich 'Bundesstaaten' geben und deren Vertreter, die den Ton angeben. Damit hätten wir alte Spannungen wieder in der Luft.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 20.06.2005 um 00:37 (1240 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
[Subventionen]
Bei Windkraft meines Wissens schon. Die meisten investieren da der Rendite wegen und nicht wegen der Umwelt. Die würden auch in Panzergeschäfte investieren (-;

Beinahe spekulative Sache.
Rentabilität Windkraftanlagen - das wird ja vorgerechnet wie bei einem Beratungsgespräch bei der Deutschen Bank.

Da stossen sich einige gesund und bezahlen tut's der Steuerzahler und der Stromverbraucher.


Das eigentliche Problem dabei ist aber, dass grosse Mengen Geld in etwas gepumpt werden, dass sich selbst nicht tragen kann bzw. können wird.

Allerdings werden wohl auch Atommeiler nicht ohne staatliche Unterstützung gebaut. kernenergie.de

Noch dazu haben sie ein ungeheuren Gefahrenpotentional und machen selbst beim planmässigen Verlauf hochgefährlichen Abfall.

Im Moment gibt es keine perfekte Energiequelle. Vielleicht erhalten wir sie eines Tages mal, z.B. mit der Kernfusion. Aber bis dahin sollten wir lieber auf's Sparen setzen.


Langfristig sieht es hinsichtlich Energiegewinnung und Technologie wohl so aus, dass die fossilen Brennstoffe teilweise abgelöst werden müssen. Das heisst, in alternativen Technologien muss man am Ball bleiben, obwohl es jetzt vielleicht auch ein wenig kostenintensiv ist.

Energiegewinnung ist im Grossen (Kraftwerke) effizienter. Kleine Energieproduzenten wir Solaranlage und Windkraft haben zwar den Vorteil des Dezentralen, aber der wird aus juristischen Gründen praktisch nicht genutzt. Man darf nämlich mit diesen Techniken keinen Strom für den eigenen Bedarf produzieren, sondern muss ihn ins öffentliche Netz einspeisen - wofür man dann Geld bekommt.

Ausserdem haben Wind wie Sonne den Nachteil, dass sie nicht zuverlässig sind. Wer will schon nur dann kochen, wenn das Wetter paßt?


Da hast du Recht. Leider breitet sich auch hierzulande die Armut aus. Zwar macht sich noch nicht Hunger breit wie im US-Bundesstaat Oregon, aber die Entwicklungen sind alarmierend.

Was ist denn in Oregon?


Politik wird meist von wenigen gemacht.

Aber durchaus als Vetretung einer grösseren Gruppe. Aber selten als Vetretung aller.


_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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