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Angezeigtes Thema: 'Stoiber kämpft'
Beitrag Nummer 7 plus 0 Antworten

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: Kunstguerilla (Rang: Moderator)   Beiträge: 508
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 14.02.2002 um 09:54 (670 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Lieber Martin!

Ich erlaube mir, es wieder zu einem Teil zusammen zu packen

Und die Rahmenbedingungen sind fürchterlich. Wenn man schon sieht, wie auf Bundes-Länderebene gegenüber Ansiedelungen von Unternehmen gepokert wird - und man sich schrecklich gegenseitig unterbietet. Das ist sowas von kontraproduktiv.

Es stimmt eben insgesamt nicht(s). Und ich sehe als Hauptgrund dafür das, was die Globalisierungskritiker an erster Stelle am neoliberalen Markt kritisieren: Die Entwicklung ist demokratisch nicht beeinflusst, sondern vollzieht sich scheinbar nach eigenen (selbstgemachten) Gesetzen. So geht das nicht. Man kann als Unternehmen nicht einerseits die Ressourcen einer Gesellschaft nutzen (Arbeitskraft, Verkehrsinfrastruktur, (Aus-)Bildung, Sicherheit), andererseits sich aber kaum bis gar nichts zurück zu geben.
Und das Gepokere um Ansiedlung oder Arbeitsplatzstreichungen kann ich nicht mehr hören. Die grossen Unternehmen richten sich doch sowieso nicht nach dem, was von Aussen an Forderungen gestellt und an Angeboten unterbreitet wird.

Aber auch zwischen den europäischen Staaten: Wenn in Berlin die Borsigwerke 5.000 Leute entlassen, um den Standort in Spanien neu zu eröffnen. Da werfen also Haushalte ihre Einnahmen raus, die dann an anderen Stellen wieder sehr fehlen - und sei es eben im Kulturbereich. Da heißts dann wieder: Wir "alle" müssen sparen.

Weil Unternehmen nur an ihrem eigenen Vorteil interessiert sind und die Politik sich danach richtet. Es ist doch eh egal, was Politik macht, die Unternehmen betreiben ihre Politik. Schlimm das ... und da macht es auch keinen Unterschied, ob rot-grün, gelb-schwarz oder kunterbunt.

Ich kann das alles nur unterschreiben. Und unter einem Stoiber wird das sicher nicht besser.

Das sicherlich nicht. So neoliberal sich die Grünen um Oswald Metzger inzwischen geben - die FDP könnte die Unternehmerfreundliche Politik sicherlich noch toppen.

Was ich nicht verstehe: Dass die Formel "Steuern senken für die Unternehmen schafft Arbeitsplätze" nicht aufgeht, müsste sich doch inzwischen herum gesprochen haben. Die Unternehmen optimieren lieber ihren Gewinn, wenn sie mehr einnehmen, anstatt zu investieren. Investieren und damit auch neue Arbeitsplätze schaffen die Unternehmen doch nur dann, wenn sie dadurch zu noch mehr Umsatz gelangen.

Es fehlt da allerdings beiden Parteien an einer durchdachten Analyse der Situation, die dann zu Lösungsansätzen führen könnte.

Das sehe ich ähnlich düster. Vielleicht sollte die Politik das erste mal seit Jahrzehnte einen anderen Weg einschlagen und die Industrie in die Verpflichtung nehmen, anstatt zu versuchen, deren Wünsche zu erfüllen.

Doch eben auch das mag eine Entwicklung der letzten 10 Jahre gewesen sein: das Hinnehmen der Forderungen der Großkonzerne.

Und dazu: Das hirnrissige Vertrauen darauf, die Großkonzerne würden als Gegenleistungen für die Gaben der Politik ihre eigenen Versprechungen einhalten.
Die Tarifpolitik hat es doch gezeigt: Die von den Unternehmen geforderten moderaten Lohnrunden haben nicht dazu geführt, dass sich entscheidendes bewegt hätte in Sachen Arbeitsmarkt.

Beispielhaft waren ja auch die Startup-Probleme der zwei letzten Jahre. Selbstausbeutung wurde als große Tugend verlauft ... und der Schutz der Angestellten war danach nix wert.

Es ist eben auch eine falsche Denke, die Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsmarktpolitik nach den Großunternehmen auszurichten. Wer sind denn die schon? Ein Bruchteil der produzierenden Kraft hier. Der ganz grosse Teil der Produzierenden und der Arbeitsplätze bietenden ist der Mittelstand. Also: Weg mit den Vorteilen für die an der Gesellschaft desinteressierte Großindustrie - hin zum Mittelstand. Vor allem müsste es wieder gefördert werden, dass sich Menschen selbständig machen. An fehlenden Ideen kann es nicht liegen. Schon einmal versucht, bei einer Bank Geld für die Gründung eines kleinen Unternehmens zu erhalten? Die lachen Dich aus und behandeln Dich wie einen Assozialen. Statt dessen schieben sie Leuten wie Schneider Millionen zu und bezeichnen das als Peanuts.
Wer gebietet denn endlich mal den Banken einhalt?! Das sind doch die wirklichen Bremser in Sachen Entwicklung.

Ich weiß zwar nicht, was Rezession ist (ehrlich - ich frag gleich mal Mr. Check): Aha: "konjunkturelle Abschwungphase mit rückläufigem Investitionsumfang und sinkender Produktion."

Gut, ne?

Nur: Was heißt das, ist das gottgegeben, kommt eben vor ... oder was. Das wär doch wohl falsch. Aber leider bin ich kein Volkswirtschaftler oder Ökonom. Bitte um Aufklärung.

Ich bin auch kein Volkswirtschaftler oder Ökonom, habe aber eine kaufmännische Lehre absolviert
Aber wir müssen dazu keinen Ökonom befragen, sondern eher einen Psychologen. Was man feststellen kann, ist doch dies:
Da macht ein Land weniger Gewinn - wohlgemerkt, Gewinn! Das heisst "Plus" - wie noch im Vorjahr, plötzlich purzeln die Aktionkurse, die Firmen entlassen zig Arbeitnehmer und alle schreien um Hilfe.

Das ist doch nicht mehr zu verstehen, was soll all dieses virtuelle Geld, das keiner je in Händen halten wird? Da gibt es einen Terroranschlag, der mit Flugzeugen verübt wurde, daraufhin meinen Börsianer, die Lufthansa sei jetzt weniger Kapital wert, die Aktie sackt und Lufthansa stellt Leute aus.

Also, normal ist das alles nicht mehr

Grüße, Andreas.


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