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Forum: Der Wahlkampf der anderen
Moderiert von: Bodo, revolutionsound
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Der Wahlkampf der anderen >> Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?

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1. Peter101, 23.12, 23:22 (Start) 
  2. revolutionsound, 24.12, 11:30 (1)  *
    3. Peter101, 24.12, 13:48 (2)  *
      4. revolutionsound, 25.12, 13:26 (3) 
  5. Bodo, 24.12, 15:55 (2)  *
    6. revolutionsound, 25.12, 13:33 (5) 
      7. Bodo, 25.12, 22:19 (6) 
8. Bodo, 24.12, 15:39 (1) 
9. Peter101, 24.12, 16:57 (8) 
  10. Bodo, 25.12, 00:58 (9) 
    11. Peter101, 26.12, 15:47 (10) 
      12. Bodo, 26.12, 17:34 (11) 

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Angezeigtes Thema: 'Was halten Sie von der Humanwirtschaftspartei?'
Beitrag Nummer 2 plus 2 Antworten

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 24.12.2003 um 11:30 (3836 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-12-23 23:22 hat Peter101 geschrieben:

Immer mehr Menschen spüren,
dass an unserem Wirtschaftssystem
etwas nicht stimmt.
Überall fehlt plötzlich das Geld.
Was steckt dahinter?

Vier Prozent Wachstum bedeutet ein Boom, null Prozent eine Krise...

In den Zeitungen steht, dass der Staat sparen muss und dass die Krankenkassen sparen müssen und dass die Ärzte sparen müssen und dass die Natur und die Tiere leiden müssen und dass die Firmen fusionieren müssen und dass sie Arbeitsplätze abbauen müssen und dass die Sozialleistungen reduziert und die Renten reformiert und öffentliche Versorger privatisiert werden müssen und Familien die Mieten nicht mehr bezahlen können und dass immer mehr Menschen den Druck nicht mehr aushalten können oder krank oder gewalttätig werden wie die Kids in den Klassenzimmern und die Nazi-Gröler auf den Straßen.

Wollen wir mal den Zinsen nicht alles zuschieben, da gehört schon mehr dazu.

Dabei sagt die offizielle Statistik, dass das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 1991 auf das 22fache und das Geldvermögen auf das 75fache gestiegen ist. Wo ist dieser Reichtum geblieben?

Das Brötchen kostete einst einen Groschen.

In manchen Zeitungen steht auch, dass es eine nie da gewesene“ Umverteilung von unten nach oben“ gibt und dass die Schere zwischen Reich und Arm immer weiter auseinander geht und dass die Leute sich abrackern und dass die Banken und ihre Geldgeber immer mehr abzocken und dass die Geldvermögen exakt wie die Schulden ansteigen und dass wir immer mehr leisten müssen und dass wir immer mehr „Wirtschaftswachstum“ brauchen und dass es soviel Wachstum gar nicht geben kann, weil man die Welt nicht vergrößern kann.

Dabei geht es uns ja noch vergleichsweise gut. Wenn man sich die Stimmung in der Bevölkerung anschaut, so sehr Krise ist es nun auch wieder nicht. Sie manchmal einfach ein wenig zu viel beschworen. Aber sicher ist: wirtschaftlich hat man in den Grenzen der BRD schon bessere Zeiten erlebt.

Wie funktioniert diese Geldverschiebung von unten nach oben? Das steht nicht in den Zeitungen. Da steht nicht, dass die Verschuldung reicher wie armer Staaten immer mehr aus Zinslasten besteht und dass diese Zinseszinsentwicklung viel schneller als die Gesamtleistung der Volkswirtschaften und auch viel schneller als die individuellen Leistungen ist und dass so etwas immer in Katastrophen geendet hat.

Nicht einmal die Globalisierungsgegner kritisieren das?!

