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© 2002 Bodo Kaelberer

Kann die USA ausser Krieg noch was anderes ?
Verfasst am Freitag, 09. Mai 2003 um 16:42 von peacetrain
Freigegeben von Master

Weltpolitik peacetrain schreibt:

"ES HERRSCHT KEIN FRIEDE IN DER WELT

Die "Unilateralen" und "Bilateralen" (USA, Europa) würden so gerne wieder zum Alltag der frohen Wirtschaftsbotschaften und des Wohlstands zurückkehren.
Die Börsenreporter sind wieder in den Mittelpunkt der Tagesthemen gerückt - anstelle der Kriegsberichterstatter von "damals". Die "Agenda 2010" Schröders Politikthema Nr.1, der Name klingt forsch und tritt anstelle der schicksalhaften Zahl "1441" der UNO-Resolution.



Man/Frau spürt es regelrecht, den nostalgischen Wunsch in Medien und Politik "wie schön wäre es doch, hätte es niemals diese blöde Kontroverse zwischen US und Germany und den anderen Freunden gegeben". Einige Politiker wiederum meinen, es ist nicht zu spät und wir müssen unbedingt auf den Zug springen und wieder ins Boot der Kriegsfreunde USA, England, Spanien, Polen einsteigen; Gewehr bei Fuss, kann man jetzt doch nach dem Desaster mit den "Freunden" gemeinsam Flagge zeigen.

Niemand soll sich noch daran erinnern, dass der Krieg doch angeblich wegen der Massenvernichtungswaffen "unausweichlich" war. Dieses Thema soll nicht mehr erwähnt werden, sonst kämen wohl noch alle Menschen auf die Idee, die Massenvernichtungsmittel in ihren eigenen Ländern zu suchen, da man sie nicht im Irak fand !

Diese Stimmungsmache suggeriert :"Es ist wieder normaler Alltag. Schwamm drüber, wir haben Wirtschaftprobleme zu bewältigen." Diese Stimmungsmache soll vergessen machen, dass gerade erst die Humanität und die menschliche Zivilisation in den Dreck gezogen wurde. Benebelt von solch einer Dunststimmung sollen alle wieder unvorbereitet in die nächsten Schlächtereien geführt werden.

DOCH - ES IST KEIN FRIEDEN in DER WELT !

Nicht im Irak,
Nicht in Tschetschenien,
Nicht in Palästina,
nicht in Israel,
nicht in Kolumbien und und und ...

Bush erklärt den Krieg gegen den Irak NICHT für beendet, sondern nur die "Hauptkampfhandlungen". Wollte Bush das erste, müsste er die Kriegsgefangenen wieder freilassen, jene Iraker, die sich gegen die Invasion wehrten und nicht von den Hightechwaffen "pulverisiert" wurden. Bush hält sich nicht an "UN-Spielregeln"; sonst könnte er keine Kriegsgefangenen in die KZ's Gunantanamos transportieren lassen.
Bush's Pläne zielen nicht auf Frieden sondern auf Vorherrschaft ab. Sie gehen hinter den Kulissen weiter.

WIE KANN ES DENN AUCH ANDERS SEIN ?

Die Gesetzmässigkeiten und die Kräfte in der Weltpolitik haben sich grundsätzlich nicht verändert.

Nach wie vor versucht die "letzte Supermacht" verzweifelt ihre geschichtlich überholte Rolle des Weltbeherrschers und Weltgendarms zu retten und zu festigen.

Immer weiter geht die Konkurrenz mit den Ländern Europas, deren gemeinsame Stärke die USA durch das Stiften von Zwietracht zu unterlaufen versucht.

Nach wie vor sucht die USA militärische Kontrollpositionen zu gewinnen, um wirtschaftliche Machtpositionen zu ergattern. Mit Vorzugspreisen oder gar Mitbesitz an irakischem Erdöl beabsichtigt die USA, die Produktionspreise der anderen Industrienationen durch ihre Rohstoffpreise zu beeinflussen und die rohstoffproduzierenden "armen" Länder andererseits mit "Dumping" und käufliche Beeinflussung zu unterminieren.

In dem Verhalten der USA besteht das gleiche Gesetz wie in allen ökonomischen Gesellschaften, in denen nach dem Prinzip der Ausschaltung der Konkurrenz und nicht nach dem Prinzip des allseitigen Vorteils gewirtschaftet wird.

