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Forum: Der Wahlkampf der anderen
Moderiert von: Bodo, revolutionsound
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Der Wahlkampf der anderen >> Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?

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1. Peter101, 23.12, 23:22 (Start) 
  2. revolutionsound, 24.12, 11:30 (1) 
    3. Peter101, 24.12, 13:48 (2)  *
      4. revolutionsound, 25.12, 13:26 (3)  *
  5. Bodo, 24.12, 15:55 (2) 
    6. revolutionsound, 25.12, 13:33 (5) 
      7. Bodo, 25.12, 22:19 (6) 
8. Bodo, 24.12, 15:39 (1) 
9. Peter101, 24.12, 16:57 (8) 
  10. Bodo, 25.12, 00:58 (9) 
    11. Peter101, 26.12, 15:47 (10) 
      12. Bodo, 26.12, 17:34 (11) 

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Angezeigtes Thema: 'Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Peter101 (Rang: Neuling)   Beiträge: 4
Mitglied seit: 23.12.2003
Geschrieben am: 24.12.2003 um 13:48 (1317 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Hallo revolutionsound,

Über die Mitgliederzahl kann ich nichts sagen, da ich selbst nicht Mitglied bin. Über die Zeitschrift Humanwirtschaft werden Informationen über das Währungssystem bwz. dessen Folgen erläutert.

Belegt ist es im "Experiment von Wörgl" findest Du im Netz.

Bernhard Lietaer erläutert das Finanzwesen in seinen Büchern: "Das Geld der Zukunft" bzw. "Mysterium Geld". (War an der belgischen Zentralbank Obergeldregeler und unterrichtet darüber archetypische Psychologe) http://www.futuremoney.de

Das mit dem Geld versteht man gar nicht so gleich. Aber Mathematik an sich, hilft es zu verstehen. Politik steht da im Hintergrund, weil Politik an der Mathematik an sich auch nichts ändern kann. Es sei denn, man beschließt ein anderes Währungssystem mit anderen mathematischen Regeln einzuführen. Das ändert zwar auch nicht die Mathematik an sich, aber die Regeln in Geldsystem.

Tauschringe sind prima, aber mein Vermieter will immer nur Geld von mir dafür tauschen, dass er mich in seinen heiligen Hallen residieren lässt, der Gute! Gut damit scheffelt er immer mehr Geld und kann von dem Geld was andere Menschen erarbeiten wieder Wohnungen bauen lassen, von den Menschen sogar, die wiederum in diesen Wohnungen wohnen dürfen und wieder dem Vermieter Geld bezahlen dürfen, dass sie dort wohnen dürfen und das obwohl sie mit ihrer eigenen Hände arbeit diesen Wohnraum schafften, während sich der Vermieter gerade die Eier vergolden lässt.
Und das Finanzamt und der Supermarkt und bald die Ärzte und die Schulen etc., wollen alle Bares tauschen, gegen Wohnen, Nahrung, Gesundheit etc.pp.

Viele Grüße Peter!

Hier noch ein Zitat:

Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen!
(...oder – Wo das ganze Geld hin ist...?)


