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Forum: Der Wahlkampf der anderen
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Angezeigtes Thema: 'Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?'
Beitrag Nummer 9 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Peter101 (Rang: Neuling)   Beiträge: 4
Mitglied seit: 23.12.2003
Geschrieben am: 24.12.2003 um 16:57 (1392 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Hallo Bodo,

immer wieder wird auf das expotentielle Wachstum hingewiesen. Ich hab mir mal das Parteiprogramm zusenden lassen. Das ist kostenfrei und handelt sich dabei um eine Analyse in leichtverständlicher Form des Währungssystems. Leichtverständlich ist hier aber sicher relativ...dazu muss man, wenn man nicht Wirtschaft studiert hat, sich ganz schön anstrengen, was ja manchmal auch ganz schön sein kann.

Interessant und völlig andersartig als das, was man sonst so hört ist es allemal. Bei aller Vorstellungskraft mag ich mir nicht denken, wie eine Partei ohne, über Geld an sich nach zu denken, Probleme ständig fehlenden Geldes lösen will. Hier stimmt doch so grundsätzlich was nicht, dass es mich nicht verwundern würde, wenn so viele unserer Probleme direkt im Wesen des Geldes ihre Ursachen finden.

Viele Grüße Peter

Hier noch das neueste Eröffnungsbild der Zeitschrift:

p.s. Ich hab noch eine interessante Geschichte gefunden zu diesem Thema (später)





Willkommen bei der Humanwirtschaft

Die Redaktion unserer gleichnamigen Zeitschrift hat gewechselt. Deshalb wird diese Seite gerade überarbeitet.
Trotzdem einige Infos zu unserer Zeitschrift.
Mehr zum Thema finden Sie auch unter www.geldcrash.de
Unser Geld – ein Schneeballsystem mit Verfallsdatum
Kernthema dieser Zeitschrift ist die Basis unserer Wirtschaft: das Geld – ganz nach dem Sprichwort „Geld regiert die Welt“. Doch unser Geldsystem ist zum Scheitern verurteilt und birgt somit Gefahren für das friedliche Zusammenleben der Menschen. .
Kaum bekannt ist, dass unser Geldsystem ein explosives System mit Verfallsdatum darstellt. Auch die Vermögen werden dabei langfristig, entwertet.
Der explosiven Effekt unseres Finanzsystems zeigt sich beispielsweise in der immer schneller ansteigenden Verschuldung hier im Lande wie fast überall auf der Welt. Demgegenüber kann das Bruttosozialprodukt, also die Wertschöpfung, weitaus weniger schnell wachsen – die Schulden wachsen mehrfach schneller als die Produktivität. Logische Folge davon ist, dass schon bald die Zinslasten für den Schuldenberg nicht mehr bezahlt werden können und es zu einer schweren Krise kommen muss. Auch „Sparen“ hilft hier nicht weiter, weil eine Unterbrechung der Kreditaufnahme unmittelbar eine Depression zur Folge hätte. Ein geregelter Schuldenabbau scheint unmöglich in diesem System. Niemand kann finanziell überleben, dessen Schuldenberg dreimal schneller wächst als sein Einkommen. Der Bankrott die unmittelbare Folge:
Ein Großteil des Geldes , ist verzinst angelegt. Das bedeutet, dass diese Geldvermögen jedes Jahr um den Zinssatz wachsen. Dabei werden die ausgezahlten Zinsen meist wieder angelegt und im nächsten Jahr wieder verzinst. Das Fatale bei einer solchen Zinseszinsentwicklung ist, dass der Zuwachs immer schneller vor sich geht, das System letztlich explodiert. Beispiel „Josephspfennig“: Hätte Joseph im Jahre 0 einen Pfennig zu 5 % Zins p. a. angelegt, so hätte sich dieser Pfennig durch den Zinseszinseffekt so vermehrt, dass man im Jahre 1466 dafür eine Erdkugel aus Gold und heute 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold dafür kaufen könnte. An dieser reinen Theorie wird deutlich, dass das Zinssystem mit der Zeit immer mehr Probleme verursacht. Manchmal funktionierte es nur wenige Jahrzehnte, bis es zusammenbrach. Es stellt sozusagen ein System mit Verfallsdatum dar.

Sie investieren heute in ein Schneeballsystem!

