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© 2002 Bodo Kaelberer

Wehrpflicht auch Chancen für Deutschland
Verfasst am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 12:40 von pabstha
Freigegeben von Master

Deutschland-Politik pabstha schreibt:

"Nach dem Tagesgespräch im Bayerischen Rundfunk mit
Stefan Parrisius: Oberst Gertz, Vizepräsident EUROMIL

Was Hochschulen, Gymnasien und Familien den künftigen Führungskräften nicht vermitteln können oder wollen, könnten die HOS der Bundeswehr aus ihrem Fundus in bester Weise schulen. Damit wäre Dummheit, Egoismus und Dienst nach Vorschrift in den "Devisen bringenden Deutschen Firmen" drastisch einzuschränken. Es wäre auch ein Weg zu mehr Menschlichkeit!

An BR II
Tagesgespräch 15.6.10
tagesgespraech@bayern2.de
nach heutigem Telefonat mit Herrn Böker
Tel: 01801 / 10 20 33
Bitte weiterleiten an:
Stefan Parrisius: Oberst Gertz, Vizepräsident EUROMIL


Das Tagesgespräch hatte viele gute Beiträge, am besten fand ich Ihren Referenten Oberst Gertz.
Die amerikanische Armee war im 2. Weltkrieg mit ihren Wehrpflichtigen aus allen Bildungsschichten eine ausgezeichnete Truppe. Sofort nach dem Sieg übernahmen längerdienende Berufssoldaten und Hilfstruppen ausländischer Kriegsgeschädigten (Polen, Russen, Franzosen, Juden...) die Besetzung und Verwaltung des Verlierers.
Das war eine Katastrophe. Eisenhower verfiel auf den Trick die Genfer Konvention zu umgehen und machte aus den deutschen Kriegsgefangenen keine POWs sondern betitelte sie „Entwaffnete, deutsche Armee”. In den Rheinwiesen waren 3,4 Millionen Deutsche Soldaten eingepfercht. Die o.e. Bewacher schikanierten die Gefangenen. Nach alliierten Angaben starben 7000 Menschen. Einen Hilfszug der Schweizer mit Lebensmitteln, Medikamenten und Zelten schickte Eisenhower zurück. „Es gibt keine Not, wir brauchen keine Hilfe”. Die Exhumierung verscharrter Soldaten wird von deutschen und amerikanischen Behörden verhindert. Es wird geschätzt, dass es nicht 7.000 sondern 700.000 Tote waren!

Die amerikanischen Berufsoldaten sind aus den allerniedrigsten Bildungsschichten, es wird sogar berichtet, dass man Kriminelle aus den Gefängnissen rekrutiert hätte.
Als Jugendlicher erlebte ich die amerikanischen Soldaten aus Bad Kissingen, Schweinfurt und Bamberg. Sie waren schlecht ausgebildet, brutal und bei Belastung versagten sie. In Manövern in der Rhön ließen sie Panzer, Laster und Jeeps ja sogar Gewehre, andere Waffen und Lebensmittel in der Kälte stehen und liefen zu Fuß davon.
In einer verteidigungstaktischen Diskussion an der HOS Hammelburg antwortete mir der Chef der Schule: wir wissen, dass diese „Verbündeten” nicht in der Lage sind die Russen oder die NVA aufzuhalten, sie sollen als Opfer dienen um den Amerikanern eine Rechtfertigung zu geben Atomwaffen einzusetzen; und die in den Flugzeugen sind keine „dressierten Affen”.

Die heutige US-Armee hat mehrere Aufgaben außer Blutopfer abzugeben. Mit der weitgehenden Stationierung und Einsatz im Ausland exportieren die Amerikaner ihre sozialen und kriminellen Probleme außer Landes.
Merkel und Co. traue ich zu diesen Weg gehen wollen. Der gegen unser Grundgesetz erfolgte Kriegseinsatz der Bundeswehr im Ausland schöpft die Abbrecher an den TUs und Unis ab und macht sie zu Offizieren, die Arbeitslosen werden als gemeine Soldaten exportiert und evt. sogar als Helden entsorgt.


Ein neuer Gedanke zur „Wehrpflicht“.

Wir brauchen erstklassige Denkfabriken und Produktionsfabriken um ohne Rohstoffe unseren Lebensstandard halten zu können.
Dazu brauchen wir unbedingt Führungskräfte, die im Team arbeiten können und Teamwork wäre auch in den Familien gefragt!
Was heute mit akademischer Bildung von Unis und THs kommt sind absolute Egoisten oder noch schlimmer Diktatoren, die auf bedingungslosen Gehorsam pochen.
Von „Harzburger Führungsmodell” oder „Innerer Führung” oder „Staatsbürger in Uniform” haben sie nie etwas gehört.
Keine Führungskraft sollte jemals Menschen leiten, wenn er diese Gedanken nicht theoretisch erfasst, auf einem „Spielplatz“ nachempfunden und es wieder anderen gelehrt hat.

Die Heeresoffizierschulen (HOS) haben dafür das beste Lehrsystem, das ich kenne!
Jede Führungskraft sollte vor oder nach dem Studium diese Führungstechniken gepaukt haben. Seminare in der Arbeitswelt sind kein Ersatz.

Ich möchte, dass der Staat als Bildungsaufgabe diese Leute in einer so oder anders genannten Wehrpflicht weiterbildet und das nachholt was an den Gymnasien, Hochschulen und Familien versäumt wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Hanjörg Pabst"

 
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