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Forum: Die Gesellschaft
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Neues Thema
mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Die Gesellschaft >> Warum arbeiten, wenn es nichts zu tun gibt?

Thread-View:
1. im-ernst, 26.02, 17:15 (Start) 
  2. Bodo, 26.02, 19:30 (1) 
    3. im-ernst, 27.02, 10:43 (2)  *
      4. Bodo, 27.02, 13:08 (3)  *

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Angezeigtes Thema: 'Warum arbeiten, wenn es nichts zu tun gibt?'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: im-ernst (Rang: Neuling)   Beiträge: 3
Mitglied seit: 26.02.2008
Geschrieben am: 27.02.2008 um 10:43 (1534 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2008-02-26 19:30 hat Bodo geschrieben:

Am 2008-02-26 17:15 hat im-ernst geschrieben:

Arbeit hat heute einen ganz anderen Charakter bekommen wie vor 50 und vor 100 Jahren. Die Pysikalische Arbeit übernehmen heute ich möchte fast sagen zu 100% Maschinen und Technik. Hier muss sich keine mehr krumm arbeiten, höchsten noch krumm sitzen.

Sicherlich hat der Anteil der körperlichen Arbeit kontinuierlich abgenommen. Aber wer glaubt, dass es sie nicht mehr gibt, der sollte mal im kommenden Sommer bei 35° noch Woche auf der Baustelle schaffen.


Arbeit steht wohl als Begriff im vordergrund, es handelt sich jedoch um Erwerbsarbeit, sprich wie kommt der Einzelnen an das für Sie und Ihn notwendige Geld.

Wenn Du Arbeit unabhängig vom Beruf siehst, gibt es doch noch mehr zu Auswahl. Renovieren am Haus, Gartenarbeit etc.


Nun ist es jedoch nicht mehr möglich, das Geld über nitwendige Arbeiten zu verteilen, hier in mittel Europa, da die Nachkriegszeit und die vielen damit verbundenen Aufgaben und Aufträge zum großen Teil erledigt sind.

Nun haben wir jedoch die Arbeit als solche in unserem Werte so weit oben stehen, bzw. das nicht arbeiten so weit unten, dass dies zu kuriosen Folgen führt.

Ich habe den Eindruck, Du konstruierst da ein Problem, das es gar nicht gibt. Die meisten Leute haben nämlich auch am Schreibtisch oder am Schalthebel das Gefühl zu arbeiten und leiden daher keineswegs unter dem Gefühl nicht mehr zu arbeiten (-;



hallo bodo

>> Die meisten Leute haben nämlich auch am Schreibtisch oder am Schalthebel das Gefühl zu arbeiten und leiden daher keineswegs unter dem Gefühl nicht mehr zu arbeiten (-;

Das ist es was ich meine, warum sollen wir uns denn so fühlen als ob wir arbeiten? Das verstehe ich eben nicht. Das mit dem Haus und dem Garten, das ist sicher ne schöne arbeit, vorallem wenn man oder frau das sich für selber tut.

rein an leistung gemessen und im vergleich zu anderen Zeiten in der geschichte, müßten wir heute als menschen unglaubliches leisten können nahe zu ohne technik.

siehe tasch mahal, oder historische gebäude mit steinmetzarbeiten.

das gegenargument was da nahezu als erstes aufkommt ist jedoch, - das kann heute niemand mehr bezahlen. wer hat das dann früher bezahlt? sie rom und so weiter. - das dieser vergleich nicht ohne die brutale leistungserstellung durch sklavenhaltung und unterdrückung vieler erbracht werden konnte ist mir nicht unbekannt. heute haben wir jedoch dafür dem grunde nach technik, und ich möchte fast behauoten technik ohne ende.

ich denke die konstruktion, welche du andeutest, liegt nicht bei mir, sondern die konstruktion liegt auf der anderen seite, weil anonsten ein umdenken der geldverteilung einhergehen müßte.

im handel werden es immer weniger die dort teilnehmen durch fussionen und zusammenschlüße. die 1,- Eurowaren haben die klein-krämer-märkte auch schon von der straße geputzt. Mann kann kaum produkte als wirklicher Einzelhändler, - nicht die Großhandelsketten, die sich ja teilweise auch als einzelhändler bezeichen, lach, nein ebend ein einzelhändler im wahrsten sinn des wortes, - noch an den mann oder an die frau bringen.

ein neues produkt erfinden? brauchen wir das wirklich?

gartenarbeiten machen sehr viele, welche ich kenne, und welche dazu die möglichkeit haben, ebend zum ausgleich, von der langen zeit am schalthebel und hinter dem schreibtisch.

naja viel reden bringt nicht viel.

arbeit macht frei. ich arbeite gerne. aber arbeits beschäftigungsmaßnahmen, mit zusätzlicher verwaltung und damit verbundenen hohen kosten und dem neagtiven werteeinfluß auf bestehende märkt lehne ich ab.