Während jeder bei Zinsversprechen von 100 % im Jahr an ein „Schneeballsystem“ denkt, also ein System, welches nur durch neue Anleger überhaupt die versprochene Rendite zahlen kann, wird kaum jemand bei einem Zins von 5 % misstrauisch. Dabei ist jedes auf Zins aufgebaute System unsicher. Nur läuft sozusagen das 100-%-System viel schneller als das 5%-System. Während das 100-%-System innerhalb weniger Jahre zusammenbricht, dauert es bei unserem Zinssystem Jahrzehnte. Weil der Zerfall höchstens alle zwei Generationen stattfindet (siehe unsere Geschichte), erkennen nur die wenigsten Menschen diese Zusammenhänge.
Und auch das ist den Menschen kaum bewusst: Wenn Sie nicht gerade Multimillionär sind, haben Sie durch das Zinssystem finanzielle Nachteile zu erleiden, selbst wenn Sie nicht verschuldet sind: So müssen Sie durch Steuern und Zinsanteile in den Preisen für die Verzinsung des Kapitals sorgen.
In solch einem System müssen die Probleme immer schneller zunehmen, weil für die Schuldnerseite die „Bedienung“ der Kredite mit der Zeit schwieriger wird. Da Unternehmen und Staat immer höhere Zinslasten zu tragen haben, muss „gespart“ werden: durch Entlassungen, Lohn- und Gehaltssenkungen, Nullrunden und Kürzungen im öffentlichen Bereich, wie bei Bildung und Kultur. Und wenn Private und Unternehmen sich nicht mehr ausreichend verschulden, springt der Staat ein – während 1950 nicht einmal 1 % des Bundeshaushaltes für den Schuldendienst aufgewandt wurden, sind es heute schon 30 %.
Eine Schuldenkrise ist damit nur eine Frage der Zeit.

Ein Crash droht und gefährdet Ihre Zukunft
Die Welt befindet sich im heutigen Wirtschaftssystem in einem Teufelskreislauf aus Börsenkrach, Bankenkrach, Wirtschaftszusammenbruch und Krieg, der so lange andauern wird, wie man nicht aus der Geschichte lernt und den Ursachen nachgeht.
Mit diesem explosiven Zinssystem stehen uns mit Sicherheit turbulente Zeiten bevor. Immer schneller dürften sich die Ereignisse überschlagen, immer mehr werden die Verantwortlichen wahrscheinlich die Kontrolle verlieren. Was uns vor allem droht, ist eine Deflation, verbunden mit einem kriegerischen Zeitalter.
Doch könnte die Welt auch ohne einen Crash durch eine stabile Währung zu einer friedlicheren und gerechteren Zukunft finden. Leider sind diese Lösungen noch relativ unbekannt.! Nur wer die Hintergründe kennt und versteht, kann sich selbst vor Schaden bewahren und zu einer besseren Ordnung beitragen.

Mehr zum Thema finden Sie auch unter www.geldcrash.de


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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 25.12.2003 um 00:58 (1319 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hallöchen

Am 2003-12-24 16:57 hat Peter101 geschrieben:

Interessant und völlig andersartig als das, was man sonst so hört ist es allemal. Bei aller Vorstellungskraft mag ich mir nicht denken, wie eine Partei ohne, über Geld an sich nach zu denken, Probleme ständig fehlenden Geldes lösen will. Hier stimmt doch so grundsätzlich was nicht, dass es mich nicht verwundern würde, wenn so viele unserer Probleme direkt im Wesen des Geldes ihre Ursachen finden.

Fakt ist: Es muss möglich sein, Kredite aufzunehmen. Gäbe es das nicht, dann würde jeder 50 Jahren sparen müssen, um sich ein Haus zu kaufen, es wäre nicht möglich finanzielle Engpäße zu überbrücken etc.

Kredite bekommt man bei den Banken. Jemand bringt 100.000 Euro zur Bank, bekommt dafür 5% und die Bank verleiht das Geld für 8% weiter. Von diesen 3% Differenz lebt die Bank. Gäbe es keine Zinsen, dann gäbe es nichts, wovon Kreditvermittler leben könnten, es würde keine Banken mehr geben und wir hätten 500.000 (?) Arbeitslose mehr. Kein guter Start in ein neues System (-;

Frage: Kann eine Volkswirtschaft ohne Zinsen überhaupt Gewinne erwirtschaften? Denn irgendwo muss das Geld sich vermehren. Wenn nicht, dann die Entwicklung still und wir bleiben für immer da, wo wir sind - z.B. Anno 1950.

Ist es nicht möglicherweise das Verzinsungsprinzip, das eine Geldvermehrung und damit eine funktionierende Wirtschaft überhaupt erst möglich macht?


Der explosiven Effekt unseres Finanzsystems zeigt sich beispielsweise in der immer schneller ansteigenden Verschuldung hier im Lande wie fast überall auf der Welt. Demgegenüber kann das Bruttosozialprodukt, also die Wertschöpfung, weitaus weniger schnell wachsen – die Schulden wachsen mehrfach schneller als die Produktivität. Logische Folge davon ist, dass schon bald die Zinslasten für den Schuldenberg nicht mehr bezahlt werden können und es zu einer schweren Krise kommen muss. Auch „Sparen“ hilft hier nicht weiter, weil eine Unterbrechung der Kreditaufnahme unmittelbar eine Depression zur Folge hätte. Ein geregelter Schuldenabbau scheint unmöglich in diesem System. Niemand kann finanziell überleben, dessen Schuldenberg dreimal schneller wächst als sein Einkommen.

Ich denke, da wird die Wirkung vor die eigene Ursache gestellt. Tatsache ist: Niemand MUSS Kredite aufnehmen. Hier wird aber so getan, als wäre das ein zwangsläufiger Prozess.

