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© 2002 Bodo Kaelberer

Schade dass Obama gewählt wurde
Verfasst am Freitag, 07. November 2008 um 10:01 von pabstha
Freigegeben von Master

Weltpolitik pabstha schreibt:

"Für diese blinde Begeisterung hatte Deutschland einst Hitler und Göbbels!


Die USA haben gewählt

Bei einer früheren Wahl fragte ich einen amerikanischen Freund in Detroit: „ Was wählst Du Rod?“ „Is this an election? What choice do I have? Both of these do not act in my sense and that of the majority of our Nation!
Wer herrscht bei dieser Art Demokratie wirklich?“
“Wes Brot ich ess des Lied ich sing” oder “Repräsentative Demokratie” ist nur ein anderes Wort für Korruptioin!
Big Business regiert die USA: Energie, Rüstung, Wall Street, Medien…
Sie bezahlen die show!
Die Politiker sind ihre Schauspieler und Marionetten. Sie ziehen am Fädchen und die Puppen tanzen.
Die Wahlveranstaltungen sind zum Kotzen. Es ist wie bei uns der Fußball-Klamauk, der die Kassen der Medien füllt. Mit putzig -wie Zirkuspferdchen- aufgezäumte Mädchen und alles ist wahnsinnig lustig.
Für diese blinde Begeisterung hatte Deutschland einst Hitler und Göbbels!
Glauben Sie, dass es der Gefahr gerecht wird, die von diesen schurkischen Kreuzzüglern und Erpressern ausgeht?
Ein Menschenleben ist 5 1/2 Mio. € wert! Das sollte einem doofen Poltiker zu denken geben, auch wenn ihm das menschliche Leid und Schicksal kalt lässt.
Aber offensichtlich können sie nicht einmal mit einem Taschenrechner umgehen.

Es ist schade, dass Obama gewählt wurde. Die Hoffnung auf seine Person schiebt die Revolution in den USA hinaus und die wird und muss kommen!
Im Untergrund, meist im Umfeld der Universitäten, gärt es in Richtung Schweizer Verfassung mit Plebiszit.
Das ist die beste Lösung, wie man der Welt und vor allem dem eigenen Volk etwas gutes tun kann.
Selbst der Österreicher Piech grübelte laut:
Ich kann jeden bestechen, es ist nur die Frage bei welcher Schwelle er anspricht.
Ich kann jede Gruppe bestechen. (Gewerkschaften?)
Ich kann jede Partei bestechen.
Für ein ganzes Volk reicht mein Geld nicht!
(Er wuchs in der Schweiz auf und kannte die Verhältnisse)

Mit freundlichen Grüßen

Hanjörg Pabst
7.11.08

"

 
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6 Kommentare
Grenze
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Freitag, 07. November 2008 um 10:15
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Mir scheint, Dich nervt der Obama-Hype (-;

Man muss etwas (USA? Wahlkampf? Neger?) nicht mögen um zwischen Alternativen entscheiden zu können. In meinen Augen haben die Wähler mit Obama die beste Entscheidung getroffen.

Wenn Dich die ganze Show abstößt, ist mir das verständlich. Aber man gewinnt eben keinen Wahlkampf, indem man zuhause im Sessel sitzt und kostengünstig vor sich rumschimpft.

Obama, Fußball und die Nazis in einen Topf zu schmeißen, weil bei allen Begeisterung eine wesentliche Rolle spielt, finde ich ausgesprochen unpassend.

Und wiw kommst Du auf die 5.5 Millionen Euro als Wert eines Menschenlebens. Wissen dass die Afrikaner, bevor sie verhungern?


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Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von revolutionsound am Freitag, 07. November 2008 um 10:42
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
Ehrlich gesagt: das Gespann Obama/Biden ist mir auch lieber als das Duo McCain/Palin. Besonders die Palin hat der Welt wieder gezeigt, wie fundamentalistisch Christentum in einigen Ecken existiert und ein derart fundamentalistischer Einfluss auf die Politik wäre so was von konterevolutionär. Übrigens: eines der ersten Amtshandlungen Obamas wird wohl die Abschaffung Guantanamos.

Herr Papst, Sie meinen, dass die älteste demokratische Verfassung bald über den Haufen geworfen wird: welche Anhaltspunkte sehen Sie dafür?


[ Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden ]


Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Samstag, 08. November 2008 um 10:33
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Übrigens: eines der ersten Amtshandlungen Obamas wird wohl die
> Abschaffung Guantanamos.

Durch Sprengung? (-;

Der Knackpunkt ist für mich, dass nationales Recht und die Menschenrechte eingehalten werden. Wie der Ort heißt ist eher zweirangig.


]


Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von pabstha am Donnerstag, 13. November 2008 um 14:12
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Ich möchte 2 Fragen beantworten.

1. Woher stammt der Wert von 5,5 Mio.€ für ein Menschenleben?
Als meine Kinder das Studium beendet hatten, wollten sie wissen wie viel wir Eltern in sie investiert hatten. Ich machte die Komplettrechnung.(Wohnen, Lebensmittel, Schule incl. Lehrer und Nebenkosten, Kurse, Ferien, Mutter hing ihren Beruf an den Nagel, Studien- und Uni-Kosten, Wohnen in Unistadt...)Ich ging davon aus, dass der Staat nichts bezahlt hat, weil ich überproportional Steuern gezahlt habe. Die Endsumme war 650.000 DM je Kind.
Ich vervollständigte jedoch mit den Einahmen, die ein gut verdienender Akademiker über seine Lebensarbeitszeit erwirtschaften kann. Ich zählte zum Einkommen die Steuern, den Gewinn der Firma, also das komplette Bruttosozialprodukt zusammen und siehe da, es waren 11 Mio. DM. Also, es lohnt sich in eine gute Ausbildung zu investieren!
Obenauf auf die „göttlichen Eigenschaften“ hat jeder Mensch einen potentiellen Wert von ca. 5,5 Mio. €.
Hier schaltet der Verstand bei allen Politikern und Kriegstreibern aus. Gilt aber auch für die Autoindustrie, die mit antiquierten „Rennerles“ Werbung treiben und jeden Montag liest man von den jugendlichen Disco-Toten in der Zeitung!