So lauten die Worte derjenigen, die als neuen Sündenbock der Finanzprobleme des Staates und dem „Rest der Welt“ die Arbeitslosen oder auch jeden anderen beliebigen Sündenbock auserkoren haben. Deshalb soll über geringeres Arbeitslosengeld mehr Druck auf diese ausgeübt werden, um sie „in den Arbeitsmarkt einzugliedern“. Dass einfach nicht genug Arbeit vorhanden ist, da die Technologie und Automatisierung der letzten Jahre und Jahrzehnte menschliche Arbeit überflüssig macht, wird dabei schlicht ignoriert.
„Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen“, gilt jedoch nicht für die Empfänger sogenannter „leistungsloser Einkommen“, zu denen die Kapitalrente gehört: Wer einem anderen Kapital zur Verfügung stellt, erhält dafür eine Vergütung, den Zins. Es soll hier keine Wertung wie „gerecht“ oder „ungerecht“ vorgenommen werden, es soll nur gezeigt werden, welche wirtschaftlichen Folgen diese leistungslosen Einkommen nach sich ziehen.
In einer Volkswirtschaft vermehren sich Vermögen nicht von allein, sondern den Betrag, um den sich ein Vermögen vergrößert, muss derjenige erarbeiten, der sich dieses Vermögen (z.B. für Investitionen) geliehen hat. Ein Teil des Volkseinkommens fließt somit in Form von Kapitaleinkommen an die Vermögensbesitzer – und vergrößert deren Vermögen. Dieses Vermögen muss, sofern bei einer Bank zu positivem Zinssatz angelegt wird, von dieser als Schulden in den Markt gedrückt werden.
Würde die Bank keinen Schuldner finden, müsste sie die Zins-Kosten sonst ja selbst tragen. Mit der Vergrößerung der Vermögen auf der einen Seite entsteht also eine Verschuldung in gleicher Höhe auf der anderen Seite.
Man stelle sich eine Volkswirtschaft vor, die nicht wächst, also Jahr für Jahr dieselben Werte produziert. Innerhalb dieser Volkswirtschaft wachsen aufgrund ewig positivem Zinssatz jedoch die Vermögen und damit die Schulden unaufhörlich. Da das Gesamteinkommen in dieser Volkswirtschaft jedoch konstant ist, muss mit wachsendem Kapitaleinkommen das Arbeitseinkommen sinken. Diese Volkswirtschaft kollabiert ab einem bestimmten Zeitpunkt, da den arbeitenden Menschen immer weniger ihres erarbeiteten Vermögens zur Verfügung steht und ein immer größer werdender Teil an die Kapitalbesitzer fließt, die jedoch gar nicht mehr wissen, wie sie ihr Einkommen konsumieren sollen. Um zu überleben, steht eine Volkswirtschaft allein aus Gründen eines ewig positiven Zinssatzes vor einem Wachstumszwang. Doch auch eine wachsende Volkswirtschaft ist nicht vor dem Zusammenbruch sicher. Ab einem bestimmten Zeitpunkt beginnt selbst in einer wachsenden Volkswirtschaft das Arbeitseinkommen real zu schrumpfen – um die überproportional und expotenziell wachsenden Kapitaleinkommen bedienen zu können.
Wer mehr Wachstum fordert, muss also ein Wirtschaftswachstum anstreben, welches mindestens in Höhe des Geldmarktzinses wächst.
Jedoch zeigt sich jetzt, dass die Geldvermögen stärker wachsen, als das Volkseinkommen und somit die leistungslosen Kapitaleinkommen die Arbeitseinkommen auffressen. Wenn unsere Wirtschaft also z.B. mit 5% wachsen soll, um mit dem Vermögenswachstum Schritt zu halten, so würden wir künftig alle 14 Jahre das Doppelte von heute produzieren: 2017 also 48.000 Euro pro Kopf. Das klingt nur auf den ersten Blick wünschenswert, denn es würde doppelt so viele Autos, Fernseher, Energie und damit vermutlich auch doppelt so viel Kohlendioxid bedeuten. Haben wir uns das gründlich überlegt?

http://www.futuremoney.de






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Antworten:
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 25.12.2003 um 13:26 (1264 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi,

Am 2003-12-24 13:48 hat Peter101 geschrieben:

Hallo revolutionsound,

Über die Mitgliederzahl kann ich nichts sagen, da ich selbst nicht Mitglied bin. Über die Zeitschrift Humanwirtschaft werden Informationen über das Währungssystem bwz. dessen Folgen erläutert.

Belegt ist es im "Experiment von Wörgl" findest Du im Netz.

Das Experiment Der Staat machte einen Strich durch die Rechnung.
Im Geschichtsunterricht (vor etwa zehn Jahren) haben wir dieses Experiment von Wörgl angesprochen.

Bernhard Lietaer erläutert das Finanzwesen in seinen Büchern: "Das Geld der Zukunft" bzw. "Mysterium Geld". (War an der belgischen Zentralbank Obergeldregeler und unterrichtet darüber archetypische Psychologe) http://www.futuremoney.de

Das mit dem Geld versteht man gar nicht so gleich. Aber Mathematik an sich, hilft es zu verstehen. Politik steht da im Hintergrund, weil Politik an der Mathematik an sich auch nichts ändern kann. Es sei denn, man beschließt ein anderes Währungssystem mit anderen mathematischen Regeln einzuführen. Das ändert zwar auch nicht die Mathematik an sich, aber die Regeln in Geldsystem.

Braucht man dazu nicht auch ein wenig VWL-Kenntnisse? Jetzt ist Weihnachten um, die Hochzeit für die Konsumtempel: vielleicht hätte ich mir ein Standardwerk schenken lassen sollen. ;->

Tauschringe sind prima, aber mein Vermieter will immer nur Geld von mir dafür tauschen, dass er mich in seinen heiligen Hallen residieren lässt, der Gute! Gut damit scheffelt er immer mehr Geld und kann von dem Geld was andere Menschen erarbeiten wieder Wohnungen bauen lassen, von den Menschen sogar, die wiederum in diesen Wohnungen wohnen dürfen und wieder dem Vermieter Geld bezahlen dürfen, dass sie dort wohnen dürfen und das obwohl sie mit ihrer eigenen Hände arbeit diesen Wohnraum schafften, während sich der Vermieter gerade die Eier vergolden lässt.

Sicherlich ist ja alles nur Tausch und die Wohnungen und die Menschen verschleissen, und das Geld darf verrunzelt sein und hat doch den Wert, der darauf steht.
Es gibt nur wenige Wohnungen, die in ein 'Tauschnetz' einbezogen sind. Und letztendlich können sie von den herkömmlichen Geldsystemen nicht gänzlich unabhängig sein.

