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© 2002 Bodo Kaelberer

Aktive Sterbehilfe ist Mord!
Verfasst am Donnerstag, 03. Juli 2008 um 00:01 von Achim
Freigegeben von Master

Probleme & Lösungen der Gesellschaft Achim schreibt:

"Sterbehilfe des Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch an einer 79-jährigen Frau

Sterbehilfe ist kein Akt der Nächstenliebe, sondern Mord bzw. Beihilfe zum Selbstmord. Das Leben dient der Bewusstseins- resp. Geistesevolution des Menschen und muss in Natürlichkeit bis zum letzten Atemzug gelebt werden, weil der Tod nicht das Ende aller Existenz ist, sondern nur eine Station im Leben der reinkarnationsfähigen, unsterblichen Geistform des Menschen. Das Töten eines Menschen ist nur erlaubt im Rahmen reiner Notwehr, oder wenn als passive Sterbehilfe Maschinen abgestellt werden, die einen Menschen am natürlichen Sterben hindern oder bei einem bereits Verstorbenen nur noch die Funktion der Organe aufrechterhalten."

 
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5 Kommentare
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Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
Re: Aktive Sterbehilfe ist Mord! (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Donnerstag, 03. Juli 2008 um 00:11
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Zum Leben gehört, dass man die damit einhergehenden Entscheidgungen treffen muss/darf und damit auch zum eigenen Sterben.

Darüber hinaus erscheint mir Deine Argumentation ziemlich wirr. Das fängt gleich im ersten Satz an, in dem Du Mord und Selbstmord moralisch gleichsetzt. Der Tritt ins Gesicht all derer, die unfreiwillig aus dem Leben geschieden sind.

Und es geht mit dem esotherischen Teig weiter, der eine rein persönliche Glaubenssache ist. Und zudem in sich geschlossen kein logisches Argument: Denn inwiefern leitet sich aus dem Glauben, dass es nach dem Tod noch irgendwie weitergehen soll, ab, dass man nicht über den eigenen Tod bestimmen können darf?

Und das endet mit einem Satz, in dem zugleich steht, dass das Töten von Menschen nicht erlaubt ist und das passive Sterbehilfe in Ordnung ist. Passive Sterbehilfe ist aber ebenfalls Sterbehilfe und die hast Du am Anfang des Absatzes noch Mord genannt.

Das scheint mir kein durchdachtes Lebenskonzept zu sein (-;


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Re: Aktive Sterbehilfe ist Mord! (Punkte: 50)
von Achim am Donnerstag, 03. Juli 2008 um 07:38
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
"Zum Leben gehört, dass man die damit einhergehenden Entscheidgungen treffen muss/darf und damit auch zum eigenen Sterben."

Ja, man sollte alle Entscheidungen in voller Selbstverantwortung treffen, mit Vernunft und Verstand. Dazu gehört allerdings nicht das vorzeitige Wegwerfen des Lebens. Bei allem möglichem Leiden und den Schmerzen beim Sterben hat niemand das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden - außer das Leben selbst. Sonst öffnen wir selbstherrlichen Entscheidungen Tür und Tor und überschreiten alle Grenzen von Ehrfurcht dem Leben und den Menschen gegenüber.

"Darüber hinaus erscheint mir Deine Argumentation ziemlich wirr. Das fängt gleich im ersten Satz an, in dem Du Mord und Selbstmord moralisch gleichsetzt. Der Tritt ins Gesicht all derer, die unfreiwillig aus dem Leben geschieden sind."

Selbstmord ist Mord am eigenen Leben. Die Logik ist einfach, wenn man nicht selbst wirr denkt. Warum soll das ein Tritt ins Gesicht derer sein, die unfreiwillig aus dem Leben geschieden sind, also z.B. durch einen Mord an ihnen? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Mord an einem anderen Menschen ist verwerflich, Selbstmord dagegen ist das feige Wegwerfen des eigenen Lebens, weil man vor der Verantwortung sich selbst und dem Leben gegenüber flüchtet. Falsches Mitleid ist hier nicht angebracht, wohl aber rechtzeitige Hilfe, bevor jemand den Gedanken an Selbstmord in die Tat umsetzen kann.

"Denn inwiefern leitet sich aus dem Glauben, dass es nach dem Tod noch irgendwie weitergehen soll, ab, dass man nicht über den eigenen Tod bestimmen können darf?"

Weil auch das Sterben und der Tod zum Leben gehören und wichtige Erfahrungen sind. Wieso glaubt der Mensch in seiner Selbstsucht und Selbstherrlichkeit, das alles der Natur, dem Leben und letztlich sich selbst wegnehmen zu dürfen? Wenn man dem totalen Materialismus frönt und mit dem Tod sowieso alles endet, dann wäre das Leben doch letzten Endes vollkommen sinnlos, wozu sollte man dann überhaupt noch leben? Hast du es schon mal so betrachtet?

"Passive Sterbehilfe ist aber ebenfalls Sterbehilfe und die hast Du am Anfang des Absatzes noch Mord genannt."

