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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Globalisierung >> Gibt es eine Hoffnung für die armen Länder in Afrika?

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11. Bodo, 21.11, 15:41 (1) 
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    13. Bodo, 28.11, 01:15 (12)  *
      14. revolutionsound, 28.11, 14:42 (13) 

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Angezeigtes Thema: 'Gibt es eine Hoffnung für die armen Länder in Afrika?'
Beitrag Nummer 12 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 28.11.2002 um 00:06 (1235 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2002-11-21 15:41 hat Bodo geschrieben:

Am 2002-07-17 16:46 hat revolutionsound geschrieben:

Altes Thema, neuer Aspekt:
In der aktuellen PM hat es einen Artikel von einem Ethnologen David Signer, der drei Jahre lang die Sozialgefüge Afrikas, insbesondere Süd- und Westafrikas, untersucht hat. Dieser diagnostiziert für die dortigen Gesellschaften (und geht damit konform mit vielen afrikanischen Forschern und Intellektuellen) eine Patron-Klient Ideologie. Kern dieses Zusammenlebens ist ein egalisierender Verteilungsprozeß, in dem der, der etwas hat, von seinem Umfeld mehr oder weniger höflich dazu gezwungen wird, es mit denen zu teilen, die weniger haben.

Leider ist in so weiten Räumen die Nutzungsfläche für Landwirtschaft sehr weit zerstört worden. In Afrika haben wir wirklich ein riesiges Beschäftigungsproblem. Teilweise stehen die Leute einfach rum. Die Entwicklungs'hilfe' führte zur Resignation in ganzen Gegenden.

Was in vorkapitalistischen Zeiten eine gute Methode gewesen sein mag, das Niveau innerhalb einer Familie oder eines Stammes gleich und damit friedlich zu halten, ist heutzutage ein fatales Verhalten. Es tötet nämlich die Eigeninitiative, weil erstens der, der sich etwas erarbeitet, dieses mit den anderen so teilen muß, daß er nichts von seinen Mühen hat. Und zweitens verhindert es, daß die, die nichts haben, versuchen etwas an ihrer Situation zu ändern, weil sie einfach davon ausgehen, daß sie von denen, die etwas haben (also dem Rest der Welt) versorgt werden müssen (Klient und Patron).

Ja. Das führt zur Initiativlosigkeit. Die Gnadenmünzen sind keine wirkliche Hilfe. Sie müssten in eine 'Unabhängigkeit' geführt/gelassen werden.

Deswegen gibt es in Afrika auch Stimmen (außerhalb darf man so etwas vielleicht denken, aber nicht sagen), daß sich an der misslichen Lage nichts ändern wird, solange die Hilfsgelder fließen und damit dieses System am leben erhalten werden kann und kein Zwang besteht etwas zu ändern.

Vielleicht sollte man es dort auch mal mit Tauschsystemen probieren wie auch in Südamerika: dort hatte man grosse Erfolge verbuchen können.


_________________
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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 28.11.2002 um 01:15 (1144 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-11-28 00:06 hat revolutionsound geschrieben:

Deswegen gibt es in Afrika auch Stimmen (außerhalb darf man so etwas vielleicht denken, aber nicht sagen), daß sich an der misslichen Lage nichts ändern wird, solange die Hilfsgelder fließen und damit dieses System am leben erhalten werden kann und kein Zwang besteht etwas zu ändern.

Vielleicht sollte man es dort auch mal mit Tauschsystemen probieren wie auch in Südamerika: dort hatte man grosse Erfolge verbuchen können.

Die zig Milliarden, die man bisher reingepumpt hat, haben auch jeden Fall nichts geholfen. Jede andere Idee hat eine Chance verdient.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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