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Forum: Int. Wirtschaftspolitik
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1. revolutionsound, 22.04, 21:12 (Start)  *
  2. PeterWiehe, 23.04, 09:39 (1)  *
  3. Kunstguerilla, 25.04, 14:42 (1)  *
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13. revolutionsound, 19.10, 00:29 (12) 
  14. Sozialist, 19.10, 02:29 (13) 
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      16. Sozialist, 20.10, 03:27 (15) 

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Angezeigtes Thema: 'WTO'
Beitrag Nummer 1 plus 2 Antworten

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 22.04.2002 um 21:12 (2882 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Die Welthandelsorganisation hat offiziell zur Aufgabe, die internationalen Handelsbeziehungen innerhalb bindernder Regelungen zu organisieren, Handelspraktiken zu überprüfen und für eine effektive Streitschlichtung bei Handelskonflikten zu sorgen (...). Nun, im Sinne des Demokratieprinzips 'Alle Macht geht vom Volke aus' unterstützt sie weltweit jedoch nicht Demokratie. Die Staaten, die unter ihren Auflagen leiden, haben oft dramatisch totalitären Charakter. Tatsächlich wird es ihnen praktisch unmöglich gemacht, aufzusteigen. Wir wollen hier von Chancenungleichheit reden. Und diese Staaten behalten ihren totalitären Charakter bei. Insbesondere denke man dabei an Staaten in Afrika. Anhand dieser Beobachtungen will ich zur Diskussion stellen, was die WTO wirklich für eine Aufgabe hat, wenn sie doch eher Ungleichheit und wachsende terms of trade und undemokratische (un)soziale Schere auf unserem Globus stimuliert. Was denkt Ihr?

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Antworten:
Von: PeterWiehe (Rang: Teilnehmer)   Beiträge: 66
Mitglied seit: 05.03.2002
Geschrieben am: 23.04.2002 um 09:39 (3613 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Ein paar Gründe:

Es gibt bisher (kann sich ändern) wenig Alternativen zu "Land total isolieren"
und "Land total und für immer(!) öffnen".
Die Geschäftemacher die fairer und nachhaltiger sind, sind
nicht so organisiert wie die schlechten. Da ist noch Nachholbedarf.

Es gibt keine Welthandels-
organisation, die für Welthandel, aber mit mehr Wahlmöglichkeiten
der Nationen selber, steht, die Politiker, Banken, Regierungsorganis.n., Nicht-
regierungs-organis.n, Geschäftsleute so verbindet wie die WTO.

Die bisherigen Konzepte gegen die Globalisisierung, nämlich
Planwirtschafliches und Aussenhandlebeschränkungen kommen nicht
gegen die attraktiven Möglichkeiten für Entwicklungsländer und Bürger
der Industrieländer an!

In Entwicklungsländern ist eine Wachtums-Wirtschaft moderner westlicher Prägung ohne
Ausbeutng von Mensch und Natur scheint moementan nicht in SIcht.
Eine andere, regionalere, traditionellere Form der Wirtschaft scheint leider
für die meisten, die ausgebeutet werden, selber (noch) nicht interessant!

Auch hat kaum eine Organisation/Gruppe, die weiten Rückhalt in unserer
Bevölkerung (ich meine Deutschland und die anderen Industrieländer)
hat, einen Gegenpol gegen die Macht des Konsums gebildet. Die
Kirche kann diese Gegenmacht logischerweiser nicht bilden. Sie war
totalitär und ist es noch. Ich lebe in einer stark christlichen Gegend,
ich kenne die Kirche. Christliche Ethik kann bei einzelnen Menschen
genau eine der Gegenkräfte gegen rücksichtslosen Konsum sein.
Aber ich sehe bei der Mehrheit der Priester nicht die Bejahung eines
modernen, lustvollen, weltoffenen, toleranten Lebens.
Also scheidet die Kirche als DIE ethische Gegenmacht in der
Gesamtgesellschaft aus.
Das Gleiche ist es mit politischen Gruppen. Nur die politischen, die was
ihnen nicht gefällt immer gleich für ganz Deutschland verbieten wollen,
sind bisher gegen rücksichtslosen Konsum (nämlich die Linken).
Die CDU mögen Wasser (christliche Ethik in Alltag und Wirtschaftsleben)
predigen, aber sie trinken Wein ("Kommerz ist Alles, Kritiker sind
Netzbeschmutzer").
Die ÖDP würde ich ein bisschen wie die Priester und die Linken sehen,
vieleicht besser, weiß nicht.

Notwendig scheinen mir:

Selbstbewusstsein, Mündigkeit, autarkes Wirtschaften in einem Entwicklungsland.

Und hier bei uns: Irgendwelche Formen gemeinschaftlichen Handelns mit Ethik, auch
politisch, aber ich meine hier daß mehrere Leute eine ethische Gemeinschaft
bezüglich ethischem einkauf, reisen,wohnen usw bilden. Eine gemeinsame
ethische Verpflichtung, die eine bestimmte gruppe menschen (wegen
der gemeinschaft) auch dann befolgt, wenn keiner zuguckt.
Das muß gar nicht für alle deutschen (oder einen ganzen ort)
das gleiche sein.
Ob jetzt katholisch, evangelisch, buddhistisch, humanistisch,
aufklärerisch, linke Theorie, Humboldt, Gandhi und ob eine Gruppe Menschen
in einer Region, die sich noch nicht mal alle kennen aber sich bemühen
umweltbewußt einzukaufen, oder eine Kommune, das mag nach
persönlicherÜberzeugung unterschiedlich sein.

Man beachte, daß (meiner Meinung nach) Versuche, ganz Deutschland
zu einem Verhalten zu bringen, daß nicht mehr mit Ausbeutung gewonnene
Produkte braucht, zum Scheitern vrurteilt sind, egal ob per Politik
oder Alltagsethik.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Wiehe

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Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 25.04.2002 um 14:42 (3600 mal angezeigt)   ( 2. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi revolutionsound!

Am 2002-04-22 21:12 hat revolutionsound geschrieben:
[...]
Anhand dieser Beobachtungen will ich zur Diskussion stellen, was die WTO wirklich für eine Aufgabe hat, wenn sie doch eher Ungleichheit und wachsende terms of trade und undemokratische (un)soziale Schere auf unserem Globus stimuliert. Was denkt Ihr?

Anscheinend das selbe wie Du. Die WTO ist in der Praxis eine reine Interessenvertretung industriestarker Länder. Sie vertritt nicht die Handelsinteressen weltweit, sondern hat ein bestimmtes Klientel. Du nennst Afrika zurecht, denn dort läßt sich am deutlichsten ablesen, wie es den finanzkräftigen Nationen mit Einfluss in der WTO und anderen Welt-Organisationen gelingt, Afrikaner und große Teile von Südamerika und Asien vom Weltmarkt fernzuhalten, um den Absatz der eigenen Produkte zu sichern.
Somit trägt die WTO zu einer Situation bei, die im Grunde genommen genau das torpediert, was die WTO regulieren sollte: einen freien Weltmarkt, auf dem Produkte unterschiedlichster Erzeuger miteinander konkurrieren.

Besonders fade ist am Beigeschmack, dass dadurch in den Köpfen vieler im Westen entsteht, die Produkte z. B. aus Afrika seien nicht in der Lage, auf dem Weltmarkt überhaupt zu konkurrieren. Die Wahrheit ist, dass man sie erst gar nicht läßt. Das ist Imperialismus von hinten.

Grüße, Andreas.


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