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Forum: Int. Wirtschaftspolitik
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Angezeigtes Thema: 'WTO'
Beitrag Nummer 4 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: PeterWiehe (Rang: Teilnehmer)   Beiträge: 66
Mitglied seit: 05.03.2002
Geschrieben am: 25.04.2002 um 22:26 (1374 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)

Am 2002-04-25 14:42 hat Kunstguerilla geschrieben:

Anscheinend das selbe wie Du. Die WTO ist in der Praxis eine reine Interessenvertretung industriestarker Länder. Sie vertritt nicht die Handelsinteressen weltweit, sondern hat ein bestimmtes Klientel. Du nennst Afrika zurecht, denn dort läßt sich am deutlichsten ablesen, wie es den finanzkräftigen Nationen mit Einfluss in der WTO und anderen Welt-Organisationen gelingt, Afrikaner und große Teile von Südamerika und Asien vom Weltmarkt fernzuhalten, um den Absatz der eigenen Produkte zu sichern.
Somit trägt die WTO zu einer Situation bei, die im Grunde genommen genau das torpediert, was die WTO regulieren sollte: einen freien Weltmarkt, auf dem Produkte unterschiedlichster Erzeuger miteinander konkurrieren.

Besonders fade ist am Beigeschmack, dass dadurch in den Köpfen vieler im Westen entsteht, die Produkte z. B. aus Afrika seien nicht in der Lage, auf dem Weltmarkt überhaupt zu konkurrieren. Die Wahrheit ist, dass man sie erst gar nicht läßt.
Das ist Imperialismus von hinten.

Nur die Globalisierungsgegner argumentieren miest doch daß das Liberalismus
sei und daß Liberalisten und Marktwirtschaflter daß gut fänden.
Ich als Befürworter de Marktwirtschaft kann nur eine Abstellung
dieses Etikettenschwindels und doeser Einseitigkeit fordern.
Es ist meiner Meinung nach noch nicht mal schlimm, daß man einige Bereiche
aus nationalen Interessen (wie z.B. Stahl) anders behandelt, sondern
daß systematische, genau kalkulierte, auf Großkonzerne zugeschnittene
System.
Mir scheint aber genau mein Konzept von der intelligenten, national bestimmten ,
kontrollierten Globalisierung dagegen anwendbar. Dieses pauschale
Marschieren mit WTO, Weltbank, Weltwänhrungsfond,... ist ja nun
offensichtlich der Genickbruch tödlich für die ENtwicklungsländer.
Eine alternative WTO-ähnliche Behörde gibt es bisher noch nicht.
(Es gibt schon fast hunderte von merkwürdigen Kontinental-
organisationen)
Da hilft doch nur, daß ein Entwiclkungsland guckt, wie man eine
anderen Kurs als die WTO hinkriegt.
Und es scheint doch für die meisten Länder notwendig zu sein,
bestimmte Globaliserung zu stoppen, aber eben bestimmten
Außenhandel zu betreiben.
Meine Utopie von Entwicklungsländern, die die lukrativen Elemente
ihrer traditionellen Wirtschaft beibehalten, scheint dagegen unmöglich,
weil ungewollt von den Entwiclungsländern (mit ganz, ganz wenigen
Ausnahmen).

Wie seht ihr die Macht des Verbrauchers bei uns und deren Organisation?
Eine-welt-läden und -bewegung?
christliche eine-welt-bewegung?
linke eine-welt-bewegung?

Es gibt ja bestimmt schon Kampagnen für eine-welt-bewußtes
einkaufen. Was könnten die noch bewirken?

Seht ihr im Gegensatz zu mir die Chance, dass die Grünen mit ihrer
Macht als Regierungspartei Deutschland "von oben" zu weniger
Kosum von Raubbau-produkten bewegen?
Haen sie das schon und es ist mir nur entgangen? (scheint mir nicht so)

mit fruendlichen Grüßen
Peter Wiehe

Aktionen:   Informationen zu PeterWiehe   Antworten mit Zitieren   Antworten ohne Zitieren
Antworten:
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 02.05.2002 um 11:40 (1300 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi Peter!

