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Angezeigtes Thema: 'Dagegen!'
Beitrag Nummer 12 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 17.02.2003 um 00:15 (860 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Ein nächtliches Hallo

Am 2003-02-16 23:10 hat Bodo geschrieben:

Hi

Am 2003-02-16 22:41 hat revolutionsound geschrieben:

Es soll ja sogar welche geben, die gingen auf die Demo, obwohl der Kanzler, unser oberster Pazifist, dagegen war.

Die aus dem eigenen Stall? Ja, war sehr sinnvoll. Auf Worte wollen manchmal gerne Taten folgen.

Beim Kanzler halt nicht.

Ist eigentlich auch eine Tat...

Und ob. Und eine Tat spricht mehr als tausend Worte. Ruft man jetzt noch eine andere völkische Weisheite zu Hilfe, nämlich "wer einmal lügt,...", dann sollte man dem Kanzler unbedingt den Rücktritt nahe legen, weil er sich selbst zur Lachnummer gemacht hat.

Na, wenn es ums Lügen geht, darf ein Stoiber aber auch nicht ran. Der kann sich sogar mit Kohl, Schily und Gates ganz gut.

Manch einer spekuliert ja, der Kanzler würde vielleicht vorzeitig zurücktreten. Aber da halte ich voll dagegen. Er wird sich bis zum letzten Atemzug an die Macht klammern.

Er darf ja nicht als Verlierer dastehen.

Und um Saddam gegenüber Druck auszuüben, muß man glaubhaft drohen. Sonst passiert das, was in den 10 Jahren davor passiert ist: nichts.

In den zehn Jahren ereignete sich das Embargo, was lediglich das Regime gestärkt hat und es dem Volk noch mehr erschwert hat, eine politische Gegenkraft zu entwickeln: es muss ja nicht in einer blutigen Revolution enden, es wäre jedoch 'möglicher' gewesen, demokratische und menschenrechtliche Prinzipien einzufordern.

Ich denke nicht, daß Saddam diese eher erfüllt hätte, als die Forderungen, die im Interesse der restlichen Welt waren (Abrüstung etc.). Schau nach Nordkorea: Wirtschaftlich seit langem am Boden, Millionen hungern und was macht die dortige Politik: Atombomben bauen und Kriegsdrohungen gegen die USA aussprechen. Als vor ein paar Jahren der damalige Diktator gestorben war, hatte man noch gehöfft, es würde einen Neuanfang geben. Von wegen - ist noch schlimmer geworden.

Dann soll der Westen weder Waffen liefern noch mit ihnen handeln. Aber die Bevölkerung soll von rigider Machtpolitik befreit werden. Wenn nicht durch Intervention, dann durch Menschenrechtsbeobachtung und Austausch. Wenn es um darum geht, ein Regime in die Kniee zu zwingen, darf man doch nicht die leiden lassen, die eventuell das Potential für einen Einsatz für Menschenrechte aufbringen können und nicht auch noch zusätzlich gegen Flüchtlinge mauern. Da kommen nicht wenige ins Land, die genauer wissen als manch westliches Medium und manch westlicher Politiker, was in diesen Ländern läuft, doch die werden nicht einmal angehört. Sehr zum Nachteil für eine Krisenbehebung.

Und blutig? Ob es anders gehen wird? Eine Revolution von innen hätte wenigstens eine Art Legitimation für eine folgende Herrschaft.
Eine Revolution ist eine Art 'kurzer Prozess'. Demokratie und die Beachtung von Menschenrechten müssen erkämpft werden: dabei muss gewährleistet werden, dass Regeln aufstellbar sind. In manch afrikanischen Ländern mit früher totalitären Regime sind dementsprechende Verbesserungen beobachtbar gewesen. Aber auch Rückschläge. Das 'blutig' geht oft von den Regimen aus.

Rebellengruppen haben in zahlreichen Ländern keine Demokratie noch die Beachtung von Menschenrechten zum Ziel, was ein schwerwiegendes Problem darstellt. Durch Rebellengruppen politische Verfolgte erhalten viel schwerer Asyl oder praktisch garnicht, da nur solchen Asyl gewährt wird, die staatlich/politisch verfolgt sind. Eine fatale Situation eigentlich. Wie würden Rebellengruppen im Irak eingeordnet werden? Werden sie nicht schon von den USA unterstützt wie die Nordallianz in Afghanistan, die sich praktisch um die null von den Taliban unterscheidet? Die Frage einer (allmählichen) Umwälzung ist eine schwierige, da Konflikte regelrecht 'beschworen' werden.

Dabei muss noch ewähnt werden, dass manche Rebellengruppen sich zum Schutz von Bevölkerungsgruppen zusammengetan haben, um die Bevölkerung gegen die Repression des Staates und paramilitärischer Gruppen zu schützen (Beispiel: Chiapas). Die unterscheiden sich gänzlich von den unterdrückenden Rebellen in manch Ländern in Afrika, die regelrecht die Bevölkerung dahinmorden. Schwieriger Sumpf.

Hingegen wird eine von den USA eingesetzte Regierung sicher nicht für Ruhe in diesem Teil der Welt sorgen können, weil man sie dort nicht akzeptieren wird.

