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Angezeigtes Thema: 'Karsais umstrittenen Haltung gegenüber den Taliban'
Beitrag Nummer 9 plus eine Antwort

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Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 23.05.2005 um 18:26 (1170 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2005-05-23 13:52 hat Bodo geschrieben:

Am 2005-05-23 00:27 hat revolutionsound geschrieben:

Kann man sich schlecht vorstellen, dass alle Parteien Afghanistans auch nach Innen demokratisch sind, oder? <-:

Das sind ja nicht mal europäische Parteien.

Woran denkst du dabei zuerst?

An den Fraktionszwang, den Umgang mit Abweichlern (z.B. bei Simonis Nicht-Wahl) und das allgemeine Probleme einer hierarchisch durch Stellvertreter gebildeten Meinung.

Wie viele Prozent können beispielsweise Stoiber oder Merkel innerhalb ihrer Fraktion auf sich einen? 88%? 90%?

Das Chaos in Afghanistan und im Irak unterstreicht die Angewiesenheit der USA auf andere Staaten und Organisationen.

Liesse sich so die Lage im Irak verbessern?

Wenn die Kette der Skandale nicht abbricht, wird die Wut auch nicht kleiner.

Sicher nicht. Aber es war auch schon vor Abu Graib nicht ruhig.

Wie schwierig die Einschätzung des Gegners ist, zeigen die Fehlannahmen der letzten 2 Jahre deutlich auf. Zuerst hiess es, der Widerstand würde mit der Zeit nachlassen. Dann sollte er nachlassen, als Hussein gefangen wurde und dann sollte er nach den Wahlen nachlassen, dann nach der Bilderung einer Regierung.
Nichts dergleichen ist passiert.

Ehrlich gesagt, ich habe nie daran geglaubt, dass sich die Lage in Afghanistan oder im Irak schnell beruhigen würde. Eher stufe ich diese Einschätzungen auf demselben Niveau ein wie Wahlversprechen.

Gab es eine Stellungnahme der USA bezüglich der Kooperation mit Hussein in den 80ern? Die Bevölkerung im Irak bekommt den Eindruck, dass durch die Weltmachtpolitik der USA das Land von einem Misere ins nächste gesteuert ist.

Das niemand die USA mag, ist leicht erklärbar. Aber die Anschläge im Irak richten sich primär gegen die eigene Bevölkerung - nicht gegen die Amerikaner.

Wenn vorrangig das US-Militär angegriffen würde, dann würde es dementsprechend mit Operationen reagieren.

Die USA haben ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Sie kann sie sich unmöglich solo wieder zurückholen. Ich denke, dass wir vor einem langen Prozess stehen, in der die USA Massregelungen erfahren, auch von Innen heraus.

Von aussen sicher nicht (-;

Von Aussen kann nur eingeredet werden. <-:
Wie es von Innen geschieht, sehen wir gerade. Newsweek macht den Kniefall, die L.A.Times aber nicht und deckt weiter auf, und schon bezweifelt Myers den Zusammenhang zwischen Berichten der Newsweek und den Gewaltprotesten in Afghanistan.

A propos: Karsai verlangt eine Stellungnahme Bushs um weitere Folterskandale in Gefängnissen in Afghanistan.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 23.05.2005 um 23:53 (1173 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2005-05-23 18:26 hat revolutionsound geschrieben:

An den Fraktionszwang, den Umgang mit Abweichlern (z.B. bei Simonis Nicht-Wahl) und das allgemeine Probleme einer hierarchisch durch Stellvertreter gebildeten Meinung.

Wie viele Prozent können beispielsweise Stoiber oder Merkel innerhalb ihrer Fraktion auf sich einen? 88%? 90%?

Was heißt denn "auf sich einen"? Flexibilität ist ja gerade das wichtigste Charakteristikum des Menschen. Ok, nicht gerade bei den Konservativen, aber auch hier dürfte die Zustimmung von Thema zu Thema unterschiedlich sein.


Gab es eine Stellungnahme der USA bezüglich der Kooperation mit Hussein in den 80ern? Die Bevölkerung im Irak bekommt den Eindruck, dass durch die Weltmachtpolitik der USA das Land von einem Misere ins nächste gesteuert ist.

Das niemand die USA mag, ist leicht erklärbar. Aber die Anschläge im Irak richten sich primär gegen die eigene Bevölkerung - nicht gegen die Amerikaner.

Wenn vorrangig das US-Militär angegriffen würde, dann würde es dementsprechend mit Operationen reagieren.

Tut es ja auch. Es zerstört ganze Stadtteile (oder gar Städte) und führt zahllose Verhaftungen von Zivilisten durch.



Wie es von Innen geschieht, sehen wir gerade. Newsweek macht den Kniefall, die L.A.Times aber nicht und deckt weiter auf, und schon bezweifelt Myers den Zusammenhang zwischen Berichten der Newsweek und den Gewaltprotesten in Afghanistan.

Wogegen da geschriehen würde sollte sich doch eigentlich feststellen lassen. Oder kann keiner mehr afghanisch oder pakistanisch?

Betreffs Newsweek: Bezeichnend ist, dass die Artikel mehrfach von offizieller Stelle abgesegnet wurden. Ich glaube einmal von seiten der Regierung und dann von Seiten des Militärs. Wozu Newsweek sich diese freiwillige Zensur oder Kontrolle auferlegt, weiss ich nicht. Es zeigt aber, dass a. die beschriebenen Vorfälle wahrscheinlich wahr sind und dass b. niemand sich deren Brisanz bewußt war - typisch für die Arroganz und Ahnungslosigkeit der Beteiligten.


A propos: Karsai verlangt eine Stellungnahme Bushs um weitere Folterskandale in Gefängnissen in Afghanistan.

Aber vergißt nicht zu betonen, dass es sich dabei um Einzelfälle handelt.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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