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© 2002 Bodo Kaelberer

Waffenlieferanten und Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen
Verfasst am Donnerstag, 19. Dezember 2002 um 16:15 von revolutionsound
Freigegeben von Master

Weltpolitik revolutionsound schreibt:

"Wie kann der Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen wirksam vorgebeugt werden? In der aktuellen Weltpolitik droht in einem Konflikt, an dem es vorgeblich um ein Gerangel, ob Massenvernichtungswaffen in einem potentiellen Aggressor - dem Irak - geht, auch das Phänomen der einseitigen Aufrüstung. Der Aggressor, in dem Falle Grossbritannien und die USA, oder besser die federgewaltigen wortkolossalen Schreihälse dieser Territorien, droht mit der Waffe, die sie im Irak vorgebeugt haben will. Mit welchem unglaublichen Ziel?

Wenn Blix mit dem Waffenbericht aus dem Irak unzufrieden sein sollte, darf gehofft werden, dass er Kritik an den zahlreichen Waffenlieferanten laut werden lässt. Es liegt fast schon in der Luft, ob nicht die eigenen Reihen in die Reihen des Feindes investiert haben. Einen bewaffneten Angriff auf den Irak macht dieser Sachbestand zu einer Angelegenheit, die noch weniger zu rechtfertigen ist, als sie es schon ist: sie war noch nie zu rechtfertigen. Vielmehr muss die Frage lauten: warum wird in den Waffengeberländern weiter gerüstet und werden aus den Waffengeberländern weiter exportiert? Ist Krieg nichts weiter als das Resultat von Geschäften? Sollen politische Lösungen geschaffen werden, die Kriege auch in Zukunft ermöglichen, wie jüngst in Afghanistan? Sind diese Lösungen also kompatibel mit den Interessen aus der Rüstungsbranche, die mit der Gefahr des Krieges ihre Produktion ans Sonnenlicht rücken müssen? Es ist genauso obsolut wie der Tatbestand, dass ein Land, dass Waffenvernichtungswaffen anderswo verbieten will, da aus jenem Land eine Bedrohung ausgehe, selber mit diesen Waffen droht. Von wem geht nun die Bedrohung aus? Von wem geht die Bedrohung aus bei einem atomaren Gegenschlag? So muss folglich die Forderung sein: Massenvernichtungswaffen müssen ausnahmslos abgeschafft werden. Die Gefahr ihres Einsatzes ist von nirgendwo erwünscht.

Wohin müssen also die Aktivitäten gehen, wenn die Verbreitung der atomaren Waffen, und auch der B- und C-Waffen vorgebeugt werden soll. Ein Schlag muss sich gegen die Firmen richten, die ihrem Geschäft nachgehen, nämlich dem der Waffenlieferung. Ist Irak der einzige Kunde? Doch mit Sicherheit nicht. Es sind noch andere Globale Spieler am Werk als nur Staaten mit ihren Territorialgrenzen.

Es folgt eine Aufzählung von einigen Firmen, die an den Irak geliefert haben (unvollständig).

Dabei ist:
A = Atomwaffenprogramm B = Biologisches Waffenprogramm C = Chemiewaffenprogramm R = Raketenprogramm K = Konventionelle Waffen, militärische Logistik

USA

1. Honeywell (R, K)

2. Spectra Physics (K)

3. Semetex (R)

4. TI Coating (A, K)

5. Unisys (A, K)

6. Sperry Corp. (R, K)

7. Tektronix (R, A)

8. Rockwell (K)

9. Leybold Vacuum Systems (A)

10. Finnigan-Mat-US (A)

11. Hewlett-Packard (A, R, K)

12. Dupont (A)

13. Eastman Kodak (R)

14. American Type Culture Collection (B)

15. Alcolac International (B)

16. Consarc (A)

17. Carl Zeiss – U.S. (K)

18. Cerberus (LTD) (A)

19. Electronic Associates (R)

20. International Computer Systems (A, R, K)

21. Bechtel (K)

22. EZ Logic Data Systems, Inc. (R)

23. Canberra Industries Inc. (A)

24. Axel Electronics Inc. (A)



China

1. China Wanbao Engineering Company (A, C, K)

2. Huawei Technologies Co. Ltd (K)

3. China State Missile Company (R)



Frankreich

1. Commissariat a l’Energie Atomique (A)

2. Sciaky (A)

3. Thomson CSF (A,K)

4. Aerospatiale and Matra Espace (R)

5. Cerbag (A)

6. Protec SA (C)

7. Thales Group (A)

8. Società Général pour les Techniques Nouvelles (A)



Großbritannien

1. Euromac Ltd-Uk (A)

2. C. Plath-Nuclear (A)

3. Endshire Export Marketing (A)

4. International Computer Systems (A, K)

5. MEED International (A, C)

6. Walter Somers Ltd. (R)

7. International Computer Limited (A, K)

8. Matrix Churchill Corp. (A)

9. Ali Ashour Daghir (A)

10. International Military Services (R) (im Besitz des brit. Verteidigungsministeriums)

11. Sheffield Forgemasters (R)

12. Technology Development Group (R)

13. International Signal and Control (R)

14. Terex Corporation (R)

15. Inwako (A)

16. TMG Engineering (K)

17. XYY Options, Inc (A)



Russland/Ex-UdSSR

1. Soviet State Missile Co. (R)

2. Niikhism (R)

3. Mars Rotor (R)

4. Livinvest (R)

5. Russia Aviatin Trading House (K)

6. Amsar Trading (K)



Japan

1. Fanuc (A)

2. Hammamatsu Photonics KK (A)

3. Nec (A)

4. Osaka (A)

5. Waida (A)



Niederlande

1. Melchemie B.V. (C)

2. KBS Holland B.V. (C)

3. Delft Instruments N.V. (K)



Belgien

1. Boehler Edelstahl (A)

2. NU Kraft Mercantile Corporation (C)

3. OIP Instrubel (K)

4. Phillips Petroleum

5. Poudries Réunies Belge SA (R)

6. Sebatra (A)

7. Space Research Corp. (R)



Spanien

1. Donabat (R)

2. Treblam (C)

3. Zayer (A)




Schweden

1. ABB (A)

2. Saab-Scania (R)




Originalquelle: tageszeitung, www.manager-magazin.de


Anmerkung: Aus Deutschland sollen 80 Firmen geliefert haben. Eine vollständige Auflistung wurde 'verzweifelt' gesucht. Aber ein paar Firmen kann man sich sicher 'aus den Fingern saugen'.
"

 
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1 Kommentar
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Re: Waffenlieferanten und Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen (Punkte: 50)
von revolutionsound am Dienstag, 03. August 2004 um 13:40
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Genaue Quelle der Auflistung der Firmennamen im Internetauftritt der taz ist http://www.taz.de/pt/2002/12/19/a0080.nf/text


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