Das Problem der staatlichen Schuldenspirale ist nicht der Zins selbst. Privateleute und Unternehmen bezahlen auch Zins, wenn sie Kredite aufnehmen. Und dennoch steuern sie nicht zwangsläufig in den Bankrott.
Es ist eine Frage der Verhältnisse. Wer einen Kredit aufnimmt, muss sich fragen: "Kann ich mir den Kredit mit seinen Zinsen leisten. Werde ich zukünftig genug Geld haben, um ihn zurückzuzahlen?". Für den, der sich das nicht fragt, fragt sich die Bank: "Kann der einen Kredit zurückzahlen. Wenn er es nicht kann, verlieren wir unser Geld und das wollen wir nicht."
Resultat daraus ist, das wäre Zinsen im Rahmen seiner Möglichkeiten zahlt, sich nicht überschuldet. Der Mechanismus ist also keine Zwangsläufigkeit.

Warum das beim Staat nicht so funktioniert hat mindestens drei Gründe:

1. Kann er sich in vielen Fällen gar nicht raussuchen, wieviel Geld er ausgeben will. Z.B. die Sozialausgaben (Sozialhilfe, Rente etc.), die den überwiegenden Anteil der staatlichen Ausgaben ausmachen, die sind halt einfach da. Eine Anpassung an die Verhältnisse ist hier nur über eine Senkung der Sozialausgaben möglich und diese Senkung versucht die Politik ja derzeit durchzuführen - und stößt auf wenig Gegenliebe.

2. Besteht seitens der Leute, die das Geld ausgeben, ein zu geringes Interesse an der längerfristigen Finanzierbarkeit.
Wer einen privaten Kredit aufnimmt, der denkt genau darüber nach (zumindest wenn er nicht blöd ist), ob dieser Kredit tragbar ist und ihn nicht in den Ruin treibt. Das ist Existenzschutz.
Dieses Problem hat der Minister, der Beamte nicht. Es ist nicht sein Geld und er verliert auch nicht sein Haus, wenn es in 5 Jahren düster aussieht.

3. Bekommt der Staat seine Kredite immer. Keine Bank würde einer Privatperson oder einem Unternehmen, das sich in einer so beschissenen finanziellen Situation wie der Staat befindet, Geld leihen. Der Bund aber bekommt es. Noch.


Beispiel „Josephspfennig“: Hätte Joseph im Jahre 0 einen Pfennig zu 5 % Zins p. a. angelegt, so hätte sich dieser Pfennig durch den Zinseszinseffekt so vermehrt, dass man im Jahre 1466 dafür eine Erdkugel aus Gold und heute 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold dafür kaufen könnte.

Ich kenne das Beispiel mit 5000 Mal dem Gewicht der Erde. Keine Ahnung, welches stimmt. Da müsste man mit Logarithmen umgehen können (-;


Während jeder bei Zinsversprechen von 100 % im Jahr an ein „Schneeballsystem“ denkt, also ein System, welches nur durch neue Anleger überhaupt die versprochene Rendite zahlen kann, wird kaum jemand bei einem Zins von 5 % misstrauisch. Dabei ist jedes auf Zins aufgebaute System unsicher. Nur läuft sozusagen das 100-%-System viel schneller als das 5%-System. Während das 100-%-System innerhalb weniger Jahre zusammenbricht, dauert es bei unserem Zinssystem Jahrzehnte. Weil der Zerfall höchstens alle zwei Generationen stattfindet (siehe unsere Geschichte), erkennen nur die wenigsten Menschen diese Zusammenhänge.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr halte ich das für Quatsch.

Erstens, weil es diverse Währungssysteme weltweit gibt, die schon sehr viel länger funktionieren als ein paar Generationen.

Zweitens haben die Bundesbürger insgesamt weit mehr Besitz als Schulden. Rechnet man allen Besitz zusammen (Häuser, Autos, Kleidung, Aktien, Sparbücher, Möbel etc.) und setzt diesen Wert dann den Schulden aller sowie denen des Staates gegenüber, dann kommt ein mehrfacher Wert dessen raus.
Ich rate mal: In Deutschland gibt es 20 mal mehr Besitz als Schulden. Vielleicht auch nur 10 mal, vielleicht 100.
Daraus ziehe ich den Schluß, daß das System sehr produktiv ist. Ungünstig ist die Verteilung des Besitzes. Aber die ist eher das Resultat einer falschen Steuerpolitik den der Zinsen.

Drittens: Siehe oben das Thema Kreditaufnahme im Rahmen der Verhältnisse.

Und auch das ist den Menschen kaum bewusst: Wenn Sie nicht gerade Multimillionär sind, haben Sie durch das Zinssystem finanzielle Nachteile zu erleiden, selbst wenn Sie nicht verschuldet sind: So müssen Sie durch Steuern und Zinsanteile in den Preisen für die Verzinsung des Kapitals sorgen.

Millionäre konsumieren auch und zahlen dabei ebenso in den Preisen enthaltende Zinsen.


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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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