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Forum: Der Wahlkampf der anderen
Moderiert von: Bodo, revolutionsound
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Der Wahlkampf der anderen >> Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?

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1. Peter101, 23.12, 23:22 (Start) 
  2. revolutionsound, 24.12, 11:30 (1) 
    3. Peter101, 24.12, 13:48 (2) 
      4. revolutionsound, 25.12, 13:26 (3) 
  5. Bodo, 24.12, 15:55 (2) 
    6. revolutionsound, 25.12, 13:33 (5) 
      7. Bodo, 25.12, 22:19 (6) 
8. Bodo, 24.12, 15:39 (1)  *
9. Peter101, 24.12, 16:57 (8)  *
  10. Bodo, 25.12, 00:58 (9) 
    11. Peter101, 26.12, 15:47 (10) 
      12. Bodo, 26.12, 17:34 (11) 

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Angezeigtes Thema: 'Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?'
Beitrag Nummer 8 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 24.12.2003 um 15:39 (3831 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Hallo Peter.

Am 2003-12-23 23:22 hat Peter101 geschrieben:

Dabei sagt die offizielle Statistik, dass das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 1991 auf das 22fache und das Geldvermögen auf das 75fache gestiegen ist. Wo ist dieser Reichtum geblieben?

Der ist doch da. Schau mal, was alles an Häusern rumsteht, an Autos auf unseren Strassen fährt und auf Sparbüchern schläft.


Aber darüber spricht man nicht. Die Wirtschaftsprofessoren nicht, die Politiker nicht und die Medien nicht. Physiker und andere Praktiker wissen, dass kein System sein eigenes Dauerwachstum überlebt. Und Mediziner wissen es vom Krebs. Nur die etablierten Wirtschaftswissenschaftler wollen immer noch nichts davon wissen. Keiner will wahr haben, was amtliche Zahlen aussagen, nämlich dass die von einer Volkswirtschaft aufzubringenden Zinslasten immer nur „am Anfang“ erträglich sind („Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre), dann aber immer steiler ansteigen und zuletzt wie jetzt im Senkrechtsteilflug explodieren. Deshalb sind so viele öffentliche und private Kassen leer. Deshalb fehlt jetzt überall das Geld.

Es fehlt ja nicht wirklich. Es ist halt nur fast überall etwas weniger da, als man
gewohnt ist auszugeben. Das Problem der öffentlichen Haushalte ist, daß sie nicht gewohnt sind, Geld zu sparen. Sie bekommen es von irgendwoher und geben es irgendwo aus - ist doch nicht ihr Geld.
Die meisten Bürger denken da anders. Sie sparen in guten Zeiten etwas für die Schlechten.


Mehr noch: Die Geldparker wollen auch noch mindestens 5 bis 6 % Zinsen dafür, dass sie ihr Geld wieder in den „fließenden Verkehr“ geben. Sonst parken sie ihr Geld, bis der Zins wieder „stimmt“.

Geld parkt? Es ist doch immer in Verwendung. Der einzige Ort, an dem es nicht
in Verwendung ist, ist in Papierform im Tressor. Sonst ist alles irgendwie investiert und Investition heißt auch, daß etwas damit gemacht wird.


Wir wollen den Zins gar nicht verbieten, sondern nur eine andere Art der Umlaufsicherung des Geldes einführen, nämlich eine „Parkgebühr“ für Geld. Dadurch hätte jeder Geldbesitzer ein Interesse daran, sein Geld so schnell wie möglich wieder in Umlauf zu bringen.

Wie soll das praktisch funktionieren? Kaufe ich mir ein Haus, dann muss ich in den nächsten zwei Jahren mindestens zwei Autos kaufen oder mein Haus wieder verkaufen - damit das Geld zirkuliert? Machen wir am Jahresende einen Kassensturz und jeder muss alles Geld ausgeben, dass er noch hat?

Was ist in Deinem Sinn "kein parken"?


Im Kern hast Du es sicherlich getroffen: Niedrige Zinsen sorgen für Geldumlauf und das kommt der Volkswirtschaft zugute. Aber das kann nicht die perfekte Lösung sein, denn sonst würde einfach die Bundesbank den Zinssatz auf 0% setzen und alles wäre gerettet. Aber frag mich nicht, wieso das so ist - ich hab's nicht kapiert.

_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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Antworten:
Von: Peter101 (Rang: Neuling)   Beiträge: 4
Mitglied seit: 23.12.2003
Geschrieben am: 24.12.2003 um 16:57 (1394 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hallo Bodo,

immer wieder wird auf das expotentielle Wachstum hingewiesen. Ich hab mir mal das Parteiprogramm zusenden lassen. Das ist kostenfrei und handelt sich dabei um eine Analyse in leichtverständlicher Form des Währungssystems. Leichtverständlich ist hier aber sicher relativ...dazu muss man, wenn man nicht Wirtschaft studiert hat, sich ganz schön anstrengen, was ja manchmal auch ganz schön sein kann.

Interessant und völlig andersartig als das, was man sonst so hört ist es allemal. Bei aller Vorstellungskraft mag ich mir nicht denken, wie eine Partei ohne, über Geld an sich nach zu denken, Probleme ständig fehlenden Geldes lösen will. Hier stimmt doch so grundsätzlich was nicht, dass es mich nicht verwundern würde, wenn so viele unserer Probleme direkt im Wesen des Geldes ihre Ursachen finden.