das sind doch nur statistikbereinigungen für die beschäftigungszahlen. ich behaupte ohne krieg und zerstörung können nicht alle vollbeschäftigt werden.

daher auch die frage

warum arbeiten wenn es nichts zu tun gibt.

abschließend möchte ich noch erwähnen, das die high - teck noch nicht so sehr lange
auf der erde vorhanden ist.

ich vermute, dass wir technisch in der zwischenzeit über 80% leisten, von den möchte ich mal sagen, vielleicht hunderten% an mehr leistung, welche wir damit erbringen. (also sparsam gehen wir nicht mit diesen leistungsmöglichkeiten um!)

und was entsteht? nicht wirklich historisch wertvolle gebäude! es werden immer einfachere geometrischeformen.


naja wie auch immer, ist ansichtssache, oder vielleicht auch nur gefühlssache?

Frohes schaffen

und Glück auf


LG Ernst Hans

_________________
ich habe selbst einmal ein buch geschrieben über eventuell mögliche veränderungen eines von der marktwirstchaft dominierten gesellschaftssystems
- ich stehe für freiheit ein.

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Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 27.02.2008 um 13:08 (1526 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi Ernst

Am 2008-02-27 10:43 hat im-ernst geschrieben:

Die meisten Leute haben nämlich auch am Schreibtisch oder am Schalthebel das Gefühl zu arbeiten und leiden daher keineswegs unter dem Gefühl nicht mehr zu arbeiten (-;

Das ist es was ich meine, warum sollen wir uns denn so fühlen als ob wir arbeiten?

Es geht nicht um den Begriff, sondern darum etwas sinnvolles zu tun und Geld zu verdienen. Ob man das dann Arbeit, Hobby, Gluckspiel, Liebesdienste oder sonstwas nennt... egal.


rein an leistung gemessen und im vergleich zu anderen Zeiten in der geschichte, müßten wir heute als menschen unglaubliches leisten können nahe zu ohne technik.

Wieso denn? Wir gehen doch immernoch 12-13 Jahre zur Schule um Lesen zu lernen.
Wissen wird heutzutage offenbar nicht effektiver vermittelt als vor 100 oder 500 Jahren, warum also sollten Menschen ohne Maschinen mehr leisten als früher.
Im Gegenteil ist es ja so, dass unser Fortschritt vor allem technischer Natur ist. Der Mensch selbst hat sich ja kaum verändert.


siehe tasch mahal, oder historische gebäude mit steinmetzarbeiten.

Da ist auch markant, dass man zwar viele Arbeiter braucht, dass aber nur ein geringer Teil davon technische Kenntnisse haben muss. Der Steinschlepper braucht nichts über Statik zu wissen und man braucht keine 500 ausgebildete Statiker um eimn Gebäude zu bauen.


das gegenargument was da nahezu als erstes aufkommt ist jedoch, - das kann heute niemand mehr bezahlen. wer hat das dann früher bezahlt? sie rom und so weiter.

Du meinst, warum heutzutage der Reichstag nicht mit Muskelkraft gebaut wird, sondern Maschinen eingesetzt werden?

Früher wurden viel weniger Prachtbauten gebaut. Schau mal in die Frankfurter City. Da stehen hunderte Gebäude, die man in der Antike als Weltwunder bezeichnet hätte.


ich denke die konstruktion, welche du andeutest, liegt nicht bei mir, sondern die konstruktion liegt auf der anderen seite, weil anonsten ein umdenken der geldverteilung einhergehen müßte.

Mir ging's darum, dass keine Arbeit im körperlichen Sinne zu haben von den "Betroffenen" mehrheitlich nicht als Problem empfunden wird. Vielleicht haben wir da etwas aneinander vorbeigeredet.


arbeit macht frei. ich arbeite gerne. aber arbeits beschäftigungsmaßnahmen, mit zusätzlicher verwaltung und damit verbundenen hohen kosten und dem neagtiven werteeinfluß auf bestehende märkt lehne ich ab.

ABMs haben ja nicht die Absicht reguläre Arbeitsverhältnisse zu ersetzen. Sinn von ABMs ist, die Betroffenen im Berufsleben zu halten um Chancen auf echte Beschäftigung nicht zu verschlechtern.


das sind doch nur statistikbereinigungen für die beschäftigungszahlen. ich behaupte ohne krieg und zerstörung können nicht alle vollbeschäftigt werden.

daher auch die frage

warum arbeiten wenn es nichts zu tun gibt.

Gibt es doch. Man muss nicht ein zerbombtes Haus wiederaufbauen um arbeit zu haben, sondern man kann auch ein bestehendes vergrössern.


und was entsteht? nicht wirklich historisch wertvolle gebäude! es werden immer einfachere geometrischeformen.

naja wie auch immer, ist ansichtssache, oder vielleicht auch nur gefühlssache?

Mode.



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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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