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Forum: Int. Wirtschaftspolitik
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Int. Wirtschaftspolitik >> Das Blut der Erde

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      4. regimekritiker, 24.05, 15:57 (3) 
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                  10. revolutionsound, 31.05, 17:21 (9) 
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                        18. revolutionsound, 18.06, 23:46 (17)  *
                          19. Kunstguerilla, 21.06, 12:57 (18) 
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            27. Bodo, 31.05, 12:56 (26) 
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            41. revolutionsound, 30.07, 11:37 (40) 
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                  44. regimekritiker, 01.08, 13:19 (43) 

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Angezeigtes Thema: 'Das Blut der Erde'
Beitrag Nummer 17 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 17.06.2002 um 11:31 (1223 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Hi!

Am 2002-06-09 11:39 hat revolutionsound geschrieben:

Und wichtig, wir müssen auch andere Leute (in unserem Umfeld) überzeugen, dass es essentiell ist, sich alternativ zu informieren.

Sie muessen die Tragweite politischer Entscheidungen messen lernen.

Schön wäre bereits der erste Schritt zu wissen, dass eine Handlung gewisse Konsequenzen nach sich ziehen. So weit denken viele nicht einmal!

Na ja, es gibt schon auch gute. Gestern wieder einmal "panorama" gesehen, war sehr krass. Erst wurde der "Fall Möllemann" komplett aufgerollt, dann kam eine Recherche über Nazis in der CDU. Sehr aufklärend.

DIE ZEIT berichtete auch ueber Nazialtlasten der FDP in den 50ern, wohl ein Thema, dass nicht gerne aufgerollt wird.

Dass man aber doch noch nicht vergessen haben sollte, oder? Schliesslich ist die FDP nach dem Krieg mit der NLP, den National-Liberalen, zusammen gegangen und Scheels Bemühungen, die Rechten aus der Partei zu bekommen, sind ja auch noch nicht soooo lange her.

Schade, dass es nur so wenige unabhängige Zeitungen gibt.

Wenig? Meines Wissens ist sie die einzige Print in Deutschland am Kiosk.

Wirklich? Aber es ist schon eine starke Leistung!

Das finde ich auch. Aber sie täglich zu lesen (ich hatte sie einige Zeit im Abonnement), macht auch keinen Spass. Weil da steht so viel Hammerhartes drin, von dem man sonst nie etwas hört, weil Michael Schumacher und die Haarfarbe von Schröder wichtiger sind, dass man es irgendwann nicht mehr erträgt und zumindest zeitweise auf Verdrängung schalten muss, um nicht Amok zu laufen!

Die Illegalisierung der Gesetzgebung und der Justiz. so etwas darf nicht moeglich sein. Aber jetzt gerade schreibe ich es nur hierhin...

Was willst Du auch sonst, so aus der Hüfte heraus, anderes machen? Aber immerhin ist die Kritik schon einmal mehr, als gar nichts. Denn wie vielen ist das völlig egal?

Das ist klar, die werden sich wehren. Aber, hey, Abschied tut schon weh Was man natürlich auch machen kann, als quasi erster Schritt, all die Politiker (ja, es sind sehr wenig), die wirklich noch das Volk vertreten und nach mehr Gerechtigkeit streben, zu unterstützen.

Mit welchen Mitteln sie wohl zur Seite gedraengt wurden...?

Das lässt sich am besten am "Fall Ströbele" bei den Grünen ablesen. Nur weil der einer der wenigen übrig gebliebenen Pazifisten ist und nicht alles mitmachen wollte, hat man nun von Seiten der Berliner Grünen dafür gesorgt, dass sein Wiedereinzug in den Bundestag unwahrscheinlich wird

Sehr schwierig. Erst einmal bräuchten wir einen gescheiten Politik-Unterricht schon in niedrigen Klassen.

Ein staatskritischer Unterricht.

Auch, natürlich, das gehört hinzu.

Die Schulen sind schon sehr stark unter der Fuchtel des Staates.

Das ist aber ziemlich alternativlos, wer sollte es sonst machen? Die Wirtschaft?!

Ich frage mich schon, inwieweit nicht schon Schule totalitaer ist...!

Ist sie in vielem sicherlich. Mich kotzt z. B. das naturwissenschaftliche Diktat ziemlich an.

Die Schueler brauchen Zeit, Mut und Moeglichkeit, sich ausserhalb der Schule mit politisch sinnvollen Dingen zu beschaeftigen.

Und innerhalb der Schule!

Und natuerlich Raum fuer viel Kreativitaet!!!

Das ist das allerwichtigste, nur so werden sozialkompetente Erwachsene daraus.

Grüße, Andreas.


_________________
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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 18.06.2002 um 23:46 (1223 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Moin!

Und wichtig, wir müssen auch andere Leute (in unserem Umfeld) überzeugen, dass es essentiell ist, sich alternativ zu informieren.

Sie muessen die Tragweite politischer Entscheidungen messen lernen.

Schön wäre bereits der erste Schritt zu wissen, dass eine Handlung gewisse Konsequenzen nach sich ziehen. So weit denken viele nicht einmal!

Das heisst auch gleichzeitig, darüber nachzudenken, warum sie es eigentlich nicht tun.