Trotzdem reden die Roten und die Grünen und die Schwarzen und die anderen weiterhin vom „Wirtschaftswachstum“ und pfuschen weiterhin nur an den Symptomen herum und haben weiterhin das Sagen, aber keine Antwort auf diese Fragen:

Dabei schüren sie gerne Patriotismus.

Wohin führt es, wenn Schulden durch Zinsen und Zinseszinsen automatisch immer steiler in absurde Höhen steigen?

Wie soll es möglich sein, diese extreme Schuldenvermehrung durch immer mehr „Wirtschaftswachstum“ zu kompensieren, das nur durch die rigorose Ausbeutung von Mensch und Natur vorangetrieben werden kann?

Wie wäre es mit einer 'Wirtschaft des Genug'?

Aber darüber spricht man nicht. Die Wirtschaftsprofessoren nicht, die Politiker nicht und die Medien nicht. Physiker und andere Praktiker wissen, dass kein System sein eigenes Dauerwachstum überlebt. Und Mediziner wissen es vom Krebs. Nur die etablierten Wirtschaftswissenschaftler wollen immer noch nichts davon wissen. Keiner will wahr haben, was amtliche Zahlen aussagen, nämlich dass die von einer Volkswirtschaft aufzubringenden Zinslasten immer nur „am Anfang“ erträglich sind („Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre), dann aber immer steiler ansteigen und zuletzt wie jetzt im Senkrechtsteilflug explodieren. Deshalb sind so viele öffentliche und private Kassen leer. Deshalb fehlt jetzt überall das Geld.
So entstanden und entstehen extreme Privatvermögen auf der einen Seite und dadurch extreme Schulden auf der anderen Seite. Und die müssen von denen „bedient“ werden, die arbeiten. Der Zins wirkt dabei wie ein „Mega-Geldstaubsauger“, der alles von unten nach oben schlürft. Wie viel eigentlich?

Jetzt bitte aufgepasst:

In jedem Waren und Dienstleistungspreis sind Zinsen einkalkuliert, die natürlich bei den Investitionen für Herstellung und Transport anfallen. Im Durchschnitt ist das rund ein Drittel (!) von jedem Endverkaufspreis. Also: Alle zahlen weit mehr Zinsen, als sie wissen. Täglich. Bei jedem Einkauf. Erst wenn jemand mehr als rund 150.000 Euro „zinsgünstig“ angelegt hat, bekommt er mehr Zinsen, als er insgesamt selbst zahlt. Und das gelingt nur wenigen, nämlich nur 10% aller deutschen Haushalte.

Immer mehr Menschen spüren, dass an unserem Geld- und Wirtschaftssystem etwas nicht stimmt. Der Ausbeutungsdruck der Geldmächtigen betreibt und übertreibt inzwischen schon wieder das tödliche Spiel, das immer wieder zu Massenelend, Aufruhr und Krieg geführt hat. – Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Ja. Und der wäre sogar einfach. Lesen Sie das clevere Reformprogramm der Humanwirtschaftspartei – ein Programm mit ebenso konkreten wie einfach machbaren Maßnahmen. Hier folgt eine kurze Zusammenfassung.

Jeder weiß: Wenn Geld nicht zirkuliert, sackt das Wirtschaftssystem zusammen. Richtig. Deshalb muss der Umlauf des Geldes gesichert werden. Richtig. Nach offizieller Ansicht hat der Zins die Funktion der Geldumlaufsicherung. Falsch. Das Zinssystem ist so wiedersinnig wie eine Parkuhr, die Geld auszahlt dafür, dass man wieder wegfährt, statt Gebühren für das Parken zu verlangen. Mehr noch: Die Geldparker wollen auch noch mindestens 5 bis 6 % Zinsen dafür, dass sie ihr Geld wieder in den „fließenden Verkehr“ geben. Sonst parken sie ihr Geld, bis der Zins wieder „stimmt“. Diese widersinnige Rolle des Zinses führt zu immer neuen Konjunkturkrisen. Der Zins ist also kein Mittel zur Umlaufsicherung.

Gibt es dazu Studien, die im Netz veröffentlicht sind?

