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Forum: Int. Wirtschaftspolitik
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Int. Wirtschaftspolitik >> Kapitalismus

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1. revolutionsound, 07.07, 16:38 (Start) 
  2. Bodo, 08.07, 01:29 (1) 
    3. revolutionsound, 08.07, 11:13 (2)  *
      4. Bodo, 08.07, 12:49 (3)  *
        5. revolutionsound, 08.07, 17:50 (4) 
          6. Bodo, 08.07, 22:41 (5) 
            7. revolutionsound, 09.07, 00:16 (6) 
              8. Bodo, 09.07, 02:48 (7) 
                9. revolutionsound, 09.07, 11:26 (8) 
                  10. Bodo, 09.07, 12:07 (9) 
                  11. revolutionsound, 09.07, 15:42 (10) 
                    12. Bodo, 09.07, 16:33 (11) 
  13. Jan, 22.11, 16:22 (2) 
    14. Bodo, 22.11, 18:11 (13) 
      15. huflaikhan, 25.11, 01:06 (14) 
        16. Bodo, 25.11, 02:56 (15) 
17. regimekritiker, 08.07, 14:16 (1) 
  18. revolutionsound, 19.07, 11:09 (17) 
    19. regimekritiker, 24.07, 15:12 (18) 
      20. revolutionsound, 24.07, 16:56 (19) 
        21. regimekritiker, 25.07, 22:54 (20) 
          22. revolutionsound, 27.07, 01:27 (21) 
            23. regimekritiker, 27.07, 13:03 (22) 
              24. revolutionsound, 28.07, 01:42 (23) 
                25. regimekritiker, 29.07, 08:33 (24) 
26. Kunstguerilla, 16.07, 17:04 (1) 
  27. revolutionsound, 19.07, 11:05 (26) 
    28. Kunstguerilla, 24.07, 14:24 (27) 

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Angezeigtes Thema: 'Kapitalismus'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 08.07.2002 um 11:13 (1209 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2002-07-08 01:29 hat Bodo geschrieben:

Am 2002-07-07 16:38 hat revolutionsound geschrieben:

Soll er doch zusammenbrechen!
Wer hat denn noch Lust, dass Kriege geführt werden, die zu seiner Erhaltung dienen?

Welche Kriege werden zur Erhaltung des Kapitalismus geführt?
Und der Sozialismus hat sich praktisch auch nicht als friedlicher rausgestellt.

Ich hatte gehofft, dass ich zu Boden argumentiert würde.

Der Sozialismus war nicht friedlich und ist es nicht. Eine erschreckende Massnahme ist die Enteignung, die geschehen muss, damit der Sozialismus aufgebaut werden kann. Man versetze sich in die Situation der Bevölkerung!
Und auch im Sozialismus gab es die berühmte Soziale Schere.
Sozialismus ist also nicht die Alternative. Er war vielleicht zum Beweis dafür da, dass sich der Kapitalismus durchsetzt. Wie motiviert soll denn eine Bevölkerung sein, der vorher alles an Besitz genommen wurde und allerhöchstens einen kleinen Garten besitzen darf. Wer kann denn da auf Produktionssteigerung hoffen, wenn das dort die Maxime sein sollte: die Konkurrenz zum Kapitalismus?

Die Personen, die den Golfkrieg oder den jetzigen Krieg als 'Krieg ums Öl' einstufen machen das nicht von ungefähr. Ein Land 'bangt' um seine eigene Sicherung und macht im politischen Sinne einen 'realistischen Feldzug'. Die USA, der kapitalistische Reinstaat, schreckt im Sinne des (Neo)Realismus nicht vor einem Feldzug zurück, um eine Hegemonialstellung zu behaupten, die eben auch wirtschaftlich ist. Andere Länder werden hineingezogen, die Warlordadministration in Afghanistan den Interessen der Westmächte unterworfen, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Globale Ellenbogenpolitik - und Kapitalismus basiert so ein wenig auf den Ellenbogengedanken. Daher die Polemik.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 08.07.2002 um 12:49 (1156 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2002-07-08 11:13 hat revolutionsound geschrieben:

Sozialismus ist also nicht die Alternative. Er war vielleicht zum Beweis dafür da, dass sich der Kapitalismus durchsetzt. Wie motiviert soll denn eine Bevölkerung sein, der vorher alles an Besitz genommen wurde und allerhöchstens einen kleinen Garten besitzen darf.

Genau. Das geht total an den Dingen vorbei, die den Menschen antreiben. Wozu sich anstrengen, wenn man nicht dafuer belohnt wird, wenn alle zwangsweise gleich gemacht werden. Das erstickt den Ergeiz.

Die Personen, die den Golfkrieg oder den jetzigen Krieg als 'Krieg ums Öl' einstufen machen das nicht von ungefähr. Ein Land 'bangt' um seine eigene Sicherung und macht im politischen Sinne einen 'realistischen Feldzug'.

Ein Krieg, der von einem kapitalistischen System mit dem Zweck der wirtschaftlichen Vorteilsnahme gefuehrt wird, ist nicht dasselbe wie ein Krieg zur Verteidigung des Kapitalismus. Vielmehr dient er den eigenen Interessen, die halt den Fokus auf das Geldverdienen haben.
Kapitalistische Wirtschaftssysteme koennen auch durchweg friedlich wirtschaften. Und das sogar erfolgreich.


Die USA, der kapitalistische Reinstaat, schreckt im Sinne des (Neo)Realismus nicht vor einem Feldzug zurück, um eine Hegemonialstellung zu behaupten, die eben auch wirtschaftlich ist.

Genau. Die würden das aber auch so machen, wenn sie ein anderes wirtschaftssystem haben. Bomben zu werfen ist die Art, wie Amerika seine Interessen durchsetzt.


und Kapitalismus basiert so ein wenig auf den Ellenbogengedanken. Daher die Polemik.

Der Kapitalismus ist zweifellos ziemlich aggressiv. Aber warh ist auch, dass "wir alle" mit ihm ziemlich angenehm leben. Scheint also an sich keine schaedliche Aggression zu sein.

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