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Re: Heute ist der Krieg aber wieder mal böse! (Punkte: 50)
von revolutionsound am Samstag, 10. Juni 2006 um 00:55
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
> Diese Unterscheidung dient dem Zweck die Personen zu gruppieren und
> unterschiedlich zu behandeln. Und zwar die einen schlechter als die anderen.
> Und schlecht behandelt zu werden würde ich als Strafe einstufen.

Was wurde gesagt: Krieg ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln (oder so ähnlich). Können sich Staaten (oder je nach Betrachtungsweise die Regierungen) nicht auf eine Lösung einigen und wollen sie ihre eigene Interessen durchsetzen (oder auch nur einer von ihnen), werden die Apparate in Bewegung gesetzt, die für bewaffnete Konflikte eingerichtet wurden. In manchen Staaten sind es Berufsarmeen. Die Mitglieder dieser Armeen stellen sich freiwillig zur Verfügung. Tötung oder Verletzung fallen unter Inkaufnahme. Für sie ist der Apfel die hohe Bezahlung. Und möglicherweise müssen sie dann tatsächlich von dem Baum der Erkenntnis der harten Kriegsrealität kosten. Sie haben sich ihre Strafe gewählt.


> Oftmals gegen ihren Willen. Im Krieg darf jeder getötet werden, der eine
> Waffe hat. Ob er die haben wollte oder damit schiessen würde, ist egal.

Krieg ist Ausnahmezustand. Und da er Demoral mit sich bringt, müssen andere Mittel gesucht werden, klar. Im Krieg sterben menschliche "Werkzeuge" und Unschuldige, auch keine Frage. Krieg ist Wahnsinn. Ein Krieg bringt viele Menschen zum Durchdrehen und traumatisiert die Gesellschaft.


> "Vorwand" - ganz genau. Es geht nicht darum Zivilisten zu schützen, sondern ihren
> Tod als unvermeidbar hinzustellen. Schafft man das, so hat man wenig Widerspruch
> zu befürchten

So ist die Taktik, wenn ein Krieg ersteinmal am Laufen ist. Allerdings wurde der Weg bis zu diesem Tatbestand geebnet. Zu verurteilen ist also insbesondere die Art und Weise, wie diese Auseinandersetzungen herbeigeführt wurden, das Motiv hinter den Kampfhandlungen, die letztendlich Voraussetzung dafür waren, das ein solcher Zustand in Kauf genommen werden würde.


> Heute wird auch gemeldet, dass al Sarkawi bei einem Bombenangriff getötet
> wurde. Mal sehen, wieviele Unbeteiligte dabei ums Leben kamen und ob man
> das aks akzeptabel einstufen wird.

ER, ein enger Berater, eine Frau und ein Kind.
http://www.n24.de/politik/ausland/index.php/a2006060910185572620
Scheint bislang akzeptabel zu sein.


> [Hilfe, wir wurden erobert]

Eroberung schon vorausgesetzt? Ich würde gerne noch die drohende Eroberung und die Reaktion problematisieren. Sollte ein Staat Krieg vermeiden und sich erobern lassen oder nicht?
(Sagte nicht Brecht: "Stell dir vor, es gäbe Krieg und keiner geht hin, dann kommt der Krieg zu euch...")

> Frage: Was ist wichtiger: Wohlstand oder Beteiligung am politischen Prozess?

Ist es generell die Frage, ob Reichtum der politischen Beteiligung vorzuziehen wäre, sprich: man nimmt eine autoritäre Diktatur in Kauf nimmt und kann unbehelligt leben, Wohlstand genießen und verzichtet dafür auf Rechte und Beteiligung, wie sie in Demokratien vorzufinden sind? Tatsächlich ist doch Wohlstand am Ehesten in den Demokratien zu finden. Den Wohlstand hätten allerdings gerne alle und beteiligen tun sie sich auch in den Demokratien nicht alle. Für beides aber, (allgemeiner) Wohlstand und politische Beteiligungsmöglichkeit ist Rechtsstaatlichkeit meines Erachtens von großer Wichtigkeit.


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