Wir wollen den Zins gar nicht verbieten, sondern nur eine andere Art der Umlaufsicherung des Geldes einführen, nämlich eine „Parkgebühr“ für Geld. Dadurch hätte jeder Geldbesitzer ein Interesse daran, sein Geld so schnell wie möglich wieder in Umlauf zu bringen. Und dadurch würden ganz von allein die Zinsen wieder sinken. Diese Umlaufsicherung könnte die Bundesbank jederzeit und einfach realisieren, ohne die gewohnten anderen Abläufe im Geld- und Wirtschaftssystem zu verändern.

Was würde passieren? Eine Kettenreaktion von Vorteilen für alle:

Zuerst steigt das Kapitalangebot. Dadurch sinken die Zinsen. Wenn die Zinsen sinken, sinken auch die Preise, weil die Anbieter von Waren und Leistungen weniger Kapitalkosten haben, die sie in ihre Preise einkalkulieren müssen. Wenn die Preise sinken, wächst die Kaufkraft. Wenn die Kaufkraft höher ist, kann die Arbeitszeit reduziert werden. Und das ist der in Zukunft einzig mögliche Weg zur Vollbeschäftigung und zur Lösung vieler anderer gesellschaftlicher Probleme.

Wären durch Zinsen kein Gewinn mehr zu machen, würde sich das Spekulationskapital auf Grund und Boden konzentrieren. Boden ist aber ein unvermehrbares Gut wie Luft und Licht, das niemandem privat gehören kann. Wir wollen deshalb eine Umwandlung des privaten Boden-Eigentumsrechts in privates Bodennutzungsrecht in Form von Pacht- Erbbaurecht gegen eine Bodennutungsgebühr. Gebäude sollten Eigentum bleiben wie bisher. Für diese Reform müssten nur seit 1990 schon gesetzlich verankerten öffentlichen Vorkaufsrechte weiter ausgeschöpft werden. Nach einer Geldreform würden sich auch die kommunalen Kassen wieder füllen. So einfach wäre das. Und keiner käme zu kurz dabei.

Ist dies 'im Kleinen' schon belegt worden? Wie wäre es mit 'Tauschhandel'? Du hast sicherlich schon von Tauschnetzen schon gehört oder gelesen. Tauschnetze dürften doch den 'Terms of Trade' einen Tritt in eine gerechtere Richtung verpassen.

Was würde passieren? Eine Kettenreaktion mit Vorteilen für alle:

Zuerst einmal würde sich das Angebot an verfügbarem Boden vergrößern. Damit hört die Grundstücksspekulation auf und damit hören auch die spekulationsbedingten Skandale auf wie zum Beispiel leer stehende Häuser, Baulücken in Ballungsräumen, Abbruch sanierungsfähiger Altbauten, Wuchermieten und mehr.

Für jede und jeden, der diese Zusammenhänge besser durchschauen und daran mitwirken will, dass die Not gewendet wird, gibt es die Humanwirtschaftspartei. Wir sind die einzige Partei mit diesem konkreten Programm für eine menschlichere Marktwirtschaft. Wollen Sie etwas dazu beitragen? Überlassen Sie das Feld nicht weiterhin den anderen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich noch genauer. Unsere Adresse:

Humanwirtschaftspartei, Bundesgeschäftsstelle
Humboldtstraße 108

90459 Nürnberg
Telefon (0911) 4300771, Telefax (0911) 4300772
http://www.Humanwirtschaft.org,

Hier noch zwei Adressen:
http://www.futuremoney.de
http://www.hyperkommunikation.ch/personen/watzlawick.htm

Viele Grüße Peter

Neugierige Frage. Wie viele Mitglieder habt ihr?

Viele Grüße
revolutionsound

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Peter101 (Rang: Neuling)   Beiträge: 4
Mitglied seit: 23.12.2003
Geschrieben am: 24.12.2003 um 13:48 (1323 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hallo revolutionsound,

Über die Mitgliederzahl kann ich nichts sagen, da ich selbst nicht Mitglied bin. Über die Zeitschrift Humanwirtschaft werden Informationen über das Währungssystem bwz. dessen Folgen erläutert.

