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© 2002 Bodo Kaelberer

Flucht vor Atomenergie
Verfasst am Dienstag, 31. Mai 2011 um 09:57 von pabstha
Freigegeben von Master

Probleme & Lösungen der Gesellschaft pabstha schreibt:

"Der Donaukurier 31.5.11; S.4 schrieb nach dem Motto der Grünen: "Hallelujah" weg mit der Atomenergie, wir nehmen statt dessen "erneuerbare Energie aus dem Kapitel X, Apostel Y, also sprach...
Wir Grünen haben eh keine Energie und Leistung lieben wir auch nicht.


Energie ist wahrscheinlich die wichtigste Resource für eine notwendige Industriegesellschaft in einem überbevölkerten Land. Gleichzeitig ist Energie Voraussetzung für Wohlstand, Komfort in jeder Zivilisation.
Die Art wie unsere Laienregierungen und die lustbetonten Medien damit umgehen ist unerträglich.
Um die Gefahr von unerwünschter Kernspaltung zu illustrieren zeigt man jeweils Kühltürme aus denen völlig harmloser Kühl-Wasserdampf entweicht. Das hat mit Kernspaltung nichts zu tun! Was treibt da die Redaktion des Donau Kuriers mit diesem A. Herholz Schreiberling?
Atom-Spaltung und Fusion wird eine wesentliche Energiequelle der Zukunft bleiben. Um das sicher zu handhaben braucht es viel mehr Forschung und gewissenhafte Planung bzw Betriebsüberwachung.
Man sollte solche lebensnotwendige Basisproduktionen niemals privatisieren und nach Profit optimieren. Bestimmte Parteien könnten besser ihr „C“ verkaufen und durch ein „K“ wie Korruption ersetzen, das wäre ehrlicher.
Zur Absicherung sollte man auch nicht zuviel Geld der Fa. Siemens in den Rachen werfen und an sichere Gasturbinen glauben. Das Gas kommt aus Russland, Putin und Co. warten nur darauf mit dem Absperrhahn uns erpressen zu können.
Was der grünen Glaubenspartei gesagt sein muß:

Sie sollten ihre Technikfeindlichkeit reduzieren und wenigstens den Umgang mit dem Taschenrechner lernen.
Die Gefährlichkeit der deutschen Kernspalter liegt an den betrügerischen Planern: sie haben keine 2-Kreisanlagen gebaut und den radioaktiven Teil auch nicht in einem Tunnel geschützt. Auch Kondensatoren kann man klein und fein bauen!
Die „abgebrannten“ Brennstäbe sind noch nicht abgebrannt, sonder das 60-fache an Energie ist noch ungenutzt. Erst danach bliebe aus Uran und Plutonium ein harmloses Element wie Blei übrig.
Angeblich haben das Forscher in China schon in einem modernen, schnellen Brüter erreicht.
Als Brückentechnologie sehe ich nur Äthanol und „Sunfuel-Öl“ das aus Biomasse gewonnen wird. Leider haben wir zu wenig Sonne, nur ca. ein Drittel dessen was am Äquator von der Sonne kommt. Wir müssen Techniken entwickeln Tang und Algen-Kulturen zu ernten bzw mit dem System der Israelis in den Wüsten Anbaugebiete schaffen. (in lichtdurchlässigen Zelten Biomassen anbauen, das verdampfte Wasser kondensiert an den Wänden und läuft in den Boden zurück).
Die sonnenbegünstigten Länder müssen dafür gewonnen werden.
Grosse Finanzierungen sind erforderlich und politisch stabile und faire Beziehungen müssen aufgebaut werden. Was werden sich unsere Politiker wieder dämlich anstellen?


Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Ing.
Hans-Georg Pabst"

 
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7 Kommentare
Grenze
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Re: Flucht vor Atomenergie (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Dienstag, 31. Mai 2011 um 10:24
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Die Energieversorgung muss gewährleistet sein. Das muss Grundvorraussetzung jeder Politik sein.

Aber dafür braucht man die Kernkraft nicht. Jahrzehnten an Beteuerung der Sicherheit von AKWs durch Experten und Politik stehen schwere und schwerste Unfälle gegenüber. AKWs sind eben nicht sicher - und werden es vermutlich nie sein. Selbst bei der Entlagerung, wo die Lösung technisch viel weniger komplex ist, funktioniert es nicht - siehe z.B. Asse. Denn merke: Wo nicht die Technik versagt, da schlägt die Gier oder die Dummheit des Menschen zu.

Daher stellt sich für nicht nicht die Frage, ob wir AKWs wollen, sondern wie lang wir sie noch wollen. Nämlich genau so lang, wie wir sie unbedingt brauchen - und keinen Tag länger.

Solar und Wind sind wegen Ihr Unzuverlässigkeit kein Ersatz und in der Effizenz eher bescheiden. Die Versorgung mit Rohstoffen wie Öl und Gas hat bisher durchaus funktioniert, kann aber auch als Druckmittel verwendet werden und Erdöl geht zur Neige.

Ich denke, dass nachwachsende Rohstoffe die beste Lösung wären. Nicht solche aus Stoffen, die eigentlich für die Ernähung gedacht sind, sondern einfach schnell wachsende Pflanzen, Gartenabfälle etc. Das hilft der CO2-Bilanz sogar gleich doppelt: erstens ist es recht CO2 neutral und zweitens verhindert es das bei der Verwesung und Verrottung in der Natur entstehende und viel klimaschädlichere Methan.

Verwertet werden sollte das in kleinen Blockheizkraftwerken. Mit diesen hat man eine hocheffizente Nutzung der Energie, weil sie sowohl Strom als auch (Fern-)Wärme erzeugen. Eigentlich könnten wir das auch alles schon haben, aber man hat jahrzahnte lang lieber hunderte Milliarden in die Kernkraft gesteckt.


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Re: Flucht vor Atomenergie (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Mittwoch, 08. Juni 2011 um 07:57
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Zum Thema Biogase und EHEC:
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34897/1.html


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