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© 2002 Bodo Kaelberer

Wir müssen auf unsere UNO aufpassen
Verfasst am Mittwoch, 28. Dezember 2005 um 00:00 von revolutionsound
Freigegeben von MarkArne

Weltpolitik revolutionsound schreibt:

"So tragisch es klingt: die UNO ist in Gefahr, die Organisation, die geschaffen wurde, um den Weltfrieden zu sichern, die sich auch vielen weiteren Aufgaben angenommen hat.

Der Gastgeber der Vereinten Nationen hält es nicht auf sie, sondern auf sich selbst. Der amerikanische UN-Botschafter Bolton hat es mal undiplomatisch hinausposaunt, dass die USA stets ihren eigenen Interessen nachkommen werden. Auch die nötigen Reformen der UN sollen nach der Nase der USA geschehen. Die Reformen in einer Organisation, in der viele Entscheidungen eher im Konsens getroffen werden, gehen nur langsam vonstatten. Prompt kürzt der wichtigste Geldgeber den UN die Mittel.

Die Frage "Quo vadis - UNO?" steht schon lange in der Luft. Aber doch wohl nicht in den Zerbruch oder in den Bankrott! Missionen und Programme, die jetzt stattfinden, stehen vor dem Aus, wenn die finanziellen Mittel nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Welt ist nichts Gutes getan, wenn eine Organisation wie die UNO korrumpiert ist, sicher. Aber der Welt ist auch nicht geholfen, wenn ein wichtiges Kommunikationsforum, die die UN auch darstellt, das Fundament entzogen wird. Es ist ein Forum, eine Möglichkeit, auch verfeindete Staaten an den Tisch zu bringen. Zudem sind es viele essentielle Themen, mit denen sich die UN befasst: Umwelt, Sicherheit, Kommunikation und Internet, Terrorismusabwehr, Wirtschaft, Armut. Die Staaten der Welt müssen an den Tisch, nicht nur, das aktuell die Probleme und Trends wie ein riesiger Berg vor uns stehen, die Zukunft bringt keine Leichtigkeit des Seins mit sich. Und auch "kleinere Spieler" nutzen die Plattform UN, Nichtregierungsorganisationen, die auf verschiedensten Feldern mit den UN zusammenarbeiten. Die Welt nachhaltig zu gestalten, das ist eine gemeinsame Aufgabe.

Es überrascht nicht, dass die USA sich nicht mit den UN vertragen, sie handelt allzugern etwas unilaterial und übertritt die Regeln und hat nicht vor, ihre Leitlinien grundlegend zu ändern. Finanzielle Mittel zurückhalten: auch so kann ein Konflikt ausgetragen werden. Wir sollten tunlichst darauf achten, dass wir nicht eine Organisation mit ihren Unterorganisationen zertrümmert vor uns liegen haben, diejenige, die eigentlich Leitlinien gibt, beispielsweise durch die Charta der Vereinten Nationen. In der Zukunft ist die UNO wichtiger denn je."

 
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3 Kommentare
Grenze
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Re: Wir müssen auf unsere UNO aufpassen (Punkte: 0)
von Achim am Mittwoch, 28. Dezember 2005 um 14:54
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Solange sich die USA und andere Staaten nicht als ein Mitglied mit gleichen Rechten und Pflichten in eine Gemeinschaft einfügen wollen, die den Namen "Vereinte Nationen" verdient, bleibt diese eine lächerliche Organisation ohne wirkliche Macht und Durchsetzungskraft, die sich vom "Recht des Stärkeren" für dessen jeweilige Zwecke beherrschen, benutzen und missbrauchen lässt. Können einzelne Staaten aus purem Machtinteresse heraus richtige Entscheidungen blockieren bzw. verhindern und andere aus feiger Diplomatie heraus sich nicht mit klaren Worten dagegen stellen, bleiben die hohen Ziele der UN eine Farce.
Ganz zu schweigen von der irrsinnigen Erstschlagdoktrin der USA, die die Nutzung von Atomwaffen rechtfertigen soll.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre die Verlegung des UN-Hauptsitzes an einen wirklich neutralen Ort, wie es der venezuelanische Präsident Hugo Chávez vorgeschlagen hat.


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Re: Wir müssen auf unsere UNO aufpassen (Punkte: 0)
von Bodo (BodoKaelberer@webkind.de) am Freitag, 06. Januar 2006 um 11:57
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de
Ich predige ja seit langem: Was die USA nicht zahlen wollen können die 200 anderen Mitglieder gemeinsam sicher problemlos aufbringen. Und weil das Gebäude ohnehin sehr sanierungsbedürftig ist, sollte die UN umziehen. Am besten nach Afrika.

Oder noch besser: Alle treten aus der UN aus und in eine neue UN ein, in der keine Veto-Rechte mehr existieren.


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