Belegt ist es im "Experiment von Wörgl" findest Du im Netz.

Bernhard Lietaer erläutert das Finanzwesen in seinen Büchern: "Das Geld der Zukunft" bzw. "Mysterium Geld". (War an der belgischen Zentralbank Obergeldregeler und unterrichtet darüber archetypische Psychologe) http://www.futuremoney.de

Das mit dem Geld versteht man gar nicht so gleich. Aber Mathematik an sich, hilft es zu verstehen. Politik steht da im Hintergrund, weil Politik an der Mathematik an sich auch nichts ändern kann. Es sei denn, man beschließt ein anderes Währungssystem mit anderen mathematischen Regeln einzuführen. Das ändert zwar auch nicht die Mathematik an sich, aber die Regeln in Geldsystem.

Tauschringe sind prima, aber mein Vermieter will immer nur Geld von mir dafür tauschen, dass er mich in seinen heiligen Hallen residieren lässt, der Gute! Gut damit scheffelt er immer mehr Geld und kann von dem Geld was andere Menschen erarbeiten wieder Wohnungen bauen lassen, von den Menschen sogar, die wiederum in diesen Wohnungen wohnen dürfen und wieder dem Vermieter Geld bezahlen dürfen, dass sie dort wohnen dürfen und das obwohl sie mit ihrer eigenen Hände arbeit diesen Wohnraum schafften, während sich der Vermieter gerade die Eier vergolden lässt.
Und das Finanzamt und der Supermarkt und bald die Ärzte und die Schulen etc., wollen alle Bares tauschen, gegen Wohnen, Nahrung, Gesundheit etc.pp.

Viele Grüße Peter!

Hier noch ein Zitat:

Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen!
(...oder – Wo das ganze Geld hin ist...?)