Na ja, es gibt schon auch gute. Gestern wieder einmal "panorama" gesehen, war sehr krass. Erst wurde der "Fall Möllemann" komplett aufgerollt, dann kam eine Recherche über Nazis in der CDU. Sehr aufklärend.

DIE ZEIT berichtete auch ueber Nazialtlasten der FDP in den 50ern, wohl ein Thema, dass nicht gerne aufgerollt wird.

Dass man aber doch noch nicht vergessen haben sollte, oder? Schliesslich ist die FDP nach dem Krieg mit der NLP, den National-Liberalen, zusammen gegangen und Scheels Bemühungen, die Rechten aus der Partei zu bekommen, sind ja auch noch nicht soooo lange her.

Hier in München kann ich dir konkret Personen nennen, die Kontakte zur Rechten Szene haben, aber aber für die Union arbeiten.

Schade, dass es nur so wenige unabhängige Zeitungen gibt.

Wenig? Meines Wissens ist sie die einzige Print in Deutschland am Kiosk.

Wirklich? Aber es ist schon eine starke Leistung!

Das finde ich auch. Aber sie täglich zu lesen (ich hatte sie einige Zeit im Abonnement), macht auch keinen Spass. Weil da steht so viel Hammerhartes drin, von dem man sonst nie etwas hört, weil Michael Schumacher und die Haarfarbe von Schröder wichtiger sind, dass man es irgendwann nicht mehr erträgt und zumindest zeitweise auf Verdrängung schalten muss, um nicht Amok zu laufen!

Wie es die BILD vormacht! Ihre Werbung in den U-Bahnen ist ja unter aller S**. Und Kohl für die Einheit zu danken, ist eine Missbilligung des Volkes. Wer hat denn sein Leben riskiert? Er? Wer ist denn auf die Mauern geklettert und ist an bewaffneten Soldaten vorbeimarschiert auf die Grenze zu? Er? Es war das Volk! Der soll sich nicht anmassen, sich auf die Schultern zu klopfen.

Die Illegalisierung der Gesetzgebung und der Justiz. so etwas darf nicht moeglich sein. Aber jetzt gerade schreibe ich es nur hierhin...

Was willst Du auch sonst, so aus der Hüfte heraus, anderes machen? Aber immerhin ist die Kritik schon einmal mehr, als gar nichts. Denn wie vielen ist das völlig egal?

Da kann man nur hoffen, dass die Kritik reichlich diffundiert.

Das ist klar, die werden sich wehren. Aber, hey, Abschied tut schon weh :) Was man natürlich auch machen kann, als quasi erster Schritt, all die Politiker (ja, es sind sehr wenig), die wirklich noch das Volk vertreten und nach mehr Gerechtigkeit streben, zu unterstützen.

Mit welchen Mitteln sie wohl zur Seite gedraengt wurden...?

Das lässt sich am besten am "Fall Ströbele" bei den Grünen ablesen. Nur weil der einer der wenigen übrig gebliebenen Pazifisten ist und nicht alles mitmachen wollte, hat man nun von Seiten der Berliner Grünen dafür gesorgt, dass sein Wiedereinzug in den Bundestag unwahrscheinlich wird :(


Ellenbogenpolitik wie es im Buche steht. Aber so funktioniert Parteienpolitik: und sie ist undemokratisch.

Sehr schwierig. Erst einmal bräuchten wir einen gescheiten Politik-Unterricht schon in niedrigen Klassen.

Ein staatskritischer Unterricht. :lol:

Auch, natürlich, das gehört hinzu.

Man sollte mal im Sozialunterricht den NPD-Verfassungsschutzskandal erörtern. :wink:

Die Schulen sind schon sehr stark unter der Fuchtel des Staates.

Das ist aber ziemlich alternativlos, wer sollte es sonst machen? Die Wirtschaft?!

Naja, was meine ich damit: die Lehrer werden doch auf den Staat eingeschworen. Und der Lehrplan hängt ziemlich am Staat fest. Und hier in Bayern sogar die Prüfungen! Und die Wirtschaft und der Staat können sich ganz gut...

Ich frage mich schon, inwieweit nicht schon Schule totalitaer ist...!

Ist sie in vielem sicherlich. Mich kotzt z. B. das naturwissenschaftliche Diktat ziemlich an.

Das erläutere mal, klingt sehr interessant. Ich war auch auf den Strassen, als der soziale Zweig an der Hochschule gekürzt werden sollte, dafür aber der wissenschaftliche Zweig gefördert.

Die Schueler brauchen Zeit, Mut und Moeglichkeit, sich ausserhalb der Schule mit politisch sinnvollen Dingen zu beschaeftigen.

Und innerhalb der Schule!

Stimmt natürlich. Immerhin sind die Schüler und die Lehrer auf einem Fleck. Da könnte sich ja einiges zusammenbrauen. So viel Potential, das teilweise doch nur unsinnig beschäftigt wird.

Und natuerlich Raum fuer viel Kreativitaet!!! :wink:

Das ist das allerwichtigste, nur so werden sozialkompetente Erwachsene daraus.

Grüße, Andreas.

Was denkst du: fährt München den richtigen Kurs?

Grüße, Mark

[ Geändert von revolutionsound am 18.06.2002 ]

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