Und das Finanzamt und der Supermarkt und bald die Ärzte und die Schulen etc., wollen alle Bares tauschen, gegen Wohnen, Nahrung, Gesundheit etc.pp.

Tja, wo pachtet man nur die Gesundheit? Mit Krankheit lassen sich Geschäfte machen..

Viele Grüße Peter!

Hier noch ein Zitat:

Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen!
(...oder – Wo das ganze Geld hin ist...?)

Der Satz steht ja in 'Gegenwart'. Kann der nicht nach hinten losgehen? :->

So lauten die Worte derjenigen, die als neuen Sündenbock der Finanzprobleme des Staates und dem „Rest der Welt“ die Arbeitslosen oder auch jeden anderen beliebigen Sündenbock auserkoren haben. Deshalb soll über geringeres Arbeitslosengeld mehr Druck auf diese ausgeübt werden, um sie „in den Arbeitsmarkt einzugliedern“. Dass einfach nicht genug Arbeit vorhanden ist, da die Technologie und Automatisierung der letzten Jahre und Jahrzehnte menschliche Arbeit überflüssig macht, wird dabei schlicht ignoriert.

Ein Rätsel in der Argumentationskette ist mir auch, wie verlängerte Arbeitszeiten helfen sollten. Das schafft doch keine Arbeitsplätze.

„Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen“, gilt jedoch nicht für die Empfänger sogenannter „leistungsloser Einkommen“, zu denen die Kapitalrente gehört: Wer einem anderen Kapital zur Verfügung stellt, erhält dafür eine Vergütung, den Zins. Es soll hier keine Wertung wie „gerecht“ oder „ungerecht“ vorgenommen werden, es soll nur gezeigt werden, welche wirtschaftlichen Folgen diese leistungslosen Einkommen nach sich ziehen.
In einer Volkswirtschaft vermehren sich Vermögen nicht von allein, sondern den Betrag, um den sich ein Vermögen vergrößert, muss derjenige erarbeiten, der sich dieses Vermögen (z.B. für Investitionen) geliehen hat. Ein Teil des Volkseinkommens fließt somit in Form von Kapitaleinkommen an die Vermögensbesitzer – und vergrößert deren Vermögen. Dieses Vermögen muss, sofern bei einer Bank zu positivem Zinssatz angelegt wird, von dieser als Schulden in den Markt gedrückt werden.

Sie wirtschaftet mit dem Geld.

Würde die Bank keinen Schuldner finden, müsste sie die Zins-Kosten sonst ja selbst tragen. Mit der Vergrößerung der Vermögen auf der einen Seite entsteht also eine Verschuldung in gleicher Höhe auf der anderen Seite.

Braucht sie grundsätzlich dazu Schuldner?

Um zu überleben, steht eine Volkswirtschaft allein aus Gründen eines ewig positiven Zinssatzes vor einem Wachstumszwang. Doch auch eine wachsende Volkswirtschaft ist nicht vor dem Zusammenbruch sicher. Ab einem bestimmten Zeitpunkt beginnt selbst in einer wachsenden Volkswirtschaft das Arbeitseinkommen real zu schrumpfen – um die überproportional und expotenziell wachsenden Kapitaleinkommen bedienen zu können.

Status quo...

Wer mehr Wachstum fordert, muss also ein Wirtschaftswachstum anstreben, welches mindestens in Höhe des Geldmarktzinses wächst.
Jedoch zeigt sich jetzt, dass die Geldvermögen stärker wachsen, als das Volkseinkommen und somit die leistungslosen Kapitaleinkommen die Arbeitseinkommen auffressen. Wenn unsere Wirtschaft also z.B. mit 5% wachsen soll, um mit dem Vermögenswachstum Schritt zu halten, so würden wir künftig alle 14 Jahre das Doppelte von heute produzieren: 2017 also 48.000 Euro pro Kopf. Das klingt nur auf den ersten Blick wünschenswert, denn es würde doppelt so viele Autos, Fernseher, Energie und damit vermutlich auch doppelt so viel Kohlendioxid bedeuten. Haben wir uns das gründlich überlegt?

In der BRD sinkt der pro-Kopf-Energieverbrauch, anders als in den meisten Ländern. Ist doch phänomenal. Allerdings wurden im Osten viele Häuser gebaut, die jetzt wieder abgerissen werden. Es lässt sich wahrscheinlich nicht so einfach rechnen. Wollte man das System ändern, müsste man dann nicht autark sein?

http://www.futuremoney.de

Was nun - sollten die Märkte wieder lokaler werden? Sollten man armen Ländern Hilfe zur Selbsthilfe leisten? Und wenn sie keine Lust auf Weltmarkt haben - sie einfach lassen? Das wär doch auch mal was.

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Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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