So lauten die Worte derjenigen, die als neuen Sündenbock der Finanzprobleme des Staates und dem „Rest der Welt“ die Arbeitslosen oder auch jeden anderen beliebigen Sündenbock auserkoren haben. Deshalb soll über geringeres Arbeitslosengeld mehr Druck auf diese ausgeübt werden, um sie „in den Arbeitsmarkt einzugliedern“. Dass einfach nicht genug Arbeit vorhanden ist, da die Technologie und Automatisierung der letzten Jahre und Jahrzehnte menschliche Arbeit überflüssig macht, wird dabei schlicht ignoriert.
„Wer nicht arbeitet, soll auch nichts kriegen“, gilt jedoch nicht für die Empfänger sogenannter „leistungsloser Einkommen“, zu denen die Kapitalrente gehört: Wer einem anderen Kapital zur Verfügung stellt, erhält dafür eine Vergütung, den Zins. Es soll hier keine Wertung wie „gerecht“ oder „ungerecht“ vorgenommen werden, es soll nur gezeigt werden, welche wirtschaftlichen Folgen diese leistungslosen Einkommen nach sich ziehen.
In einer Volkswirtschaft vermehren sich Vermögen nicht von allein, sondern den Betrag, um den sich ein Vermögen vergrößert, muss derjenige erarbeiten, der sich dieses Vermögen (z.B. für Investitionen) geliehen hat. Ein Teil des Volkseinkommens fließt somit in Form von Kapitaleinkommen an die Vermögensbesitzer – und vergrößert deren Vermögen. Dieses Vermögen muss, sofern bei einer Bank zu positivem Zinssatz angelegt wird, von dieser als Schulden in den Markt gedrückt werden.
Würde die Bank keinen Schuldner finden, müsste sie die Zins-Kosten sonst ja selbst tragen. Mit der Vergrößerung der Vermögen auf der einen Seite entsteht also eine Verschuldung in gleicher Höhe auf der anderen Seite.
Man stelle sich eine Volkswirtschaft vor, die nicht wächst, also Jahr für Jahr dieselben Werte produziert. Innerhalb dieser Volkswirtschaft wachsen aufgrund ewig positivem Zinssatz jedoch die Vermögen und damit die Schulden unaufhörlich. Da das Gesamteinkommen in dieser Volkswirtschaft jedoch konstant ist, muss mit wachsendem Kapitaleinkommen das Arbeitseinkommen sinken. Diese Volkswirtschaft kollabiert ab einem bestimmten Zeitpunkt, da den arbeitenden Menschen immer weniger ihres erarbeiteten Vermögens zur Verfügung steht und ein immer größer werdender Teil an die Kapitalbesitzer fließt, die jedoch gar nicht mehr wissen, wie sie ihr Einkommen konsumieren sollen. Um zu überleben, steht eine Volkswirtschaft allein aus Gründen eines ewig positiven Zinssatzes vor einem Wachstumszwang. Doch auch eine wachsende Volkswirtschaft ist nicht vor dem Zusammenbruch sicher. Ab einem bestimmten Zeitpunkt beginnt selbst in einer wachsenden Volkswirtschaft das Arbeitseinkommen real zu schrumpfen – um die überproportional und expotenziell wachsenden Kapitaleinkommen bedienen zu können.
Wer mehr Wachstum fordert, muss also ein Wirtschaftswachstum anstreben, welches mindestens in Höhe des Geldmarktzinses wächst.
Jedoch zeigt sich jetzt, dass die Geldvermögen stärker wachsen, als das Volkseinkommen und somit die leistungslosen Kapitaleinkommen die Arbeitseinkommen auffressen. Wenn unsere Wirtschaft also z.B. mit 5% wachsen soll, um mit dem Vermögenswachstum Schritt zu halten, so würden wir künftig alle 14 Jahre das Doppelte von heute produzieren: 2017 also 48.000 Euro pro Kopf. Das klingt nur auf den ersten Blick wünschenswert, denn es würde doppelt so viele Autos, Fernseher, Energie und damit vermutlich auch doppelt so viel Kohlendioxid bedeuten. Haben wir uns das gründlich überlegt?

http://www.futuremoney.de






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Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 24.12.2003 um 15:55 (1339 mal angezeigt)   ( 2. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2003-12-24 11:30 hat revolutionsound geschrieben:

Dabei sagt die offizielle Statistik, dass das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 1991 auf das 22fache und das Geldvermögen auf das 75fache gestiegen ist. Wo ist dieser Reichtum geblieben?

Das Brötchen kostete einst einen Groschen.

Und die Leute haben 1DM pro Stunde verdient (-;
Es aussagekräftigere Möglichkeiten, damals und heute in einen Bezug zu setzen. Z.B. wie lang muss heute jemand für ein Brot oder ein Auto arbeiten und
wie lange früher? Dann kommen wir heute ganz günstig weg - noch.


Dabei geht es uns ja noch vergleichsweise gut. Wenn man sich die Stimmung in der Bevölkerung anschaut, so sehr Krise ist es nun auch wieder nicht. Sie manchmal einfach ein wenig zu viel beschworen. Aber sicher ist: wirtschaftlich hat man in den Grenzen der BRD schon bessere Zeiten erlebt.

Schlimm ist, daß es vor allem die trifft (Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger etc.), die ohnehin schon wenig haben.


Wie funktioniert diese Geldverschiebung von unten nach oben? Das steht nicht in den Zeitungen. Da steht nicht, dass die Verschuldung reicher wie armer Staaten immer mehr aus Zinslasten besteht und dass diese Zinseszinsentwicklung viel schneller als die Gesamtleistung der Volkswirtschaften und auch viel schneller als die individuellen Leistungen ist und dass so etwas immer in Katastrophen geendet hat.

Nicht einmal die Globalisierungsgegner kritisieren das?!

Die gröhlen doch nur <-:




_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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