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mehr-demokratie-wagen.de: Foren-Beitrag

Forum: Wahlkampf allgemein
Moderiert von: Bodo, revolutionsound
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mehr-demokratie-wagen.de Forum Index >> Wahlkampf allgemein >> Anschlag als Aufmacher im Werbespot

Thread-View:
1. revolutionsound, 07.03, 23:05 (Start) 
  2. Bodo, 08.03, 23:50 (1) 
    3. revolutionsound, 09.03, 01:29 (2)  *
      4. Bodo, 09.03, 22:04 (3)  *
        5. revolutionsound, 09.03, 23:56 (4) 
          6. Bodo, 10.03, 00:34 (5) 

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Angezeigtes Thema: 'Anschlag als Aufmacher im Werbespot'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 09.03.2004 um 01:29 (1253 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2004-03-08 23:50 hat Bodo geschrieben:

Am 2004-03-07 23:05 hat revolutionsound geschrieben:

Könnte das den Terroristen nicht gefallen?

Doch. Und da sieht man, wie ähnlich sich die Interessen Bush und die der Terroristen sind: Beide leben von der Angst.

Überlegungen:
Wenn das Volk also keine Angst mehr hat, sind beide weg vom Fenster.
Oder Frage: Wie viel Angst des Volkes braucht ein Machthaber, um seine 'Lösungen' durchzusetzen?
Wie wird man eine Politik der Angst(mache) los?

BTW: Das ein so wichtiges Innenpolitisches Ereignis im Wahlkampf nicht außen vor bleibt, finde ich nicht überraschend.

Die Sicherheit wird weiter ein wichtiger Aspekt in der US-Innenpolitik darstellen. Sollten die Demokraten an die Macht kommen, werden sie die Werke der vergangen Jahre nicht einfach hinwegblasen - wie beispielsweise das Heimatschutzministerium, dass immerhin einen Mitarbeiterstab von 170.000 Personen hat (was für Aktenberge!). Dann wären da noch die guantanamische Verhältnisse in den Ländern, in denen Feldzug gehalten worden ist. Die Werke der Republikaner müssen als Unlösungen im Wahlkampf präsentiert werden - aber was folgt danach?

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 09.03.2004 um 22:04 (1214 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Am 2004-03-09 01:29 hat revolutionsound geschrieben:

Doch. Und da sieht man, wie ähnlich sich die Interessen Bush und die der Terroristen sind: Beide leben von der Angst.

Überlegungen:
Wenn das Volk also keine Angst mehr hat, sind beide weg vom Fenster.
Oder Frage: Wie viel Angst des Volkes braucht ein Machthaber, um seine 'Lösungen' durchzusetzen?

Wahl ist doch nur alle vier-fünf Jahre.


Wie wird man eine Politik der Angst(mache) los?

Aufklärung. Und die muss über die Medien passieren und da hängt das Ganze.


Die Sicherheit wird weiter ein wichtiger Aspekt in der US-Innenpolitik darstellen. Sollten die Demokraten an die Macht kommen, werden sie die Werke der vergangen Jahre nicht einfach hinwegblasen - wie beispielsweise das Heimatschutzministerium, dass immerhin einen Mitarbeiterstab von 170.000 Personen hat (was für Aktenberge!). Dann wären da noch die guantanamische Verhältnisse in den Ländern, in denen Feldzug gehalten worden ist. Die Werke der Republikaner müssen als Unlösungen im Wahlkampf präsentiert werden - aber was folgt danach?

Dazu werden keine Aussagen gemacht. Die Kritik der Demokraten richtet sich vor allem auf zwei Punkte: Die bescheidene wirtschaftliche Situation und der nicht enden wollende Einsatz im Irak. Am Krieg selbst kritisiert man nichts - nur an der Art der Planung.

Und sonst können die Demokraten auch nicht viel hochhalten. Sie haben ja in ihrer dückmäuserischen Rückgratlosigkeit fast alles abgesegnet, daß Bushs Bande sich ausgedacht hat. Sollen die kritisieren, wie sie selbst den Abbau der Bürgerrechte mitgemacht haben? Oder wie sie selbst die hohen Militärausgaben abgesegnet haben? Da hält man lieber die Klappe.


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Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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