Am 2002-04-25 22:26 hat PeterWiehe geschrieben:

Nur die Globalisierungsgegner argumentieren miest doch daß das Liberalismus sei und daß Liberalisten und Marktwirtschaflter daß gut fänden.

Hmm? Liberalismus wäre, wenn man den Wirtschaftsfluss auch durch den Markt selbst regeln liesse. Das Konkurrieren von Produkten aus Entwicklungsländern wird aber von vielen Nationen - auch von der EU - stark beschränkt.

Ich als Befürworter de Marktwirtschaft kann nur eine Abstellung dieses Etikettenschwindels und doeser Einseitigkeit fordern.
Es ist meiner Meinung nach noch nicht mal schlimm, daß man einige Bereiche aus nationalen Interessen (wie z.B. Stahl) anders behandelt, sondern daß systematische, genau kalkulierte, auf Großkonzerne zugeschnittene System.

Aber damit befindest Du Dich doch im Konsens mit den Globalisierungskritikern. Verstehe ich Dich jetzt falsch?

Mir scheint aber genau mein Konzept von der intelligenten, national bestimmten , kontrollierten Globalisierung dagegen anwendbar. Dieses pauschale Marschieren mit WTO, Weltbank, Weltwänhrungsfond,... ist ja nun offensichtlich der Genickbruch tödlich für die ENtwicklungsländer.

Keine Frage, ich gebe Dir da recht.

Eine alternative WTO-ähnliche Behörde gibt es bisher noch nicht. (Es gibt schon fast hunderte von merkwürdigen Kontinentalorganisationen)
Da hilft doch nur, daß ein Entwiclkungsland guckt, wie man eine anderen Kurs als die WTO hinkriegt.

Schwierig, wenn man hinzunimmt, dass der Einfluss der Entwicklungsländer gegenüber den Global Playern unter den Nationen sagenhaft gering ist.

Und es scheint doch für die meisten Länder notwendig zu sein, bestimmte Globaliserung zu stoppen, aber eben bestimmten Außenhandel zu betreiben.

Moment, aber dieses wirtschaftliche Schutzverhalten gegenüber Produkten würde ich nicht als Globalisierung werten, denn das wirkt sich ja genau als Gegenteil aus: Es ist eine Nationalisierung bzw. ein Abwehr des freien Weltmarktes zum Zwecke der Wahrung von nationalen Eigeninteressen.

Meine Utopie von Entwicklungsländern, die die lukrativen Elemente ihrer traditionellen Wirtschaft beibehalten, scheint dagegen unmöglich, weil ungewollt von den Entwiclungsländern (mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen).

Was meinst Du damit konkret? Nicht-Teilnahme der Entwicklungsländer am Weltmarkt?

Wie seht ihr die Macht des Verbrauchers bei uns und deren Organisation?
Eine-welt-läden und -bewegung?
christliche eine-welt-bewegung?
linke eine-welt-bewegung?

Die Frage ist mir zu diffus, da weiss ich gar nicht, wie antworten.

Es gibt ja bestimmt schon Kampagnen für eine-welt-bewußtes einkaufen. Was könnten die noch bewirken?

Das funktioniert doch nicht, weil das so dermassen nach alternativer PC (political correctness) klingt, dass Otto Normal da nur die Nase rümpft. Stünden Produkte wie Reis aus Entwicklungsländern ganz normal im Regel vom Tengelmann, würde Otto Normal den kaufen. Die Öko-Schokolade im weihrauchgeschwängerten Eine-Welt-Laden hingegen wird von Otto Normal nicht einmal wahrgenommen, weil "man" da nicht hingeht zu den ganzen linken, langhaarigen Weltverbesserern.

Seht ihr im Gegensatz zu mir die Chance, dass die Grünen mit ihrer Macht als Regierungspartei Deutschland "von oben" zu weniger Kosum von Raubbau-produkten bewegen?

Generell hätte ich die Frage mit "ja" beantwortet. Praktisch gesprochen sehe ich im Moment aber wenig Hinweise darauf. Was teilweise auch daran liegen wird, dass das Ministerium wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von einer SPD-Ministerin bekleidet wird.

Haen sie das schon und es ist mir nur entgangen? (scheint mir nicht so)

Ich kann da leider auch nicht viel Positives berichten.

Grüße, Andreas.


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