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Re: Heute ist der Krieg aber wieder mal böse! (Punkte: 50)
von Bodo (BodoKaelberer@webkind.de) am Samstag, 03. Juni 2006 um 13:56
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de
> Warum wird also die USA wegen Haditha an den Pranger gestellt?
> Es handelt sich um eine Willkürhandlung gegen Unschuldige,
> um ein Massaker. Denn es gab zwischen den Opfern und den Tätern
> keine Kampfhandlung noch waren die Opfer in irgendeiner Weise
> eine Bedrohung für die US-Soldaten.

Wenn Zivilisten unschuldig sind, inwiefern sind dann Nicht-Zivilisten
schuldig? Schuldig was getan zu haben oder tun zu wollen? Welche
Strafe wäre dafür angemessen, dass sie nicht Zivilisten sind?


> Die USA kann mit Aufdeckung dieses Vergehens, daß doch in
> seiner Weise Präzedenzcharakter hat, in die Enge gedrängt
> werden.

Inwiefern hat das Präzedenzcharakter? Ist da irgendetwas passiert,
das nicht schon zahlose Male zuvor passiert ist?


> Die Frage ist natürlich, wie konsequent man Krieg ablehnen kann.
> Soll sich ein Staat von einem Staat bedingungslos erobern lassen,
> um dem Krieg aus dem Weg zu gehen?

Hängt davon ab, wer der erobernde Staat ist (-;
Die Frage ist doch nicht, wie der Staat heisst, in dem man lebt, sondern
wie es den Leuten geht.


> Und ein Beispiel, daß du selbst nennst, ist von besonderem
> Charakter: Ruanda. Dort fand ein Völkermord statt. Wenn eine
> Volksgruppe eine andere dermaßen massakriert, wäre es dann
> nicht Gebot, einzugreifen, also eine humanitäre Intervention
> mit Waffengewalt durchzuführen?

Grundsätzlich würde ich Dir da zustimmen. In der Praxis läuft es
aber nicht so, dass man da hingeht, die Bösen "entfernt" und
alle anderen sich freudig in die Arme fallen und wieder zur Arbeit
gehen.
Es hätte auch so passieren können, dass die UN 100.000 Soldaten
hinschickt, die von allen Seiten angefeindet werden, es zu einer
ähnlichen Situation wie im Irak (siehe auch Mogadischu) kommt
und nach 10 Jahren ziehen sich die Blauhelme frustriert zurück und
lassen ein Land zurück, in dem die Infrastruktur zerstört ist und die
Bevölkerungsgruppen sich weiterhin hassen.

Natürlich hätte es aber besser kommen können und die Mission wäre
erfolgreich gewesen, hätten Frieden gebracht.

Ins Ruanda ist das aber ohnehin so schnell abgelaufen (das waren ja
glaub nur 2-3 Wochen), dass ein Eingreifen wohl zu spät gekommen
wäre. Damit will ich aber nicht sagen, dass es nicht in einer ähnlichen
Situation doch getan werden sollte.


Was ich hauptsächlich sagen will, ist das man niemandem glauben sollte,
der einem Erzählt, dass dieser eine Krieg ein guter ist.


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