Mord ist die aktive Sterbehilfe. Passive Sterbehilfe ist - wie erklärt - nur dann erlaubt, wenn es absolut keine Möglichkeit mehr gibt, ins Leben zurück zu kommen und praktisch nur noch die rein körperlichen Funktionen aufrechterhalten werden, obwohl der Mensch eigentlich schon tot ist und ohne "Nachhilfe" und würdig eines natürlichen Todes gestorben wäre. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

"Das scheint mir kein durchdachtes Lebenskonzept zu sein (-;"

Im Gegenteil. Wie ist denn dein Lebenskonzept?


]


Re: Aktive Sterbehilfe ist Mord! (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Donnerstag, 03. Juli 2008 um 12:52
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Ja, man sollte alle Entscheidungen in voller Selbstverantwortung treffen,
> mit Vernunft und Verstand. Dazu gehört allerdings nicht das vorzeitige
> Wegwerfen des Lebens.

Genau das gehört auch dazu. Das Leben ist keine Bürde, die man um ihrer selbst willen ertragen muss.

[Gleichsetzung von Mord und Selbstmord]
> Warum soll das ein Tritt ins Gesicht derer sein, die unfreiwillig aus dem Leben
> geschieden sind, also z.B. durch einen Mord an ihnen? Das eine hat doch
> mit dem anderen nichts zu tun.

Ziemlich wenig.
Aber Du hast es gleichgesetzt: "Sterbehilfe ist kein Akt der Nächstenliebe, sondern Mord bzw. Beihilfe zum Selbstmord."


> Weil auch das Sterben und der Tod zum Leben gehören und wichtige
> Erfahrungen sind.

Wozu soll ich die Erfahrung des Sterbens machen, wenn ich danach ohnehin tot bin,
diese Erfahrung also keinen Nutzen hat?


> Wieso glaubt der Mensch in seiner Selbstsucht und Selbstherrlichkeit, das alles
> der Natur, dem Leben und letztlich sich selbst wegnehmen zu dürfen?

Es gibt zwei Menschen, denen ich mein Leben "schulde": Meine Eltern. Und
denen gegenüber fühle ich eine Verpflichtung, etwas aus meinem Leben zu
machen. Aber nicht Dir, der Natur (wasimmerdasseinsoll), Herrn Schäuble
oder dem Papst gegenüber.


> Wenn man dem totalen Materialismus frönt....

Den Freitot gab es schon, als der Mensch noch nicht mal wußte, was "Besitz"
ist.


> ... und mit dem Tod sowieso
> alles endet, dann wäre das Leben doch letzten Endes vollkommen
> sinnlos, wozu sollte man dann überhaupt noch leben?

Und Deine Antwort ist: Das Leben erhält seinen Sinn dadurch, dass ich
meinen eigenen Tod quallvoll erlebe? Ich lebe um zu sterben - was für
ein toller Sinn!


>> "Das scheint mir kein durchdachtes Lebenskonzept zu sein (-;"

> Im Gegenteil. Wie ist denn dein Lebenskonzept?

Spaß im Leben zu haben statt Spaß am Sterben.


]


Re: Aktive Sterbehilfe ist Mord! (Punkte: 50)
von pabstha am Samstag, 19. Juli 2008 um 12:57
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Das Thema ist vielschichtig und als Deutscher sollte man heute besonders vorsichtig herangehen. Ich meine es wäre gut die Bewährung der Sterbehilfe in anderen zivilisierten Ländern zu beobachten und sich danach für die Übernahme zu entscheiden.

Zum Tod allgemein: er kann furchtbar quälend und erniedrigend sein. Kein Christus hat so lange gelitten wie viele Krebskranke, deren Elend ich miterleben mußte!

Das ureigenste Recht jedes Menschen ist es, dies nach seinem eigenen Willen zu beenden!

Wenn die Aussagen von Polizisten stimmen, sind etwa die Hälfte aller Verkehrstoten verdeckte Suizide, weil sie Ihren Angehörigen nicht den willkürlichen Entzug der Altersversorgung zumuten wollen.

Ich weiß, es ist schwer ohne die Lügen / Versprechungen der Religionen leben zu wollen. Sie geben vor, Wissen von dem zu haben, was vor uns war und was nach uns kommt. Sie nützen die Angst der Menschen vor dem Ungewissen; und das ist schamlos.

H. Pabst


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Re: Aktive Sterbehilfe ist Mord! (Punkte: 50)
von Achim am Freitag, 15. August 2008 um 10:12
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
"Das ureigenste Recht jedes Menschen ist es, dies nach seinem eigenen Willen zu beenden!"

NEIN, eben nicht. Es ist die Pflicht, das Leben zu Ende zu leben, nicht es wegzuwerfen.

"Wenn die Aussagen von Polizisten stimmen, sind etwa die Hälfte aller Verkehrstoten verdeckte Suizide, weil sie Ihren Angehörigen nicht den willkürlichen Entzug der Altersversorgung zumuten wollen."

Das hat nichts mit dem Thema zu tun.

"Ich weiß, es ist schwer ohne die Lügen / Versprechungen der Religionen leben zu wollen. Sie geben vor, Wissen von dem zu haben, was vor uns war und was nach uns kommt. Sie nützen die Angst der Menschen vor dem Ungewissen; und das ist schamlos."

Richtig. Aber das ändert ebenfalls nichts daran, dass Sterbehilfe Mord ist.


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