Viele Grüße Peter

Hier noch das neueste Eröffnungsbild der Zeitschrift:

p.s. Ich hab noch eine interessante Geschichte gefunden zu diesem Thema (später)





Willkommen bei der Humanwirtschaft

Die Redaktion unserer gleichnamigen Zeitschrift hat gewechselt. Deshalb wird diese Seite gerade überarbeitet.
Trotzdem einige Infos zu unserer Zeitschrift.
Mehr zum Thema finden Sie auch unter www.geldcrash.de
Unser Geld – ein Schneeballsystem mit Verfallsdatum
Kernthema dieser Zeitschrift ist die Basis unserer Wirtschaft: das Geld – ganz nach dem Sprichwort „Geld regiert die Welt“. Doch unser Geldsystem ist zum Scheitern verurteilt und birgt somit Gefahren für das friedliche Zusammenleben der Menschen. .
Kaum bekannt ist, dass unser Geldsystem ein explosives System mit Verfallsdatum darstellt. Auch die Vermögen werden dabei langfristig, entwertet.
Der explosiven Effekt unseres Finanzsystems zeigt sich beispielsweise in der immer schneller ansteigenden Verschuldung hier im Lande wie fast überall auf der Welt. Demgegenüber kann das Bruttosozialprodukt, also die Wertschöpfung, weitaus weniger schnell wachsen – die Schulden wachsen mehrfach schneller als die Produktivität. Logische Folge davon ist, dass schon bald die Zinslasten für den Schuldenberg nicht mehr bezahlt werden können und es zu einer schweren Krise kommen muss. Auch „Sparen“ hilft hier nicht weiter, weil eine Unterbrechung der Kreditaufnahme unmittelbar eine Depression zur Folge hätte. Ein geregelter Schuldenabbau scheint unmöglich in diesem System. Niemand kann finanziell überleben, dessen Schuldenberg dreimal schneller wächst als sein Einkommen. Der Bankrott die unmittelbare Folge:
Ein Großteil des Geldes , ist verzinst angelegt. Das bedeutet, dass diese Geldvermögen jedes Jahr um den Zinssatz wachsen. Dabei werden die ausgezahlten Zinsen meist wieder angelegt und im nächsten Jahr wieder verzinst. Das Fatale bei einer solchen Zinseszinsentwicklung ist, dass der Zuwachs immer schneller vor sich geht, das System letztlich explodiert. Beispiel „Josephspfennig“: Hätte Joseph im Jahre 0 einen Pfennig zu 5 % Zins p. a. angelegt, so hätte sich dieser Pfennig durch den Zinseszinseffekt so vermehrt, dass man im Jahre 1466 dafür eine Erdkugel aus Gold und heute 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold dafür kaufen könnte. An dieser reinen Theorie wird deutlich, dass das Zinssystem mit der Zeit immer mehr Probleme verursacht. Manchmal funktionierte es nur wenige Jahrzehnte, bis es zusammenbrach. Es stellt sozusagen ein System mit Verfallsdatum dar.

Sie investieren heute in ein Schneeballsystem!

Während jeder bei Zinsversprechen von 100 % im Jahr an ein „Schneeballsystem“ denkt, also ein System, welches nur durch neue Anleger überhaupt die versprochene Rendite zahlen kann, wird kaum jemand bei einem Zins von 5 % misstrauisch. Dabei ist jedes auf Zins aufgebaute System unsicher. Nur läuft sozusagen das 100-%-System viel schneller als das 5%-System. Während das 100-%-System innerhalb weniger Jahre zusammenbricht, dauert es bei unserem Zinssystem Jahrzehnte. Weil der Zerfall höchstens alle zwei Generationen stattfindet (siehe unsere Geschichte), erkennen nur die wenigsten Menschen diese Zusammenhänge.
Und auch das ist den Menschen kaum bewusst: Wenn Sie nicht gerade Multimillionär sind, haben Sie durch das Zinssystem finanzielle Nachteile zu erleiden, selbst wenn Sie nicht verschuldet sind: So müssen Sie durch Steuern und Zinsanteile in den Preisen für die Verzinsung des Kapitals sorgen.
In solch einem System müssen die Probleme immer schneller zunehmen, weil für die Schuldnerseite die „Bedienung“ der Kredite mit der Zeit schwieriger wird. Da Unternehmen und Staat immer höhere Zinslasten zu tragen haben, muss „gespart“ werden: durch Entlassungen, Lohn- und Gehaltssenkungen, Nullrunden und Kürzungen im öffentlichen Bereich, wie bei Bildung und Kultur. Und wenn Private und Unternehmen sich nicht mehr ausreichend verschulden, springt der Staat ein – während 1950 nicht einmal 1 % des Bundeshaushaltes für den Schuldendienst aufgewandt wurden, sind es heute schon 30 %.
Eine Schuldenkrise ist damit nur eine Frage der Zeit.

Ein Crash droht und gefährdet Ihre Zukunft
Die Welt befindet sich im heutigen Wirtschaftssystem in einem Teufelskreislauf aus Börsenkrach, Bankenkrach, Wirtschaftszusammenbruch und Krieg, der so lange andauern wird, wie man nicht aus der Geschichte lernt und den Ursachen nachgeht.
Mit diesem explosiven Zinssystem stehen uns mit Sicherheit turbulente Zeiten bevor. Immer schneller dürften sich die Ereignisse überschlagen, immer mehr werden die Verantwortlichen wahrscheinlich die Kontrolle verlieren. Was uns vor allem droht, ist eine Deflation, verbunden mit einem kriegerischen Zeitalter.
Doch könnte die Welt auch ohne einen Crash durch eine stabile Währung zu einer friedlicheren und gerechteren Zukunft finden. Leider sind diese Lösungen noch relativ unbekannt.! Nur wer die Hintergründe kennt und versteht, kann sich selbst vor Schaden bewahren und zu einer besseren Ordnung beitragen.

Mehr zum Thema finden Sie auch unter www.geldcrash.de


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