2. Sie meinen, dass die älteste demokratische Verfassung bald über den Haufen geworfen wird: welche Anhaltspunkte sehen Sie dafür?

Die US-Verfassung hat sich überlebt. Sie sollte die Ideale der Französischen Revolution (liberté, égalité, fraternité) „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ sichern, lässt aber so viele Lücken, dass sich kriminelle, ausbeuterische Systeme das Volk und die Welt untertan gemacht haben. Die in einer merkwürdigen „Wahl“ bestimmten Präsidenten sind die Marionetten des Big Business und können undemokratisch direkt viel zu viel Unheil auf der Welt anrichten.
Das haben die intelligenten US-Bürger selbst gemerkt.
Ein amerikanischer Taxifahrer hat mich nächtens, in stundenlanger hitziger Debatte beschuldigt, ich würde als Geschäftsreisender zu diesem abscheulichen System gehören. Es gelang mir mit Mühe ihn zu überzeugen, dass ich eher auf seiner Seite stünde. Mir wurde aber klar, dass hier im Untergrund geballte Kräfte, die vor Gewalt nicht zurückschrecken, gären.

In der Uni-Stadt Boulder CO, wurde ich überrascht durch ein perfektes plebiszitäres Entscheidungssystem. Am Ende des Jahres erhält jeder Bürger ein Heft mit den Einnahmen und den gewüschten Projekten inkl. Kosten. Jeder kann ein Kreuz für eine Prioritätenliste machen.
Dadurch hat Boulder beispielsweise die angrenzenden Berg und Felsregionen gekauft, um zu verhindern, dass ungewünschte Industrie und Privatleute sich diese Naturschuitzgebiete unter den Nagel reißen können.
Die herrschenden Kliquen nennen den Bezirk inzwischen „Volkrepublik Boulder“!




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Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Freitag, 14. November 2008 um 17:10
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Obenauf auf die „göttlichen Eigenschaften“ hat jeder Mensch einen
> potentiellen Wert von ca. 5,5 Mio. €.
> Hier schaltet der Verstand bei allen Politikern und Kriegstreibern aus.

Ich halte das für einen ziemlich schlechten Ansatz, weil es Menschenleben
auf wirtschaftlichen Schaden oder Gewinn reduziert. Nimmt man das als
Argument gegen einen Krieg, dann folgt daraus, dass der Tod eines
studierter Menschen schlimmer ist als der eines Handwerkers. Oder der
eines Amerikaners schlimmer als der eines Irakers.
Ich wüßte nicht, wie uns diese Denkweise voranbringen könnte (-;


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Re: Schade dass Obama gewählt wurde (Punkte: 50)
von revolutionsound am Freitag, 14. November 2008 um 20:52
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
Nun erst einmal zu der Verfassung der USA: die USA haben ein föderalistisches System. Die Staaten haben sich eigene Rechte vorbehalten. Die Einzelstaaten haben, wie die Bundesebene, Exekutive, Legislative und Judikative, die viele Entscheidungen unabhängig von der Bundesebene treffen können. Das geschah beim fragwürdigen Auszählungsstopp der Stimmen bei den Präsidentschaftswahlen in Florida, als der Supreme Court von Florida die Auszählung unterband oder bei der Umweltpolitik in Kalifornien, welches seine eigenen Bestimmungen und Grenzwerte festgelegt hat (obwohl republikanisch regiert). Dein Beispiel betrifft insbesondere die Kommunalebene: gerade auf der Kommunalebene existieren in den USA durchaus plebiszitäre Elemene. Die Kommunalregierungen werden in der Verfassung nicht erwähnt: also gewährt der Staat den Kommunen Selbstverwaltungsrecht oder eine Stadt/Kommune gibt sich dieses Recht selbst. Volksentscheide sind keine Erfindung der Schweiz: in der Neuzeit geht die Wiederaufnahme sogar auf Entscheidungen auf nun US-Boden, siehe dazu:
Kaufmann, Kreis, Gross, 2005: Direkte Demokratie und europäische Integration. Die Handlungsspielräume der Schweiz, Basler Schriften zur europäischen Integration 75, S. 19-21, Online-Dokument: http://www.europa.unibas.ch/cms4/uploads/media/BS75_02.pdf


Ein anderes Beispiel: Wal Mart hat lange Zeit um den Einzug in New York gekämpft, doch die Bürger schienen dies nicht zu schätzen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474426,00.html
Problematisch in den USA ist der fragwürdige Einfluss von Lobbygruppen auf die Politik, aber auch die Früchte insbesondere der ersten Regierungsperiode des scheidenden Präsidenten und der Ministerien (insbes. wohl Verteidigung und Justiz, Heimatschutz) hat viele Bürger dort geschockt. Der Kongress musste wieder zu sich selbst finden und Medien die Kritikfähigkeit neu lernen.

Die Präsidentenwahlen in den USA sind sonderbar: aber will die Mehrheit in den USA dieses Wahlsystem ändern - ich schätze nein. Eher will sie doch auf Kommunalebene mehr Entscheidungsrechte oder direkte Demokratie, aber nicht die Verfassung kippen. Denkbar wäre höchstens ein Amendment zur Verfassung: dafür bedarf es 2/3-Mehrheiten im Senat, Repräsentantenhaus und der Zustimmung von 3/4 der Staaten.


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