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© 2002 Bodo Kaelberer

Was wir Deutsche dringend brauchen
Verfasst am Dienstag, 16. Mai 2006 um 00:17 von pabstha
Freigegeben von Master

Weltpolitik pabstha schreibt:

"Weltwirtschaft / Globalisierung


Ich glaube, wir sind dem Schlagwort "Globalisierung" blind gefolgt und merkten zu spät, daß wieder nur einige wenige davon profitieren und der Rest ausgebeutet wird, d.h. auf angemessenen Wohlstand verzichten muß.
Die mächtigen Unternehmen, meist Kapitalgesellschaften, sind viel flinker als Gesetzgeber und Gewerkschaften. Sie verlagern die Arbeitsplätze ständig in neue Regionen, jeweils dorthin wo auf Grund der Währungsschieflage die Einkommen der Länder und damit die Löhne am niedrigsten sind. An den verlassenen Standorten bleibt "verbrannte Erde".
Gegensteuern kann man nur mit angemessenem Druck, denn diese Manager sind Wölfe im Schafspelz, also auch Gewalttäter (sie fahren schon längst unmerklich gepanzerte Dienstfahrzeuge, haben bewaffnete Bodyguards, bzw. kommen per Hubschrauber). Ihre Verhandlungsgrundlage heißt Korruption (1 bis 5 % der Umsatzsumme) und das schmiedet diese Eliten aus Politik, Wirtschaft und Medien zusammen. Leider macht da indirekt auch die brave Justiz mit, denn unsere Innenminister sind den Staatsanwälten "weisungsbefugt".

Dem Trend schnell und wirksam gegensteuern könnte man:

Plebiszit statt "repräsentative Demokratie"
Steuern /Zoll auf Reimporte der Arbeitsplatzverlagerer
Umsatzsteuer für alle Unternehmen wieder einführen und Mehrwertsteuer aufgeben.
Macht von großen Verwaltungsorganisationen einschränken (EG, USA, China...)
Zahlungen der BRD an die EG zurückschrauben
Migration in Agglomerationsgebiete verhindern (auch Pendlerpauschale streichen). Die Arbeit muß zu den Menschen gehen und nicht der Arbeitnehmer zu Mammutbetrieben pendeln.
Staatsausgaben drastisch reduzieren. Der Wirkunggrad unserer Staatsverwaltung ist nur 30 %, der Rest wird verwurstelt und vergeudet und nicht für Leistungen ausgegeben, die dem Steuerzahler nutzen.
Festlegung der Währungen zueinander nicht dem Börsenspiel überlassen. Kauf und Verkauf von Wertpapieren muß versteuert werden. (Tobin-Steuer)
Die Bundesregierung muß DDR-Kriegsgewinnlern (Banken, Versicherungen, Handelsketten, Energie-/Ölfirmen, Autoindustrie, Speditionen...) mit Sondersteuern (Reimportabgaben) belegen.
Rentenauszahlungen in Deutschland müssen auf gleichem Niveau wie in Dänemark sein; d.h. die für fremde Zwecke (ABM, Schwangersschaftsbezüge. Auslandszahlungen...) müssen in die geplünderten Rentenkassen zurückgezahlt werden.
Größenwahn der Deutschen Regierung zurückführen auf die Bedeutung, die wir als 80 Mio. Volk in Relation zur Erdbevölkerung haben (ca. 6 Mrd.)
Grundgesetz einhalten. Alle Gewalt geht vom Volk aus und nicht vom Kapital. Dieses hat jedoch Verpflichtungen gegenüber den Bürgern.
Unsere Soldaten dienen nur der Verteidigung und haben in fernen Ländern nichts zu suchen.

MfG

Hanjörg Pabst Tel. : 08458 5029
Robert-Kochstraße 2 HI.Pabst@t-online.de
D-85080 Gaimersheim
"

 
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3 Kommentare
Grenze
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Re: Was wir Deutsche dringend brauchen (Punkte: 50)
von Bodo (BodoKaelberer@webkind.de) am Dienstag, 16. Mai 2006 um 00:32
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de
Ein schöner Artikel - wenngleich er auf die Erfüllung seiner Forderungen sicher noch ein bisschen warten muss (-;

Eine Frage in den Raum: Führen Plebiszite tatsächlich zu einer Politik, die nähere am Willen des Bürgers liegt?

Viele Entscheidungen finden unter Sachzwängen statt, die die Möglichkeiten stark einengen. Man kann nicht einfach abstimmen, ob die Rente erhöht werden soll, wenn das Geld dafür nicht da ist.

Und würde es dann nicht einen Mini-Wahlkampf umd jede Entscheidung, zu der das Volk aufgerufen wird, geben? Wären nicht die Interessengruppen, die die öffentliche Meinung beeinflussen wollen, weiterhin existent?

Und ein Land alleine kann auch nicht die Probleme der Globalisierung aufheben. Würden wir deutschen Firmen verbieten, dort zu produzieren, wo es günstiger ist, dann würden die nicht-deutschen Firmen das trotzdem noch machen und hätten eine günstigere Wettbewerbssituation. Die recht schnell eintretende Folge wäre, dass deutsche Firmen Ihre Produkte international nicht mehr absetzen können, Verluste machen und schliesslich eingehen - und die Arbeitsplätze ebenfalls.


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