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Impressum
© 2002 Bodo Kaelberer

Bloß nicht handeln, bevor der Schaden da ist.
Verfasst am Freitag, 29. November 2002 um 15:11 von Bodo
Freigegeben von Master

Probleme & Lösungen der Gesellschaft Bodo schreibt:

"Ist das allseits bekannte Motto der Politik.
Zuletzt vor Augen geführt wurde uns diese ganz besondere Art und Weise Probleme anzugehen beim Untergang der schwimmenden Zeitbombe "Prestige".

Nachdem der Schaden da war, das Schiff manouverierunfähig und leckend auf dem Meer trieb, galt erst mal "aus den Augen, aus dem Sinn". Genau, wir schleppen das Dinge einfach von uns weg und lassen es woanders untergehen. Aber das Wetter war nicht hold, unser Prestige(-Tanker) säuft ab und entläßt seinen gräßlichen Inhalt in den Atlantik. Gemach, gemach. Es war ja schon ziemlich weit weg und ist auch toll gesunken, wir kriegen sicher gar nichts ab. Wieder dumm gedacht. Ölteppich um Teppich schwabt gegen die Küste, erstickt die Meeresbewohner und nimmt den Meeresanwohnern ihre Lebensgrundlage. Und spätestens wenn sich kilometerweit der Strand schwarz färbt, dann kann selbst der Politiker nicht mehr leugnen: Wir haben wieder eine riesige Säuerei gemacht.
Wäre das nun zum ersten Mal passiert, man könnte noch Geduld haben. Die Prestige ist aber nur das vorerst letzte Glied einer langen Kette von Tankerunfällen, die sich meistens hätten vermeiden lassen, wenn man mehr Wert auf Sicherheit gelegt hätte.
Spanien will sich jetzt stärker gegen marode Tanker zur Wehr setzen. Wohl nicht zuletzt weil es sie doch am heftigsten getroffen hat. Das nächstliegende Frankreich hat auch schon Schritte angekündigt. Aber auch das sind Dinge, die nicht zum ersten mal passiert sind.
Vielleicht sollte man den Vorstandsvorsitzenden der Ölfirmen mal einen Urlaub an der Galicischen Küste spendieren? "Oil inclusive"?"

 
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2 Kommentare
Grenze
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Re: Bloß nicht handeln, bevor der Schaden da ist. (Punkte: 50)
von revolutionsound am Samstag, 30. November 2002 um 12:38
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Die Vorsitzenden der Ölfirmen treffen sich vielleicht in Dubai und lachen sich ins Fäustchen - und merken, dass sie es nicht mehr lange machen können. Ihr Prestige wird wohl zusehends sinken, das scheint doch der Trend zu sein. Da gibt es einige, die diesen Trend nur allzu gern verstärken. Wenn nämlich das Unbehagen über die Ölwirtschaft weiter zunimmt, sehe ich auf sie viel Arbeit zukommen, und ihre Aufwände werden Schläge ins Wasser. Das Wasser werden sie nicht los, denn das Wasser kommt wieder.


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neue Tankertypen (Punkte: 50)
von HeldenUndDiebe (steffen_post@hotmail.com) am Freitag, 06. Dezember 2002 um 23:39
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
mich erreichte heute die Nachricht (vom NWZ-Newsletter), dass es eine neue EU-Richtlinie gibt, Tanker dürfen das öl nur noch in Behältern transportieren, die Doppelwände haben...


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