Was könnten wir erwarten? Ein ähnliches Ergebnis wie in Afghanistan. Ein Protektorat ist ein sehr strenges Regime und wird in Irak seine Gegner haben. Im und um Irak schlummern noch alte Konflikte.

_________________
Die Justiz der Justiz ist das Volk.

Das war eure letzte Show.

[ Geändert von revolutionsound am 17.02.2003 ]

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 17.02.2003 um 01:21 (865 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Auch so.

Am 2003-02-17 00:15 hat revolutionsound geschrieben:

Und ob. Und eine Tat spricht mehr als tausend Worte. Ruft man jetzt noch eine andere völkische Weisheite zu Hilfe, nämlich "wer einmal lügt,...", dann sollte man dem Kanzler unbedingt den Rücktritt nahe legen, weil er sich selbst zur Lachnummer gemacht hat.

Na, wenn es ums Lügen geht, darf ein Stoiber aber auch nicht ran. Der kann sich sogar mit Kohl, Schily und Gates ganz gut.

Was ihn nun aber nicht zum Lügner macht (-;
Aber den will ja auch niemand haben.


Manch einer spekuliert ja, der Kanzler würde vielleicht vorzeitig zurücktreten. Aber da halte ich voll dagegen. Er wird sich bis zum letzten Atemzug an die Macht klammern.

Er darf ja nicht als Verlierer dastehen.

Den richtigen Zeitpunkt zum Absprung zu verpassen kann aus einer Niederlange eine Katastrophe machen.


[Saddam und Nord-Korea]
Dann soll der Westen weder Waffen liefern noch mit ihnen handeln. Aber die Bevölkerung soll von rigider Machtpolitik befreit werden. Wenn nicht durch Intervention, dann durch Menschenrechtsbeobachtung und Austausch.

Aber das geht doch nicht, ohne Einverständnis der Machthaber.


Wenn es um darum geht, ein Regime in die Kniee zu zwingen, darf man doch nicht die leiden lassen, die eventuell das Potential für einen Einsatz für Menschenrechte aufbringen können und nicht auch noch zusätzlich gegen Flüchtlinge mauern.

Natürlich sollte es so nicht passieren. Aber wie willst Du es machen? Wie willst Du ohne Gewalt ein Volk von seinem Regime befreien, das zu jeder Unterdrückung gegenüber dem eigenen Volk bereit ist und auf das Du von außen keinen Druck auswirken kannst? Schau Dir Saddam an. Das einzige, was dem zum Einlenken bewegt, ist die Bedrohung seiner eigenen Existenz. Also ich weiß da keine Lösung.
Und dann zieh mal noch hinzu, daß das Volk von der Propaganda seiner Regierung so eingelullt ist, daß es überhaupt nicht befreit werden will, weil es denkt, daß die Befreier die Bösen sind?

Es gibt leider Situationen, da hast Du nur zwei Möglichkeiten: Zuschauen und nichts helfendes tun können oder selbst zu Gewalt greifen.
Wichtig ist: Wenn man sich für die Gewalt entscheidet, dann nicht für eine solche, die über die Unterdrückten noch mehr Leid bringt. Und das ist das Problem mit der US-Politik: Denen geht es nicht um Befreiung und die nehmen zuwenig Rücksicht auf die "Kollateralschäden".


Eine Revolution ist eine Art 'kurzer Prozess'. Demokratie und die Beachtung von Menschenrechten müssen erkämpft werden: dabei muss gewährleistet werden, dass Regeln aufstellbar sind. In manch afrikanischen Ländern mit früher totalitären Regime sind dementsprechende Verbesserungen beobachtbar gewesen. Aber auch Rückschläge. Das 'blutig' geht oft von den Regimen aus.

Dieses Phänomen, daß die, die Leid erfahren haben, häufig zu Leidbringern werden, haben wir hier ja schon behandelt.


Dabei muss noch ewähnt werden, dass manche Rebellengruppen sich zum Schutz von Bevölkerungsgruppen zusammengetan haben, um die Bevölkerung gegen die Repression des Staates und paramilitärischer Gruppen zu schützen (Beispiel: Chiapas). Die unterscheiden sich gänzlich von den unterdrückenden Rebellen in manch Ländern in Afrika, die regelrecht die Bevölkerung dahinmorden. Schwieriger Sumpf.

Das kann man Fall für Fall sicher bewerten.


Hingegen wird eine von den USA eingesetzte Regierung sicher nicht für Ruhe in diesem Teil der Welt sorgen können, weil man sie dort nicht akzeptieren wird.

Was könnten wir erwarten? Ein ähnliches Ergebnis wie in Afghanistan. Ein Protektorat ist ein sehr strenges Regime und wird in Irak seine Gegner haben. Im und um Irak schlummern noch alte Konflikte.

Die USA haben für die Zeit danach ja einen Haufen in der Hand. Ein wilder Haufen, in dem vom Überläufer bis zum Schatzsucher alles versammelt ist, was eine Fortsetzung unter anderem Namen vermuten läßt.

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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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