ES GIBT KEINE RUHE - IM GEGENTEIL

Jede Woche, jeden Monat, in der eine "messianische" Bush-Regierung länger an der Macht ist, bringt der ganzen Welt neue und noch schlimmere Desaster. Die flappsige Art mit der mal grade so eine Drohung eines Atomkriegs ausgesprochen wird, lässt uns sehr an der Souveränität und Berechenbarkeit dieser Regierung und ihrer Mitglieder zweifeln. Die gleichen Regierungsmitglieder treten wieder in unterschiedlichen Rollenverteilungen auf; die nächsten Inszenierungen und Vorhaben sind in der Planung.

SEIEN WIR GEWARNT - es ist ein "trügerischer Friede".

So wie die wirtschaftlichen Triebkräfte unabhängig von unserem Wunsch die politische Lage in Unordnung bringt, so sind auf der anderen Seite die psychologisch, gesellschaftlichen Kräfte am destruktiven Werk.

Die Angst vor dem Fremden, die Verzweiflung die durch Kriegsgewalt und Unrecht entsteht, der Hass der durch den Krieg der "Zivilisierten" verstärkt wird.

Der Krieg der USA und ihrer "Partner" hat den Graben zwischen den Religionen und Weltanschauungen vertieft. Bushs "heiliger Krieg" provoziert den "heiligen Krieg" des Islam.

Der völkerrechtswidrige Krieg der USA hat die minimale Stabilität in der Welt noch empfindlicher gemacht. Wir müssen uns auch auf eine Zuspitzung von Hass, Verzweiflung und Terror einstellen.


DIE INTERNATIONALE FRIEDENSBEWEGUNG IST IN DER HEUTIGEN EPOCHE NICHT WEGZUDENKEN - SIE IST ÜBERLEBENSNOTWENDIG !

Die Initiative Friedensmarsch nach Bagdad bringt zum Ausdruck, dass der Westen und der Osten, der Norden und der Süden FRIEDLICH zusammen kommen wollen. Er soll ein Beitrag sein, die Identität in der gemeinsamen Geschichte der Zivilisationen zu finden - eben deshalb ist es ein Marsch in die "Wiege der Menschheit" , unsere die "westliche" Kultur hat dort ihren Ursprung !

Frieden muss Angst vor dem Fremden überwinden und die destruktiven Gedanken von Hass, Verzweiflung und Terror umwandeln in positive Einstellungen zum Miteinander.

Das gemeinsame Erleben im Marsch für den Frieden, soll das internationale Band der Bewegung verstärken und wird uns in der Erkenntnis über Weg und Ziel voran bringen.

Bitte nehmt an der Initiative Friedensmarsch nach Bagdad teil. Im Internet ist eigens dafür ein Forum eingerichtet, das für die Auseinandersetzung um den Inhalt und zur Organisation von jedem genutzt werden kann.

Unter www.peacetrain.de sind mehrsprachige Aufrufe des Marsches zu finden.
Dort befindet sich auch der Zugang zu Diskussionforum und Organisation.
"

 
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1 Kommentar
Grenze
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
Re: Kann die USA ausser Krieg noch was anderes ? (Punkte: 50)
von revolutionsound am Freitag, 09. Mai 2003 um 18:07
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
"Kann die USA ausser Krieg noch was anderes?" - nicht wenig Kritik an den USA kommt aus den USA (präziser: Kritik an seiner Führung)

Manchmal denke ich mir: warum passiert so viel Politik auf Staatenebene und warum werden Konflikte territorial und bewaffnet ausgetragen anstatt in Diskussion? Kriege werden durch Abbruch des Gesprächs (diplomatische Beziehungen) und wahnsinniger Interessenverbortheit einiger Akteure möglich. Aber durch die Existenz von Staatssouveränität werden die Opfer immens groß. Staaten sind riesige Akteure, die agieren, die auch riesige Massen in Mitleidenschaft ziehen können. Sie sind aber nicht die einzigen Akteure. Der Markt, den ich am liebsten mit einem Fingerschnipp streichen würde, ist der Rüstungsmarkt. Wie politisch (scheinbar) widersprüchlich dieser Markt organisiert ist, klingt immer wieder an. Aber tatsächlich ernährt er sich doch vom Krieg.
Andererseits müssen wir uns angesichts der Möglichwerdung von Kriegen nonstop fragen, wie ein Eingriff anders möglich werden kann als durch Waffengewalt. Da hat die Geschichte auch gezeigt, dass demokratisierende Bewegungen und Organisationen in Krisenländern zu wenig Unterstützung erfahren, sogar, dass von Aussen gegen ihre Interessen gefahren wird.


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